Wirtschaftsberufe mit Zukunft

Kaufmännische Berufe mit Zukunft

Arbeite: Ausbilder und Betreuer: Zukunftsberufe - Ökonomie auf einen Blick Der Themenberater Jeder, der heute zur Erzieherin oder Krankenschwester ausgebildet wird, hat gute berufliche Perspektiven. Laut der GEW werden in absehbarer Zeit allein in den Tagesstätten rund 50.000 weitere Ausbilder ausbilden. Damit sind die Berufsaussichten "brillant", sagt Bernhard Eibeck, Beauftragter für Jugend- und Sozialhilfe bei der GEW in Frankfurt.

In Zukunft werden mehr Pädagogen gebraucht, um die dafür notwendigen Tagesstätten auszubauen. "Dort muss man viel tun, vor allem in den alten Bundesländern in Deutschland, um darauf gefasst zu sein", sagt Eibeck. "Mehr und mehr werden immer mehr Erziehungsberechtigte ihre Schützlinge den ganzen Tag in Institutionen bringen wollen", stellte Eibeck fest. Deshalb muss Kitas in Zukunft etwas mehr Zeit haben.

Andererseits wird in Ostdeutschland in den kommenden fünf bis sieben Jahren beinahe die ganze Erwerbsbevölkerung in den Ruhestand gehen, erläutert Eibeck. Denn nach der Wende wurden dort kaum neue Pädagogen angestellt, da die Geburtsrate in den Untergeschoss eingedrungen ist. Wenn Sie also Ihre Berufsausbildung jetzt beginnen, haben Sie gute Aussichten, danach einen Job zu finden.

In einer Berufsschule braucht man knapp fünf Jahre, um eine staatliche Ausbildung zu absolvieren. "Kinder und Jugendliche sollten beide Geschwister frühzeitig erkennen und als Referenzpersonen einsetzen können", erklÃ??rt der Fachmann. Jugendliche aus dem Ausland haben auch gute Aussichten, einen Arbeitsplatz als Pädagoge zu haben. Die meisten Einwanderer wollten Pädagogen mit ähnlichem Background, so Eibeck.

Es gibt aber auch andere Ursachen, warum in diesem Land so viele Pädagogen ausfallen. Pädagogen erhalten im Monatsdurchschnitt nur 1387 EUR pro Nettomonat, das sind 224 EUR weniger als der von der GEW berechnete Durchschnittswert aller Beschäftigten. Viele Pädagogen haben keine Vollzeitstelle, was oft zu einem noch niedrigeren Lohn führt.

"Ähnliches zeigt sich in der Alten- und Krankenpflege. Auch in der Pflege. Im Jahr 2025 wird es nach Angaben des BIBB in Bonn und des Bundesamts für Statistik einen Mangel von rund 152.000 Beschäftigten geben, um alle Bedürftigen zu ernähren. Krankenpflegeberufe sind zukunftsweisende Berufe", sagt Ilona Mirtschin, Pressesprecherin der NÃ??rnberger Arbeitsagentur.

Es gibt bereits ein großes Jobangebot für Krankenschwestern. Nicht jeder von ihnen will Krankenschwester werden.

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