Über BIK Netz: Wer hinter der Plattform steckt
Das heutige BIK Netz bietet Informationen und Ratgeber zu Berufswahl, Ausbildung und Bewerbung. Laut Website betreibt Julia Kuhn das Angebot. Die Website weist sich nicht als staatliche Beratungsstelle aus.
Früher bezeichnete BIKnetz auch ein bundesweites Netzwerk zur Prävention von Rechtsextremismus. Dieses historische Projekt und das heutige Ausbildungsportal sind getrennte Angebote.
Wer betreibt das heutige BIK Netz?
Auf ihrer persönlichen Vorstellungsseite beschreibt Julia Kuhn, wie sie selbst nach dem Abitur zunächst unsicher über ihre berufliche Zukunft war. Eine individuelle Beratung habe ihr nur teilweise geholfen und sei teuer gewesen. Nachdem sie eine Ausbildung nicht erfolgreich abgeschlossen hatte, habe sie schließlich einen Beruf gefunden, der zu ihr passe. Diese Erfahrungen nennt sie als Grund, biknetz.de zu gründen.
Diese Angaben stammen von Kuhn selbst und sind keine unabhängig geprüfte Biografie. Im Impressum steht sie als Anbieterin und nennt eine Kontaktadresse. Dort ist kein Unternehmen, Verein, öffentlicher Träger oder eine andere Organisation als Betreiber angegeben.
Auch ein Buch von Kuhn über Berufswahl und Ausbildung ist katalogisiert. Das zeigt, dass sie sich mit dem Thema beschäftigt hat. Eine fachliche Qualifikation als Berufsberaterin belegt das allein nicht. Auf den geprüften Seiten nennt die Website keine Abschlüsse, Beratungsausbildung oder redaktionellen Prüfstandards.
Welche Informationen bietet BIK Netz?
Die Website behandelt Fragen zur Berufswahl und zu Ausbildungswegen. Sie informiert außerdem über Ausbildungsplatzsuche und Bewerbung. Weitere Themen sind der Alltag in der Ausbildung und Ausbildungsverträge. Auch Prüfungen und finanzielle Hilfen kommen vor. Der Ratgeber empfiehlt zur Orientierung unter anderem Praktika, Gespräche mit Auszubildenden und Berufsberatungsangebote. Als externe Informationsangebote nennt er Check-U, BERUFENET und BERUFE.TV.
Die Beiträge eignen sich als Einstieg und helfen Ihnen, Ihre Suche vorzubereiten. Wenn Sie zum Beispiel noch zwischen mehreren Berufen schwanken, können Sie die Beiträge nutzen, um Ausbildungsmöglichkeiten zu vergleichen und nächste Schritte zu planen. In den geprüften Angaben steht jedoch nicht, dass die Website individuelle Beratung oder die Vermittlung von Ausbildungsplätzen anbietet.
Welche Beratung bietet BIK Netz?
Laut Selbstdarstellung und Impressum betreibt Julia Kuhn das Informationsangebot. Eine staatliche Trägerschaft oder offizielle Beratungsfunktion ist dort nicht angegeben. Sie können die Beiträge als allgemeine Orientierung nutzen. Verbindliche Auskünfte erhalten Sie bei einer Behörde, Kammer oder Berufsberatung.
Bei einer persönlichen Entscheidung hilft es, die Ratgeberinformationen mit einer passenden Stelle abzugleichen. Fragen zu konkreten Ausbildungsplätzen können Sie mit dem Ausbildungsbetrieb besprechen. Bei finanziellen Ansprüchen oder rechtlichen Unsicherheiten sollten Sie die zuständige Beratungs- oder Verwaltungsstelle einbeziehen.
Das frühere BIKnetz zur Prävention von Rechtsextremismus
Das frühere BIKnetz war ein Präventionsnetz gegen Rechtsextremismus. Es wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgebaut; die gsub-Projektgesellschaft war an der Umsetzung beteiligt. Das Netzwerk startete Ende 2012. Die Quellen nennen unterschiedliche Enddaten: Ein Bericht datiert das Projektende auf April 2015, die gsub nennt den 1. Oktober 2015 als Abschaltdatum der alten Website.
Diese Angaben betreffen das historische Präventionsnetz. Sie belegen keine organisatorische Verbindung zu Julia Kuhns heutigem Portal über Ausbildung und Berufswahl. Wenn Sie bei einer Suche auf Informationen zum alten BIKnetz stoßen, achten Sie daher darauf, welches Angebot und welcher Zeitraum gemeint sind.