Welche Medizinischen Berufe gibt es

Inwiefern gibt es medizinische Berufe?

Erkrankungen und die medizinisch-hilfeleistende Behandlung und Betreuung von Patienten. Was für Berufe gibt es überhaupt? Es gibt auch im therapeutischen Bereich Möglichkeiten, die keine Studien erfordern. Sie als Unternehmer im medizinischen Bereich wollen Ihren Beruf ausüben. An dieser Stelle zeigen wir Ihnen, welche Berufe es in der Medizin gibt.

Praktiken nicht-ärztlicher Ärzteschaften Kap. 6. 8[Stichwort: Gesundheitsausgaben].

Der Terminus "Praxen nicht-ärztlicher Heilberufe" umfasst eine große Anzahl von verschiedenen Institutionen (siehe Tab. 6.8.1). Zwischen 1970 und 1987 stieg die Anzahl dieser Praktiken im westlichen Raum um etwa 160% und die der Beschäftigten um bis zu 290%. Der überwiegende Teil der in den Arztpraxen der nicht-ärztlichen Berufe geleisteten Dienstleistungen bedarf einer ärztlichen Verschreibung (vgl. Kap. 7.6 Dienstleistungen der nicht-ärztlichen medizinischen Berufe), wird aber in den meisten Fällen unmittelbar an die Kassen fakturiert.

Grundsätzlich sind nur die Errungenschaften der Sozialpraktiker und der unter "Sonstige" aufgeführten Arbeitsgruppen ausgeschlossen. Der wirtschaftliche Sinn des Gesamtprogramms für die GKV hat in den vergangenen Jahren kräftig zugenommen: 1975 stellten die Errungenschaften der nichtmedizinischen Wohlfahrtspersonen ohne psychotherapeutische Versorgung im westlichen Teil 1,4% der Ausgaben für die Errungenschaften der GKV dar, 1995 waren es bei rund 5,6 Milliarden Mark bereits 2,6% (siehe Abb. 6.8.1).

Rund 85% der Aufwendungen dieses Bereichs entfallen allein auf 1995 für nicht-medizinische physikalisch-therapeutische Errungenschaften. In den Kosten für die nichtmedizinische medizinische Versorgung ist die psychotherapeutische Behandlung nicht inbegriffen. Im Jahr 1995 schloss der West auch die Ostberliner Wertvorstellungen ein. Erst seit 1997 werden die Aufwendungen des GKV für die psychotherapeutische Behandlung von nicht-medizinischen psychotherapeutischen Fachkräften konsequent erfasst. Nach ersten Ergebnissen für das Jahr 1997 können die Aufwendungen der Rechtsschutzversicherungen für die psychotherapeutische Behandlung von nichtmedizinischen psychotherapeutischen Fachkräften auf 276 Mio. DEM, 270 Mio. DEM im West und 6 Mio. DEM im Ostteil geschätzt werden.

Dazu kommen die im Zuge des Entsendeverfahrens anfallenden Kosten für die Psychotherapie von nicht-ärztlichen Therapeuten, die jedoch den Ärzten in Rechnung gestellt wurden. Nach Schätzungen der Kombination der Kassenpsychologen betragen sie im Jahr 1996 rund 403 Mio. DEM. Der noch recht neue Berufsstand der ergotherapeutischen Ärzte ist im Berufs- und Arbeitstherapeutengesetz aus dem Jahr 1976 reglementiert.

Die Praxis der Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten spielt eine große Bedeutung für die ambulante Patientenrehabilitation. Das Saarland und Baden-Württemberg haben mit je 2,4 die höchsten und das Land Brandenburg mit 0,3 die geringsten Anteile. Im Ostteil war die Dichte der Ergotherapiepraxen 1995 durchgängig geringer als im Westteil mit 0,6 Praxisbeispielen pro 100.000 Einwohnern. Die höchsten Anteile wurden im Saarland und in Baden-Württemberg mit je 2,4 festgestellt. Im Ostteil war die Dichte der Ergotherapiepraxen 1995 durchgängig geringer als im Westbestand mit 0,6.

