Weiterbildungsmöglichkeiten Schweiz

Fortbildungsmöglichkeiten in der Schweiz

In den letzten Jahren ist die Schweizer Bildungslandschaft stark gewachsen. Wie wird sich die Weiterbildung in naher Zukunft entwickeln? Die Weiterbildung qualifiziert und fördert die Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiter. Audi Management Trainings von hotelleriesuisse für Hotelmanager in der Hotellerie.

Bildung: Bibliotheksinformationen Schweiz

Für alle Aspekte der Berufsausbildung ist die Bildungsdelegation I+D verantwortlich. In der Bildungsdelegation I+D wird die Berufsausbildung "Fachinformation und Fachdokumentation EFZ" abgestimmt und alle Ausbildungsangebote im Informations- und Dokumentationsbereich miteinander verknüpft. Du hast noch keinen I+D-Abschluss, arbeitest aber in einem I+D-Unternehmen? Wenn Sie folgende Anforderungen an sich selbst stellen, dann hat die Gewerblich-Industrielle Berufsschule Bern (gibb) dafür eine Lösung: Mit der Aufholausbildung absolvieren Sie den Facharbeiter I+D.

Weiterbildungsangebote: Der Aufholbedarf der KMU ist groß.

Undré Schläfli: Die Ausbildungslandschaft in der Schweiz ist ein großer Absatzmarkt mit einem Gesamtjahresumsatz von rund 5,5 bis 6 Mrd. CHF, der in seiner Größe mit dem Tourismus vergleichsweise ist. Wir gehen von rund 2.500 Anbietern aus, von denen rund 50 Prozentpunkte kleine Betriebe mit ein bis vier Mitarbeitern sind.

Themenbezogen findet sich hier das gesamte Spektrum der innerbetrieblichen Weiterbildungen, die prinzipiell sehr präsent, aber auch sehr branchenspezifisch sind. Eine weitere große Aufgabe ist die Persönlichkeitsentwicklung mit einer Vielzahl von Inhalten wie Persönlichkeitsentwicklung, Sprache oder Informationstechnologie. In Bezug auf die Zielgruppe stellt sich heraus, dass diejenigen, die bereits gut gebildet sind, häufiger eine Weiterbildungsmaßnahme erhalten.

In der Schweiz sind wir das Fundament der beruflichen Fortbildung. Mit dem seit Juli 2014 geltenden Nationalen Fortbildungsgesetz (WeBiG), das 2017 inkrafttreten wird. Welche Auswirkungen hat dies auf die berufliche Fortbildung? Die WeBIG fördert nun die Dachorganisationen von Fortbildung, Statistiken, Monitoring und Wissenschaft mit direkter Förderung sowie den Themenbereich "Neue Grundfertigkeiten".

Obwohl dies nach wie vor in der Zuständigkeit der Leistungserbringer verbleibt, sollte das Recht für mehr Offenheit und eine qualitativ hochwertige Entwicklung der staatlich geförderten Weiterbildungsangebote Sorge tragen. Eine zweite Regel ist die Anerkennung von Weiterbildungen und informellen Lernprozessen - zum Beispiel am Arbeitplatz - auf formale Bildungsabschlüsse über die Berufsausbildung, FHs oder Universitäten.

Drittens: Das Engagement für ein marktorientiertes Weiterbildungssystem: Vor allem der Mensch ist für seine Weiterbildungsarbeit verantwortlich, und der Freistaat will dafür keine Milliarde ausgeben. In Kooperation mit dem Bundesrat und den Ständen sollten die Unternehmer jedoch eine gemeinsame Aufgabe wahrnehmen, indem sie die persönliche Weiterbildungen, wie es das Recht vorsieht, fördern oder "fördern".

Eine Sorge, für die wir uns entschieden ausgesprochen hatten und die damals bedauerlicherweise nicht erkannt wurde, ist, dass für besonders zukunftsweisende Weiterbildungen eine verbesserte Projektfinanzierung bereitgestellt werden sollte. Wie in der Schweiz gebräuchlich, ist das gesamte Recht sehr praxisnah orientiert, es ist eher eine Status-quo-Bewertung, d.h. eine Basis, auf der man aufbaut.

