Zwischenprüfung Lackierer

Vorprüfung für Malerinnen und Maler

bei der Abschlussprüfung/ Gesellenprüfung zum Fahrzeuglackierer/. Autolackierer Um den Ausbildungsstand festzustellen, ist eine Zwischenprüfung abzulegen. Die Prüflingin führt eine einem Auftrag des Kunden entsprechende Bearbeitungsaufgabe in einer Gesamtzeit von nicht mehr als sieben Std. aus und führt innerhalb dieser Zeit eine technische Diskussion zu diesem Thema in einer Gesamtzeit von nicht mehr als zehn Std. durch.

Darüber hinaus sollte er die mit der Aufgabe verbundenen Arbeiten innerhalb von maximal 180 min in schriftlicher Form ausfüllen.

Von besonderer Bedeutung für die Aufgabenstellung ist die Herstellung einer Fläche auf einem Fahrzeugbauteil mit manuellen und mechanischen Bearbeitungs- und Beschichtungsverfahren sowie Fügetechniken, einschließlich der Substratvorbereitung und der Übertragung einer Beschichtung. Der Kandidat sollte nachweisen, dass er Arbeitsgänge und Arbeitsprozesse plant, Arbeitsmittelbestimmungen trifft, die technischen Dokumente verwendet und den Zusammenhangs zwischen Technologie, Design, Arbeitsorganisation, Umwelt- und Wirtschaftseffizienz sowie Arbeitssicherheit und -gesundheit berücksichtigt.

Im Rahmen der technischen Diskussion sollte der Prüfer nachweisen, dass er technische Problemstellungen und deren Lösung vorlegen kann, auf den für die jeweilige Aufgabe maßgeblichen technischen Hintergrund hinweisen und das Verfahren zur Durchführung der Aufgabe nachweisen. In Teil A der Untersuchung hat der Kandidat innerhalb von maximal 14 Std. eine einem Auftrag des Kunden entsprechende Leistungsaufgabe durchzuführen und zu belegen und innerhalb dieser Zeit innerhalb von maximal 15 Std. eine technische Diskussion zu diesem Thema zu halten.

Von besonderer Bedeutung für die Aufgabenstellung sind: Vorbereitung, Beschichtung und Gestaltung einer Fläche an einem Auto oder einem Bauelement, einschließlich Nacharbeiten sowie Reparatur-, Demontage- und Montagearbeiten. Der Kandidat sollte nachweisen, dass er in der Lage ist, Arbeitsprozesse unter Berücksichtigung ökonomischer, fachlicher, gestalterischer, gestalterischer, organisatorischer bei gleichzeitiger Berücksichtigung der zeitlichen Anforderungen zielgerichtet zu konzipieren und durchzuführen und die Ergebnisse der Arbeit eigenverantwortlich zu steuern.

Im Rahmen der technischen Diskussion sollte der Prüfer nachweisen, dass er technische Problemstellungen und deren Lösung vorlegen kann, auf den für die jeweilige Aufgabe maßgeblichen technischen Hintergrund hinweisen und das Verfahren zur Durchführung der Aufgabe nachweisen. Der Anteil der Arbeitsaufgaben liegt bei 85 prozentig und die technische Diskussion bei 15 prozentig.

Sie haben die Zwischenprüfung nicht abgelegt? Keine Kündigungsgründe

Die Enttäuschung über die mangelnde Leistungsfähigkeit eines Praktikanten in der Zwischenprüfung und die Zweifel an den Kompetenzen des Praktikanten berechtigt ihn unter keinen Umständen zur Beendigung des Ausbildungsverhältnisses bei Entlassung. Anlass für dieses Verdikt ist ein neuer Sachverhalt, in dem ein Maurerauszubildender nach Bestehen der Zwischenprüfung fristlos entlassen wurde.

Im ausgehandelten Verfahren wurde ein Maurerauszubildender, der durch die Zwischenprüfung gescheitert war, ohne vorherige Ankündigung entlassen. Begründet wurde der Auftraggeber mit der schwachen Leistung seines Auszubildenden, der nach Ansicht des Trainers nicht für den Berufsstand in Frage kam. Diese Aussage sollte auch auf der verpfuschten Zwischenprüfung beruhen. Aufgrund mangelnder Leistung kann der Praktikant nur dann ohne Einhaltung einer Frist entlassen werden, wenn ausgeschlossen werden kann, dass der Praktikant auch die Endprüfung bestehen wird.

Allerdings läge hier die Beweislast beim Bieter. Dies sei auch dem Auftraggeber nicht gelungen. Daher war auch die außerordentliche Beendigung wirkungslos. Kurz gesagt, eine Entlassung ist möglich, aber nur, wenn es dem Auftraggeber gelungen ist, abschließend zu begründen, dass der Praktikant auch die Endprüfung nicht besteht.

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