Der Tätigkeitsbereich der ergotherapeutischen Maßnahmen umfasst überwiegend weibliche Patienten. Das ist nach Auffassung des Bundesverbandes der ergotherapeutischen Ärzte darauf zurückzuführen, dass für eine Behandlungseinrichtung die zurückerstatteten Beträge zu gering sind, um eine Arztpraxis kostengünstig führen zu können. Geburtshelfer werden bereits in den ältesten traditionellen Schriftstücken erwähnt; die ersten Geburtshelferschulen wurden Ende des XVI Jahrhundert gegründet.

Fast immer wurde der Berufsstand von den Damen ausgeübt. Die anerkannten Geburtshelferinnen haben die freie Niederlassung innerhalb der EU. Alleine oder in Kooperation mit einem medizinischen Gynäkologen oder einer pädiatrischen Hebamme werden vor und während der Schwangerschaft alleine oder in Kooperation mit einer medizinischen Geburtshilfe geschlechtsspezifische Betreuung durchgeführt und in den ersten zehn Tagen die Nachbetreuung übernommen. Etwa die Hälfte der Geburtshelferinnen arbeiten frei im West.

Da auch bei den erwerbstätigen Geburtshelfern das Spital die Haupttätigkeit ist, erhalten Geburtshäuser und Geburtspraxen jedoch immer mehr an Bedeutsamkeit. Freiberufliche Geburtshelferinnen begleichen die Rechnungen unmittelbar mit den Kassen. Für Angehörige der PKV haben die Länder eine private Gebührenordnung herausgegeben. Ein Trend zur Geburt zu Hause und zu intermediären Formen der stationären und häuslichen Gebärhilfe wird jedoch die Funktion der freiberuflichen Hebammen weiter stärken.

Der Hebammenanteil im West wuchs von 5,2 freiberuflichen Geburtshelfern pro 100.000 Einwohnern im Jahr 1990 auf 9,4 im Jahr 1995. Schleswig-Holstein hat mit 13,5 die höchste Hebammenanteil, Brandenburg und Sachsen-Anhalt mit je 4,8 die niedrigste. 1995 war die Hebammenanteil im Ostteil niedriger als im Westernbereich mit 5,5 Geburtshelfern pro 100.000 Einwohnern.

Der Vergleich mit anderen Ländern ist problematisch, da viele Länder die freiberuflichen Geburtshelferinnen nicht systematisch von den bezahlten Geburtshelferinnen abgrenzen. Von den Ländern mit direkt vergleichbareren Daten für 1989 belegt Deutschland einen der vorderen Plätze. Allerdings ist die riesige Verteilung relativiert: In Großbritannien gibt es 31,9 selbständige Geburtshelferinnen pro 1000 Lebenden, in Deutschland 8,8, in den Niederlanden 5,8. Die riesige Verteilung ist allerdings verhältnismäßig; Geburtshelferinnen erfüllen nicht überall die gleiche Aufgabe.

Für die Ausübung ihres Berufes benötigen wir eine Genehmigung des zuständigen Gesundheitsbundes. Die Gesundheitsbehörde prüft die Erkenntnisse und Fähigkeiten des Bewerbers und gewährt die Heilpraktikerlaubnis nur, wenn feststeht, dass aus dem Gesundheitspraktiker "keine Gefährdung für die öffentliche Gesundheit geht". Heilmakler üben ihren Berufsstand in eigener Kanzlei aus. Das Wohlfahrtspraktische Menschendichte belief sich 1987 im westlichen Teil nach Daten der Arbeitsplatzzählung 11.9 Wohlfahrtspraktische Menschenpraktiken pro 100.000 Einwohnern.