Zum Beispiel, wie wollen Sie die Schweizern, die einen bestimmten Aufholbedarf in der Weiterbildungsarbeit haben, nachahmen? Immer verwirrender wird das Angebot an Weiterbildungsangeboten. Auf was sollten Personalverantwortliche bei der Kursauswahl für ihre Mitarbeiter besonders achten? Am wichtigsten ist jedoch zunächst einmal, die exakte Position im Beurteilungsgespräch zu ermitteln, um festzustellen, was diese Personen wirklich an Weiterbildungsmaßnahmen benötigen, damit ein Mangel an Wissen, Fähigkeiten und Fähigkeiten aufbaut.

Von einem umfassenderen Konzept der Fortbildung ausgehend, sind natürlich auch andere als die weit verbreiteten Lehrveranstaltungen möglich, wie z.B. interne kollegiale Betreuung, Coaching oder Konferenzen. Wie Sie bemerkt haben, haben gerade die KMU bei der Fortbildung einen großen Aufholbedarf. Hier gibt es sogar noch viel Aufholbedarf. Die Mitarbeiterschulung ist in rund zwei Drittel aller größeren Unternehmen als integraler Teil des Personalwesens verankert und durchgesetzt.

Im Regelfall ist hier mindestens eine Personen, der Personalverantwortliche, der sich um die entsprechenden Trainingsstrategien achtet. Bei KMU dagegen - vor allem bei sehr kleinen Betrieben - scheitert dies oft an der kleinen Anzahl von Mitarbeitern. Beispielsweise ist es nicht so leicht, eine länger abwesende Begleitperson während der Fortbildung zu ersetzen.

Lediglich bei 30 Prozentpunkten aller Mittelständler ist daher die Weiterqualifizierung der Beschäftigten ein Problem. Manche betreiben ein Fortbildungskonzept und bemühen sich, ihre Beschäftigten mindestens durch internen oder brancheninternen Erfahrungsaustausch zu befördern, während andere lieber beiläufig den einen oder anderen Arbeitnehmer zur Fortbildung schicken.

Problematisch dabei ist, dass Arbeitnehmer, die beispielsweise erst seit 20 Jahren eine ganz spezielle Beschäftigung ausüben, nie an einer Fortbildung teilgenommen haben und dann ihren Arbeitsplatz aufgeben, wenig Chancen haben, einen neuen Arbeitsplatz auf dem Markt zu finden. Diesen Mitarbeitern fehlt es oft an neuen Fähigkeiten, um den durch die modernen Trends veränderten Berufsbildern zu entsprechen.

¿Wie unterstützt du KMU bei der Optimierung der Ausbildung? Eine der wichtigsten Dienstleistungen, die wir hier anbieten, ist unsere eigens für KMU konzipierte Webseite neubildung in-kmu. ch, wo Sie alle wesentlichen Infos wie Grundkenntnisse, Richtlinien und Prüflisten für die berufliche Fortbildung in KMU vorfinden. Als weiteres bietet sich der im vergangenen Jahr eingeführte Trainingsgutschein an, mit dem Unternehmen Trainingsmaßnahmen an ihre Mitarbeiter verschenken können, zum Beispiel zum Firmenjubiläum.

Mit diesem Bildungsgutschein wollen wir aber auch einen Fond zur Unterstützung von Menschen einrichten, vor allem von Kleinstunternehmen, die ihre Ausbildung nicht selbst finanzieren können. Aber natürlich bemühen wir uns, das Bewußtsein kleinerer Betriebe für die Fortbildung durch den Wirtschaftsverband oder durch KMU-Magazine zu stärken. Geringqualifizierte Arbeitnehmer werden im Unterschied zu besser qualifiziertem Personal bei der beruflichen Fortbildung oft nicht mitgerechnet.

Mit unseren Bemühungen konnten wir zunächst sicherstellen, dass der Grundbildungsbereich im Bundesrat mehrheitlich nutzbar wurde und in das neue Fortbildungsgesetz einfließt. Bei der Werbung für Lehrveranstaltungen werden weniger qualifizierte Teilnehmer nicht angemeldet. Dann haben wir darüber nachgedacht, wie wir diese weniger gut ausgebildeten Menschen in Unternehmen ansprechen können, die beeindruckende 18% aller Mitarbeiter haben.

In der Schweiz sind rund 800'000 Menschen davon erfasst. Mit welchen namhaften Firmen konnten Sie für dieses Vorhaben mitwirken? Diese Mitarbeiter sollten von zweifachem Interesse gehalten und für den IT-Einsatz geschult werden. Aus diesem Grund haben wir in Kooperation mit den jeweiligen Dienstleistern ein Konzept erarbeitet, das es diesen Mitarbeitern ermöglicht, ihre IT-Kenntnisse zu Hause aufzubauen.

