Berufsfelder

Ausbildungsberufe in der Logistik

Arbeitsumgebung in der Logistik
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Dein Weg durch den Artikel
  1. Drei Ausbildungswege im Vergleich
  2. Fachlagerist/in: Waren bewegen
  3. Fachkraft für Lagerlogistik: Abläufe planen
  4. Spedition: Transporte organisieren
  5. Weitere Ausbildungsberufe im Verkehr
  6. Zugang und Anforderungen
  7. Ausbildungsvergütung prüfen
  8. Den passenden Beruf auswählen

Für eine Ausbildung in der Logistik können Sie im Lager, in der Spedition, im Güterverkehr oder in der Zustellung arbeiten. Im Lager nehmen Sie Waren an und machen sie versandfertig. In der Spedition organisieren Sie Transporte und bearbeiten Aufträge.

Die Ausbildung zur Fachlageristin oder zum Fachlageristen dauert zwei Jahre. Fachkräfte für Lagerlogistik und Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung lernen drei Jahre. Entscheidend ist, ob Sie lieber praktisch im Lager arbeiten, Abläufe planen oder Transporte kaufmännisch abwickeln.

Drei Ausbildungswege im Vergleich

Ausbildungsberuf Dauer Schwerpunkt
Fachlagerist/in 2 Jahre Waren annehmen, lagern und versenden
Fachkraft für Lagerlogistik 3 Jahre Lagerarbeit und zusätzliche Planung
Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung 3 Jahre Transporte organisieren und Aufträge bearbeiten

Alle drei Berufe sind duale Ausbildungen. Dabei lernen Sie im Betrieb und besuchen parallel die Berufsschule. Die ersten beiden Berufe überschneiden sich bei vielen praktischen Aufgaben. Die längere Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik vermittelt darüber hinaus zusätzliche Kenntnisse in Planung und Steuerung von Lagerabläufen.

Fachlagerist/in: Waren bewegen

Fachlageristinnen und Fachlageristen nehmen Lieferungen entgegen, prüfen Waren und lagern sie ein. Für Bestellungen stellen sie Artikel zusammen. Außerdem verpacken sie Sendungen und bereiten den Versand vor. Dafür arbeiten sie mit Waren und Lagertechnik und dokumentieren ihre Tätigkeiten.

Die Ausbildung dauert zwei Jahre. Wenn Sie die Prüfung bestehen, können Sie im dritten Jahr die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik fortsetzen.

Gespräch über Berufsmöglichkeiten
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Fachkraft für Lagerlogistik: Abläufe planen

Fachkräfte für Lagerlogistik erledigen praktische Lageraufgaben und planen zusätzlich die Lagerabläufe. Sie prüfen, lagern und stellen Waren zusammen. In der Ausbildung lernen sie auch, diese Abläufe zu steuern.

Der Alltag verbindet Arbeit im Lager mit Aufgaben am Computer. Wie viel Zeit sie für jede Aufgabe aufwenden, hängt vom Ausbildungsbetrieb ab. Je nach Betrieb arbeiten sie in Lagerhallen, Kühlhäusern oder Büroräumen. Wenn Ihnen die Mischung aus praktischer Tätigkeit und Organisation liegt, kommt dieser Beruf eher infrage als eine Ausbildung mit fast ausschließlich kaufmännischem Schwerpunkt.

Spedition: Transporte organisieren

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung koordinieren Transportaufträge. Sie klären mit Kundinnen, Kunden und anderen Beteiligten den Ablauf eines Transports. Dazu berechnen sie Preise und bearbeiten Aufträge und Dokumente. Im Vergleich zu Lagerberufen erledigen Kaufleute hier mehr kaufmännische Aufgaben und sprechen häufiger mit Kundinnen, Kunden und anderen Beteiligten.

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Häufig arbeiten Auszubildende im Büro; je nach Betrieb gehören auch Besuche in Lager- und Umschlagbereichen oder auf einem Betriebshof dazu. Sorgfalt bei Dokumenten, Organisationstalent und Interesse an kaufmännischen Abläufen helfen in diesem Beruf.

Weitere Ausbildungsberufe im Verkehr

Logistik umfasst auch den Transport und die Zustellung von Waren. Zu den Ausbildungswegen in diesem Umfeld gehören zum Beispiel Berufskraftfahrer/in und Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen. Auch Berufe im Eisenbahnbetrieb und in der Hafenlogistik zählen dazu.

Diese Ausbildungen unterscheiden sich deutlich von Lager- und Speditionsberufen. Informieren Sie sich deshalb über die konkreten Tätigkeiten und Arbeitsorte des jeweiligen Berufs und beziehen Sie diese in Ihre Entscheidung ein.

Einblick in den Arbeitsalltag einer Schreinerei
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Zugang und Anforderungen

Für die drei genannten dualen Ausbildungsberufe ist rechtlich kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Ausbildungsbetriebe legen in ihren Stellenanzeigen dennoch eigene Erwartungen fest. Prüfen Sie daher die Anforderungen jeder ausgeschriebenen Stelle einzeln.

Welche Fähigkeiten besonders helfen, hängt vom Beruf ab. Im Lager zählen sorgfältiges Arbeiten, Organisation und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen. In der Spedition kommen Kundenkontakt, Kommunikation und kaufmännisches Denken stärker hinzu. In allen drei Berufen nutzen Beschäftigte die digitalen Informationsprogramme ihres Betriebs und stimmen sich mit anderen Beteiligten ab.

Ausbildungsvergütung prüfen

Die Höhe der Ausbildungsvergütung hängt unter anderem von Branche und Bundesland ab. Auch die Betriebe zahlen unterschiedlich. Vergleichen Sie die Angaben im Ausbildungsvertrag oder in der Stellenanzeige mit den Vergütungsangaben für Ihre Branche und Region. Eine einheitliche Vergütung für alle Auszubildenden in der Logistik gibt es nicht.

Beträge während der Ausbildung sagen außerdem nichts Verlässliches über das spätere Einkommen aus. Nach dem Abschluss sind unter anderem Beruf, Betrieb und weitere Rahmenbedingungen für das Einkommen ausschlaggebend.

Den passenden Beruf auswählen

Überlegen Sie zuerst, welche Tätigkeit Ihnen eher liegt: Waren praktisch bearbeiten, Lagerabläufe organisieren oder Transporte und Kundenaufträge koordinieren. So können Sie die drei wichtigsten Ausbildungswege gut unterscheiden. Wenn Sie sich für Lagerarbeit interessieren, aber auch planen möchten, bietet die Fachkraft für Lagerlogistik eine breitere Ausbildung als der zweijährige Fachlageristen-Beruf.

Lesen Sie Stellenanzeigen genau und fragen Sie im Gespräch nach den konkreten Aufgaben im Ausbildungsbetrieb. Dabei hilft es zu klären, wie praktische Lagerarbeit und Tätigkeiten am Computer verteilt sind und welche Bereiche Sie während der Ausbildung kennenlernen. Die Berufsbezeichnung allein verrät nicht, wie ein Betrieb den Alltag gestaltet.

Quellen & weiterführende Informationen

Mit KI-Unterstützung erstellt. Generierte Bilder sind als Symbolbilder gekennzeichnet. Prüfe veränderliche Voraussetzungen, Fristen und Leistungen bei den zuständigen offiziellen Stellen. Die Beiträge ersetzen keine individuelle Beratung.

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