Welche Jobs sind am besten Bezahlt

Auf welche Jobs wird am besten eingegangen?

Einige Regionen werden sehr unterschiedlich bezahlt. Werden Ärzte besser bezahlt als Ingenieure? Wie bei Ihrem Autoführerschein müssen Sie auch hier den Pilotenführerschein bezahlen. Anfangsgehalt, zumal der Auszubildende die Ausbildung selbst bezahlen muss! Seit jeher bezahlt die chemisch-pharmazeutische Industrie Fachkräfte vergleichsweise gut.

Dies sind die Industrien, die am meisten bezahlen.

Statistiken des Bundesamts zeigen, dass 2014 im Banken- und Versicherungsbereich die meisten Gehälter gezahlt wurden. Der Unterschied zu den Berufsgruppen am Ende der Tabelle ist klar. Mit welchem Berufsstand können Sie in der Schweiz wirklich gutes Kapital erwirtschaften? Das Statistische Bundesamt stellt eine ungefähre Näherung zur Verfügung, um diese komplexe Fragestellung zu beantworten, indem es alle zwei Jahre Angaben zu den Lohnkosten sammelt.

Kurz gesagt: Sechs Jahre nach Beginn der Finanzkrise war die Bruttowertschöpfung in diesem Bereich anscheinend noch sehr hoch, denn 2014 waren die Lohnkosten mit rund 89 CHF pro Arbeitsstunde mehr als doppelt so hoch wie in der Hotellerie und Gastronomie. Im Einklang mit einer entsprechenden EU-Verordnung, die seit Abschluss eines zweiseitigen Abkommens im Jahr 2007 verfolgt wird, werden zur Verbesserung der Verständlichkeit nun auch die Lehrlingskosten berücksichtigt.

Die Personalkosten in der Schweiz bestehen in der Regel aus Bruttolohn, Sozialversicherungsbeiträgen (rund 17% auf Rechnung des Arbeitgebers) und Einstellungs- und Ausbildungskosten (3%). Inzwischen hat das BfS berechnet, dass diese Ausgaben im Sekundär- und Tertiärbereich im Untersuchungsjahr 2014 im Schnitt 59,60 Franken ausmachten. Der Oberbegriff "Sonstige Wirtschaftsdienstleistungen " umfasst Touristiker, Sicherheitskräfte oder Personalagenturen; mit einem Durchschnittswert von etwas mehr als 47 Franken pro Std. sinkt diese Kategorie (in der Abbildung nicht dargestellt) signifikant.

Die Lohnkosten sind je nach Unternehmensgröße sehr unterschiedlich, erläutert das BfS in seinem begleitenden Text. Dies lässt sich wahrscheinlich damit erklären, dass kleine und mittlere Unternehmen in Bereichen wie Asset Management oder Versicherungsvermittlung manchmal erfolgreich sind als schlecht aufgestellte Großunternehmen. Wenn man die Lohnkosten in einen europaweiten Zusammenhang stellt, wird der große Abstand der Schweiz, der nur von den Norwegerinnen und Norwegerinnen überboten wird, bekräftigt.

In diesem Land werden 51,25 für die Beschäftigten ausgegeben, während die EU-15, die sich aus den alten Mitgliedstaaten zusammensetzt, im Vergleich zu 28,76 EUR wesentlich niedriger ist. Die EU-15 hat eine höhere Anzahl von Beschäftigten. Wenn man die Gehälter in der Schweiz jedoch an ihre Erwerbskraft anpasst, liegt der Abstand bei nur einem Vierteldollar. Dies steht im Einklang mit der häufigen Feststellung, dass die Schweiz sowohl bei den Lohnkosten als auch bei den Kosten zu den weltweit führenden Ländern mitwirkt.

Mehr zum Thema