Die Firma Therapeutin schließt mit ihren Patientinnen und Patientinnen einen Servicevertrag ab, bei dem die Vergütung in der Regel nach dem Honorartar für die Heilpraktikerin festgelegt wird, der die üblichen Vergütungen wiedergibt. Gleiches trifft auf die private Krankenversicherung zu. Physiotherapeutinnen und -therapeuten d.h. S. (ehemalige Physiotherapeuten) können nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung und zwei Jahren Berufspraxis eine eigene Arztpraxis gründen. Die Ausübung des Berufes wird durch das Masseur- und Physiotherapiegesetz von 1994 geregelt.

Physiotherapeuten verwenden vor allem Aktivbehandlungen wie Bewegungs- und Atemprozesse, Massagen und Sanitätsbademeister vor allem passiv wie Massagen, Wärme-, Kälte-, Wasser- und Elektrotherapien. Im Jahr 1989 betrug die Betreuungsdichte im westlichen Raum 39,5 physiotherapeutische Arztpraxen pro 100.000 Einwohnern. Hierbei steht Deutschland mit 36,7 krankengymnastischen Arztpraxen pro 100. 000 Einwohnern gegenüber 23,8 klar an der Spitze.

Dabei nahm Deutschland 1992 mit 126,6 Physiotherapeuten pro 100. 000 Einwohnern einen ersten Platz ein, der nur von Belgien mit 205,7 übertroffen wird. In der eigenen Kanzlei arbeiten die Gesundheitgymnastinnen etwa ein Quartal selbständig, von den Massuren sind etwa zwei Dritteln selbständig oder in ambulanter Kanzlei tätig. Rund 80% ihres Einkommens beziehen die Physiotherapeutinnen aus der Betreuung von Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung.

Die Einkommen entwickelten sich in den 80er Jahren äußerst erfreulich, so dass die mittlere Praxisumstellung beim GKV 1982 bis 1989 von 70.000 auf 124.000 DEM anstieg ("Sahner; Rnnau[1991]). Ab 1989 müssen die Patientinnen und Patientinnen 10% der Therapiekosten übernehmen, ab dem 1.7.1997 sind es 15%. Die Einführung der Eigenbeteiligung 1989 hatte nach Angaben der Verbände keinen nachhaltigen Einfluss auf die Praxiseinkommen, vor allem im Massageraum sind die Vorschriften mit dem Gesundheitsgesetzbuch von 1993 jedoch zurückgegangen.

Von 1993 bis 1995 wurde der Ausgabenanstieg durch die Beiträge des GKV-Systems limitiert. Zusammenfassend werden die Umsätze der Praktiken in den nächsten Jahren nur moderat steigen, bei gleichzeitiger Vergrößerung der Praxisgröße und der wachsenden Relevanz der Ausrüstung wächst der Anlagebedarf. Das wird die Ausgaben für die Praktiken erhöhen. Bisher müssen nichtmedizinische psychotherapeutische Therapeuten eine Heilpraktikerlaubnis haben, um ihren Job ausüben zu können.

Nach dem SGB V ist die Psychotherapie für die Versicherten der GKV durch Verträge zwischen den Verbänden der Kassenärzte und den Krankenversicherungen festgelegt. Die nichtmedizinischen psychotherapeutischen Therapeuten können im Zusammenhang mit dieser "Richtlinientherapie" ihre Leistung unter gewissen Bedingungen über einen Mediziner mit dem Geld ausweisen. Sie tritt 1999 in Erscheinung und wird die nichtmedizinische Psychotherapieversorgung beruflich und leistungsgesetzlich ganzheitlich regeln:

Künftig muss ein Therapeut zugelassen werden, um seinen Job ausüben zu können. Für die Berufsausbildung zur Psychotherapeutin ist ein Psychologiestudium erforderlich; jeder, der ein Pädagogik- oder Sozialpädagogikdiplom hat, kann auch zur Kinder- und Jugendpsychotherapeutin ausgebildet werden. In die Kassenärztlichen Verbände sind approbierte Psychotherapeutinnen und Therapeuten eingebunden. Es ist nach dem neuen Recht Sache der Physiotherapie, Störungen mit Krankenwert wie z.B. neurotic diseases, dependence and psychological disturbances zu bestimmen, zu behandeln oder zu verlangsamen und dabei naturwissenschaftlich anerkannter psychotherapeutischer Prozeduren zu nutzen.

