Zukunft Kaufmännische Berufe

Zukünftige kaufmännische Berufe

arbeitet seit Jahren mit neuen Berufen im Bereich Marketing und Vertrieb. Auch der Kaufmännische Verband wagte einen Blick in die Zukunft. Siehst du, das ist die Zukunft des Denkens.

International Management: Die Zukunft der kaufmännischen Berufe

BWL-Studiengänge, die bereichsübergreifend eingesetzt werden und Führungspositionen übernehmen möchten, die grundlegende Fachkenntnisse darüber erwerben möchten, wie ein Betrieb geführt werden soll. Dies hat den großen Nutzen, dass kommerzielle Aktivitäten in fast allen Bereichen zu Hause sind - sei es im Bereich des Handels, des Fremdenverkehrs, des Gesundheitswesens, der Wirtschaft oder des Kreativsektors. Rund ein Dritteln aller Neueinsteiger haben kaufmännische Vorläufer.

Die fünf der zehn populärsten Lehrberufe für Realschulabsolventen kommen aus dem Handel, vor allem aus dem Marketingkommunikationskaufmann, Eventkaufmann oder Bankmitarbeiter. Nach wie vor ist das Kaufmännische Kaufinteresse und der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften in der Volkswirtschaft vorhanden. Der Anspruch an das kaufmännische Handeln steigt ständig. Das liegt zum einen an der großen Bedeutung von betriebswirtschaftlichen Steuerungskomponenten in den meisten Industrien, aber auch die Internationalisierung spielt ihre Rolle.

Es werden immer öfter spezielle sprachliche Fähigkeiten benötigt, die nur in seltenen Fällen in der Ausbildung in Doppelausbildungen oder in kaufmännischen Lehrgängen erlernt werden können. Im Mittelpunkt der Aus- und Weiterbildungsangebote sowie der Aufbaustudiengänge steht die Verbindung von fundierter betriebswirtschaftlicher Kompetenz, umfassenden Fremdsprachenkenntnissen und branchenspezifischer Spezialisierung. Ähnlich wie in den beiden Themenbereichen "frühkindliche Erziehung und Betreuung" und "Gesundheit und Pflege" ist auch hier gilt: Alle Ausbildungsgänge sind so konzipiert, dass sie mit Universitätsabschlüssen kombiniert werden können.

Sie haben je nach Veranstaltungsort Schwerpunkte aus den Bereichen Touristik, Veranstaltungsmanagement, Sportmanagement und zuletzt Gesundheitswesen. Das Zusammenspiel von Betriebswirtschaftslehre und Fremdsprachenkenntnissen eröffnet Ihnen als Berufsanfänger interessante Betätigungsfelder. Die Ausbildungsgänge in diesem Fachgebiet sind so unterschiedlich, die Karrierechancen so unterschiedlich. In der dualen Ausbildung können die Programme nur mit zeitlicher Verzögerung auf branchenrelevante Bedürfnisse abgestimmt werden, während die privaten Ausbildungseinrichtungen bei der inhaltlichen Ausgestaltung der Ausbildung flexibel sind.

Das ist einer der Gründe, warum Hochschulabsolventen im In- und Ausland einen interessanten und gut bezahlten Arbeitsplatz vorfinden.

Gewerbliche Berufe vor dem Wechsel

Durch die digitale Umdrehung werden sich vor allem die KV-Berufe verändern. Auch der Kaufmännische Verein hat es gewagt, einen Ausblick in die Zukunft zu wagen. "Der Umsturz kommt rascher, als Sie denken", sagte Markus Koch, Gesellschafter von Deloitte Schweiz, in seiner Grundsatzrede zu Veranstaltungsbeginn über die Zukunft der Berufe des kombinierten Verkehrs, die der Wirtschaftsverband am vergangenen Wochenende hielt.

Das muss er wissen, denn er hat sich eingehend mit den Auswirkungen der Automation auf den schweizerischen Arbeitsmark beschäftigt und einen diesbezüglichen Report mitverfasst. Er kommt zu dem Schluss, dass 50% der Arbeitsplätze in der Schweiz rationalisiert werden können. Auch die KV-Berufe wären davon berührt. Auch Markus Koch wollte nicht in die Enge treiben.

Schroeder unterstrich, dass der Report besagt, dass die Jobs wegfallen können. Außerdem würden neue Jobs entstehen. Kochs Zuversicht war groß, dass verschwundene Jobs durch andere - noch besser - Jobs mitgenommen werden. Das war bei den Industrieumwälzungen der Vergangenheit immer derselbe. Aber was Markus Koch auf jeden Falle als zu uns kommend ansieht, sind große Veränderungen: "Die beruflichen Anforderungen werden sich genauso ändern wie die Arbeit.

"Die Commercial Association geht nicht davon aus, dass die KV-Berufe vollständig der Automation zum Opfer gefallen sind. Andernfalls hätte er den Veranstaltungstitel "Kaufmännische Berufe haben Zukunft" als Fragestellung gestellt. Rolf Butz, Geschäftsführender Direktor des Vereins, und René Portenier, Leiter der Grundausbildung an der Businness School Kl. V. Zürich, gehen von einer Veränderung im Beruf der Geschäftsfrau oder des Kaufmanns aus.

In einer Diskussionsrunde mit Sarah Turnheer, verantwortlich für die Lehre bei Swiss Life, Christoph John, Head of Young Talent bei der ZKB, und Markus Koch haben sie versucht zu beschreiben, wie diese Veränderung ausfallen kann. Rolf Butz erwähnte auf die Fragestellung, welche der KV-Personen von einer solchen Veränderung besonders betroffen sein könnten, Mitarbeiter, die keine Weiterbildungen abgeschlossen hätten, und ältere Mitarbeiter.

Laut Sarah Turnheer hat Swiss Life ein gutes Kochrezept entwickelt, damit letzteres nicht zurückbleibt: Allen Diskussionsteilnehmern war bewusst, dass auch in Zukunft Sozialkompetenz gefordert sein wird - vor allem in der Beratung von Mensch zu Mensch. Weitaus schwerer zu bestimmen war, welche weiteren spezifischen kommerziellen Kompetenzen in Zukunft benötigt werden.

Vor allem die Aus- und Weiterbildungsträger sind gefordert, die die Tendenzen antizipieren und die Fachleute auf die neuen Bedürfnisse einstellen müssen. Die Jugendlichen bat Rolf Butz zum Schluss: "Tu etwas, was dir Spaß macht - auch wenn es dich in deiner Karriere nicht weiterbringt".

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