Wie Fluglotse werden

So werden Fluglotsen zu Fluglotsen

Erfahren Sie, warum Video, Fluglotse und Informationen zur Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Verkehr, Logistik und Transport. Für viele Menschen ist es ein Traum, Fluglotse zu werden, denn zusammen mit den Piloten bringen Sie Menschen von A nach B in die Luft. Seien Sie ein Vorbild und werden Sie ein Fluglotse.

Denken Sie an den Job des Flugsicherungsleiters, viele Menschen verbringen den ganzen Tag im Turm, erhalten dafür ein gutes Honorar und gehen nach acht Std. mit vielen Unterbrechungen gefahrlos bis zum Ende der Arbeit im Kopf. In diesen klischeehaften Aussagen ist zwar viel enthalten, aber der Berufsstand hat natürlich noch viel mehr zu bieten, und er ist mit viel Verantwortungsbewusstsein und der Fähigkeit zur Konzentration verknüpft.

Was es mit dem Fluglotsenchef zu tun hat, erfahren Sie hier! Sie als Fluglotse haben die Verantwortung für die Flugsicherheit. Sie sind dafür zuständig, dass sich bei Starts und Landungen oder im gesamten von Ihnen betreuten Flugraum - Ihrem so genannten Bereich - keine Verkehrsunfälle ereignen.

Täglich fliegen allein im deutschsprachigen Raum mehr als 10000 Züge. Um Verkehrsunfälle in der Luftfahrt, wie z.B. Pkw auf der Straße, zu vermeiden, brauchen Sie Flugverkehrsleiter wie Sie selbst. Sie sitzen zum Beispiel im Turm des Flughafens Düsseldorf und navigieren die Maschinen Ihrer Branche zuverlässig zur Start- und Landebahn.

Sie stellen sicher, dass kein anderes Luftfahrzeug im Weg ist, wenn das Luftfahrzeug abheben soll, und dass die Wetterverhältnisse einen Abflug ermöglichen. Wenn alle Voraussetzungen gegeben sind, erteilen Sie die Abfluggenehmigung und behalten in Ihrem Bereich die Übersicht, um sicherzustellen, dass alle Luftfahrzeuge ihren Flugkurs beibehalten. Sie haben die Wahl zwischen Hunderten von Flugzeugen, die in Ihrem Bereich den gesamten Lebensraum abheben, landet oder passier.

Bei notwendigen Veränderungen oder im Notfall sind Sie derjenige, der dies alles abstimmt und das Flugzeug zuverlässig zum Zielort steuert. Waren Sie schon einmal auf einer Ferienreise in einem Flugzeug, waren Sie in der Nähe des Zielflughafens, aber statt zu landet, kreisen die Maschinen immer weiter über das Bestimmungsgebiet, weil Sie keine Landegenehmigung haben?

Dann hatte ein Fluglotse, wie du sein kannst, einen guten Zweck, warum du nicht an Land gehen durftest! Seien es, weil sich die Pläne einer anderen Maschinen geändert haben und sie zuerst landet und Ihren Platz stiehlt, oder wegen Stürmen oder Notsituationen auf dem Gelände.

Sie als Fluglotse müssen nicht nur den planmäßigen Luftverkehr steuern, sondern auch auf alle Fälle vorbereitet sein und rasch mitwirken. Ein Flugzeug auf dem Weg nach Berlin hat einen ärztlichen Notstand an Board und muss sofort starten, vorzugsweise auf Ihrem Düsseldorfer Vorflughafen. Sie überprüfen den Luftverkehr in Ihrem Bereich über Radar und alle Bildschirme, prüfen, welche Flugzeuge gleichzeitig starten sollen, wie Sie welches Flugzeug umleiten sollen und auch, ob dies in den Bereichen Ihrer Kolleginnen und Kollegen kollidiert und eine Entscheidungsfindung trifft:

Das Flugzeug ist für die Landung freigegeben. Sie navigieren sie per Funk von Ihrem Turm oder Ihrer Leitstelle aus gefahrlos zum Erdboden und geben bei Bedarf den Auftrag an ein anderes Flugzeug, das gleichzeitig landet, zum Gyro oder auf eine andere Start- und Landebahn. Der Gyro ist für Sie da. Sie als Fluglotse haben immer nicht nur die Raum-, sondern auch die Zeitabstände zwischen den einzelnen Maschinen auf Ihrem Bildschirm.

Der Fluglotse legt das Schicksal vieler Menschen in Ihre Hände. Deshalb werden die Flugverkehrsleiterinnen und Flugverkehrsleiter einer strengen Schulung unterzogen, die sie auf Herz und Nieren prüft und dafür sorgt, dass sie auch in Extremsituationen einen kühleren Blick behalten und die Situation beherrschen können. Die Flugverkehrsleiterinnen und -leiter überwachen nicht nur die Flugbewegungen aller Luftfahrzeuge am Flughafen und in der Bodenluft ihres Bereichs, sondern pflegen auch den Dialog mit dem Wetterschutz und den Flughafenunternehmen.

Ihre Berufsausbildung zum Flugverkehrsleiter umfasst einen Theorie- und einen Praxisteil. Der angehende Fluglotse beschäftigt sich zunächst mit den Bereichen Flugzeugmusterkunde, Flugrecht, Luftfahrt-Englisch, Wetterkunde, Navigation/Funk. Der Ausbildungsberuf zum Flugverkehrsleiter ist vielschichtig und stellt hohe Anforderungen an die Bewerber. Gutes Fachwissen für den Betrieb von Radar- und Rechnersystemen, mathematisches Wissen für Navigationsrechnungen und sehr gute englische Sprachkenntnisse für die Verständigung mit Lotsen und Co. sind dafür unerlässlich und verhelfen Ihnen zum Durchkommen der Einweisung.

Neben der Grundausbildung in Theorie und Simulationsübungen erfolgt die Praxisausbildung während Ihrer On-the-Job-Ausbildung. Das, was Sie bereits in der Simulationsarbeit praktiziert haben, wird nun Wirklichkeit, denn während Ihrer Praktikumsphase gehen Sie zu versierten Flugsicherung im Turm oder in der Leitstelle. Im Rahmen des Praktikums werden Sie weiterlizenzieren.

Als Fluglotse wird eine 3-jährige Berufsausbildung an einer Flugsicherungsakademie angeboten. Für den Erhalt eines Ausbildungsplatzes müssen verschiedene Anforderungen, wie z.B. die allgemeinbildende Hochschulzugangsberechtigung und die ärztliche Befähigung, nachweisen werden. Sie träumen davon, Fluglotse zu werden? Dazu kommen eine ganze Menge Bedingungen, die Sie schaffen müssen: Außerdem ist es von großem Nutzen, wenn Sie folgende Qualitäten und Interessensgebiete haben: Sie fragen sich, ob ein anderer Berufsstand nicht besser für Sie wäre?

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