Wer darf Ausbilden Handwerk

Derjenige, der Handwerk ausbilden darf.

Welche Handwerksbetriebe einen Ausbildungsplatz anbieten können, entscheiden die regionalen Handwerkskammern. Lehrlinge dürfen nur dann eingestellt werden, wenn sie persönlich geeignet sind. Weitere Ausbildungsberufe (Anhang B, handwerkliche, BBiG-Berufe). Erstens: Nur der Meister darf Handwerker ausbilden. Die Ausbildung ist für Personen erlaubt, die persönlich und beruflich geeignet sind.

Handwerksfindung und Verbraucherinformation

Welche Handwerksunternehmen einen Lehrplatz bieten können, wird von den Landeshandwerkskammern entschieden. Die Bildungsberater der Handwerkskammer stellen im Zuge eines Firmenbesuchs fest, ob die personelle und berufliche Tauglichkeit für die Schulung gegeben ist. Liegen die Ausbildungsordnungen (Gesetze, Erlasse, etc.) im Unternehmen vor? Ist für den Praktikanten ein innerbetrieblicher Trainingsplan aufgestellt worden? Ist der Trainingsalltag in den Arbeits- und Geschäftsalltag integriert?

Besitzt das Unternehmen Material und Technik, die den Ausbildungsanforderungen entsprechen? Kann man alle Bestandteile der Ausbildungsverordnung vermitteln? Soll der Praktikant auch zu externen Ausbildungszentren gehen? Wie ist das VerhÃ?ltnis von Facharbeitern zu Lehrlingen im Unternehmen? Wird im Unternehmen ein Instruktor benannt? Dies erfordert die fachlichen und pädagogischen Fähigkeiten für die Umsetzung des Trainings.

Dies kann z.B. durch den Meisterschülerbrief oder durch das Bestehen der Trainerfähigkeitsprüfung (AEVO) nachgewiesen werden. Ausgehend von der Ausbildungsverordnung stellt der Trainer einen eigenen betriebseigenen Trainingsplan auf, der auf die Bedingungen im Unternehmen zugeschnitten ist. In den Trainingsplan sind alle im Trainingsrahmenplan festgelegten Qualifikationen, Wissen und Kompetenzen aufzunehmen. Der Handel freute sich über Unternehmen, die Jugendlichen ihr Handwerk lehren möchten.

Für wen ist die Ausbildung geeignet?

Gesetzlich vorgeschrieben ist, wer als Trainer personell und beruflich in Frage kommt. Nachfolgend sind die wesentlichen Anforderungen und Regelungen für Instruktoren aufgeführt. Ungeeignet ist, wer in der Regel keine eigenen Mitarbeiter einstellen darf oder wer mehrfach oder schwerwiegend gegen das BBiG verstößt. Der Eignungsnachweis richtet sich nach der Art des Ausbildungsberufes in der HwO (Handwerksordnung).

Genehmigungspflichtige Gewerbe (Anhang A HwO): Beruflich tauglich ist jeder, der die Masterprüfung im jeweiligen oder einem damit verbundenen Gewerbe abgelegt hat. Die Ausbildung kann ohne Handwerksmeisterprüfung von jedem durchgeführt werden, der die Berechtigung zur Ausübung des betreffenden Handwerks oder eines damit verbundenen Handwerks und Teil IV der Handwerksprüfung oder eine vergleichbare andere Prüfung absolviert hat (z.B. Prüfung nach der Trainerfähigkeitsverordnung = AEVO).

Auch wenn sie nicht im Handwerksregister registriert sind, sind sie zur Ausbildung berechtigt. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Berufsfähigkeit durch Verwaltungsakte verliehen werden; in diesem Fall wird die Ausbildungsberechtigung nur nach Rücksprache mit der Handwerkskammer gewährt. Nicht zugelassene und branchenähnliche Berufe (Anhang B HwO): Jeder, der die Meisterprüfung in den jeweiligen Berufen abgelegt hat, verfügt über die notwendigen Fachkenntnisse.

Eine Person, die die Abschlußprüfung in einem Ausbildungszentrum, einer staatlichen Fachschule oder Universität in einem dem Lehrberuf entsprechenden Bereich abgelegt hat, ist ohne Handwerksmeister technisch tauglich; es wird dann eine vernünftige Zeit der praktischen Arbeitserfahrung (2 bis 3 Jahre als Richtlinie) vorgegeben. Ein bestandenes AEVO-Examen oder Teil IV der Meisterschülerprüfung ist für die geforderten fachlichen und berufspädagogischen Fähigkeiten verpflichtend.

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