Die Bandbreite der Therapie erstreckt sich von der psychodiagnostischen über die physiotherapeutische Betreuung bis zur psychotherapeutischen Versorgung und von der Prävention bis zur Wiedereingliederung. Psychotherapeutinnen und Psychotherapeutinnen kooperieren oft mit anderen Fachgruppen, insbesondere mit Ärzten. Anders als die medizinischen Therapeuten können sie jedoch weder Arzneimittel noch eine Arbeitsunfähigkeit vorgeben. Bei den Kinder- und Jugendlichentherapeuten handelt es sich überwiegend um die Berufe Sozialpädagogin, Pädagogin sowie Erzieherin (siehe Schmid[1992]).

Im Jahr 1993 waren etwa 50% der nicht-ärztlichen psychotherapeutischen Fachkräfte in einer Freisprache tätig, von denen die Hälfte selbstständig war. Ungefähr ein Dritteln dieser Selbständigen arbeitet in einer Sozietät ("Wasilewski"; Funk[1989]). Schätzungen zufolge machen Eigenzahler und privat Versicherte etwa ein gutes Viertel der Psychotherapeutenpatienten aus. Durch den soziokulturellen Wandels werden Menschen in den Bereichen Bildung, Arbeit und Privates immer mehr überfordert, die Ärzte gegenüber psychotherapeutischen Behandlungen werden immer offener.

Auch die LogopÃ?den (LogopÃ?den) mÃ?ssen wie die Krankengymnasten die gesetzlichen Bedingungen zur Barzulassung erÃ?llen. Die Berufsausübung der LogopÃ?den ist im Berufsrecht des Landes 1980 einheitlich reglementiert. Die Berufsbeschreibung ist verhältnismäßig jugendlich, erst zu Anfang dieses Jahrtausends haben Sprach- und Sprachärzte begonnen, Spezialisten zu trainieren und ihnen wesentliche Tätigkeitsbereiche anzuvertrauen.

Daher ist die Kooperation mit anderen an der Rehabilitierung interessierten Fachgruppen von zentraler Wichtigkeit. In den westlichen Ländern erhöhte sich die Praxendichte von 3,4 Sprachtherapiepraxen pro 100.000 Einwohnern im Jahr 1989 auf 4,6 im Jahr 1995. Mit 10,3 zeigte die niedersächsische Landeshauptstadt Bremen 1995 den höchsten Stellenwert, sicherlich eine Konsequenz aus der Vielfalt der Ausbildungsplätze im Großraum Hannover.

In Ostdeutschland waren die durchschnittlichen 1,9 Arztpraxen pro 100.000 Einwohnern signifikant niedriger als im westlichen Teil. Im Jahr 1995 gab es in Deutschland rund 3.400 Sprachtherapiepraxen. Ein Barausweis ist sowohl für LogopÃ?den als auch für national renommierte LogopÃ?den und national untersuchte Atem-, Sprach- und Gesangslehrer möglich. Andere Gesundheitsberufe wie medizinische Fußpfleger und medizinische Berater (Tab. 6.8. 1) sind nicht gesetzlich geschützt und haben keinen Anspruch auf Abrechnung von Sozialleistungen nach dem SHI-System.

In den östlichen Ländern ist die Belieferung mit notärztlichen Arztpraxen noch nicht ausreichend, auch im westlichen Teil gibt es isolierte Versorgungslücken. LÃ?neburg: FFB (Publikationen des Forschungsinstitutes fÃ?r Freiberufler, Nr. 6). Schneider, M.; Biene-Dietrich, P.; Gabanyi, M.; Hofmann, U.; Huber, M.; Köse, A.; Summer, J.H. [1995]: Gesundheitssysteme im internationalen Vergleich: Ausgabe 1994 .

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