Zuverdienst Arbeitslosengeld

Zusatzeinkommen Arbeitslosengeld

Wieviel kann man zusätzlich verdienen? Zusatzeinkommen mit ALG 1 als Selbständige möglich? Für die Gutschrift von Mehreinnahmen bei Arbeitslosengeld (I) gilt 155 SGB III. Diese Bestimmung liest sich wie folgt: Verfolgt der Erwerbslose während eines Zeitraums, für den er Anspruch auf Arbeitslosengeld hat, eine erwerbstätige Tätigkeit im Sinn von 138 Abs. 3, so werden die Einkünfte aus dieser Tätigkeit nach Abzug von Abgaben, Sozialversicherungsbeiträgen und einkommensbezogenen Aufwendungen sowie eines Zuschusses von 165 EUR in dem Monat gutgeschrieben, in dem er diese Tätigkeit ausübt.

Bei Selbständigkeit, Tätigkeiten als Familienarbeiter oder Familienarbeiter werden 30 v. H. des Betriebseinkommens als Betriebsausgabe abgezogen, es sei denn, der Erwerbslose weist einen höheren Betriebsaufwand nach. 2 ) Hat der Erwerbslose in den vergangenen 18 Kalendermonaten vor Entstehen des Leistungsanspruchs neben einem Pflichtversicherungsverhältnis seit mehr als zwölf Kalendermonaten eine erwerbstätige Beschäftigung ( 138 Abs. 3) ausgeübt, so bleiben die Einkünfte bis zu demjenigen Teil, der im Durchschnitt dem Kalendermonat in den vorangegangenen zwölf Kalendermonaten vor Entstehen des Leistungsanspruchs aus einer erwerbstätigen Beschäftigung zuzurechnen ist (138 Abs. 3), jedoch zumindest in einem Teilbetrag, der dem nach dem in Abs. 1 vorgesehenen Leistungsbetrag entspricht, vom Anrechnungsbetrag ausgenommen.

Abzüglich der Steuer, des Sozialversicherungsanteils des Arbeitnehmers und eines Zuschusses von 400 EUR pro Monat wird das Arbeitslosengeld gutgeschrieben. "Daraus ergibt sich zunächst, dass eine eigenständige Aktivität mit einem Freistellungsbetrag von 420 nur unter den Bedingungen des § 155 Abs. 2 SGB III möglich ist.

Zum anderen ergeben sich aus den Angaben der BA zu 157 SGB III (Nr. 157 SGB III), dass ein Verlustersatz zwischen den einzelnen Verdienstarten möglich sein kann. Gemäß Nummer 155.19 wird jedoch ein Einkünfte aus selbstständiger Erwerbstätigkeit, mit Ausnahme der Land- und Forstwirtschaft, bestimmt durch den Überhang des operativen Einkommens über die operativen Ausgaben.

Der Betriebsaufwand beträgt 30 v. H. des Betriebsertrags, soweit nicht ein höherer Betriebsaufwand nachweisbar ist. Maßgeblich sind die betrieblichen Erträge und Aufwendungen während des Leistungszeitraums. Danach schliesst eine Aktivität von 15 oder mehr Wochenstunden Arbeitslosigkeit aus; nur vereinzelte Ausnahmeregelungen von kurzer Dauer mit ein. Auf gut Deutsch bedeutet dies, dass Sie, wenn Sie mind. 15 Wochenstunden lang tätig sind, keinen Anrecht mehr auf Arbeitslosengeld haben.

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