Als weiteres Beispiel seien die SBB oder die Schweizerische Bundespost genannt. Für gewisse Unternehmensbereiche gelten Sicherheitsvorschriften, die einige Mitarbeiter möglicherweise nicht richtig lesen und vor allem nicht verstehen können. Das ist nicht nur im Sinne der Betriebe, sondern auch im Sinne des Bundes, denn am Ende führt es zu einem wirtschaftlichen Ergebnis zum Nutzen aller.

Wer ist in der beruflichen Fortbildung noch nachteilig? Weniger über Nachteile als darüber, dass gewisse Personengruppen zu wenig an der beruflichen Fortbildung teilnehmen, würde ich hier reden. Bemerkenswert ist, dass es eine umgekehrte U-Kurve in der Aufteilung der Weiterbildungsrate gibt. Der Großteil der Weiterbildungen findet im Bereich des Middle Managements statt. Die Weiterbildungsrate fällt sowohl bei den Geringqualifizierten als auch bei den Hochqualifizierten.

Je größer eine Stelle ist oder je mehr unternehmerisch eine Persönlichkeit ist, desto weniger wird ausgebildet. Auch bei den Älteren über 50 Jahren haben wir einen mangelnden Weiterbildungsbedarf festgestellt. Für viele Firmen ist es nicht mehr nötig, hier zu Investitionen zu tätigen und sie weiter zu qualifizierten.

Diese Menschen benötigen in der Regelfall auch andere Weiterbildungsformen, d.h. nicht irgendeinen Lehrgang, sondern z.B. ein Projekt zum gegenseitigen Know-how-Austausch zwischen Jung und Alt innerhalb eines Unternehmens. In der Schweiz wird die Weiterbildungsarbeit grösstenteils von Teilnehmern oder Arbeitgebern aus privaten Mitteln bezahlt. Damit ist die Weiterbildungsarbeit in der Schweiz in der Schweiz in der Schweiz in der Regel nicht mehr so ausgeprägt anbieter-, sondern bedarfsorientiert.

Auch unser Trainingsgutschein folgt diesem Weg. Alle Ausbildungen in der Schweiz im Fachbereich (Fachhochschulen) sind angebotsorientiert. Bei der Weiterbildungsarbeit ist es ganz anders herum - hier sind die Trainingspreise sehr hoch. In vielen Fällen ist es aber auch die Zeit, die die Firmen zur VerfÃ?gung haben mÃ??ssen, damit die Lehrveranstaltungen Ã?berhaupt absolviert werden können.

Dabei sollten noch mehr Ansätze wie Sabbatjahre oder Überstundenvergütung durch Fortbildung angestrebt werden. Inwiefern wird sich die schweizerische Hochschullandschaft in den nÃ??chsten 10 Jahren verÃ?ndern? Früher dachte ich, das würde sich durchsetzen. Aber in der Zwischenzeit bin ich etwas nüchtern, weil hier wenig investiert wird und es keinen Willen gibt, wesentliche Änderungen in quantitativer Hinsicht vorzunehmen.

Die andere Fragestellung lautet: Welche Bedeutung hat die betriebliche Fortbildung? Dies ist nach wie vor ungeklärt und sehr schwierig zu antworten, da es sich von einem Tag auf den anderen mit einem CEO-Änderungsprozess, einer anderen Personalausrichtung oder der übergeordneten Strategie verändern kann. Und noch ein Punkt: In der Schweiz gibt es pro Jahr rund 100'000 verschieden Trainings.

Deshalb gehe ich davon aus, dass sich in Zukunft die modularen Baukastensysteme, mit denen ein teilweiser Abschluss möglich sein wird, noch weiter verbreiten werden und dass die Fortbildung formeller gestaltet wird. Mit welchen anderen Tendenzen wird die zukünftige Bildungslandschaft bestimmt? Eine Tendenz geht in Richtung obligatorischer Weiterbildung: Heutzutage müssen gewisse Arbeitsgruppen wie z. B. Mediziner, Physiker und Sicherheitsfachkräfte einer Weiterbildungspflicht nachkommen.

Meiner Meinung nach wird diese verbindliche Anforderung an die regelmäßige Fortbildung in Zukunft auch für andere Fachgruppen oder Funktionsbereiche zunehmend umgesetzt. Dr. André Schläfli, Dr. med. André Schläfli, ist seit 1992 Leiter des Weiterbildungsverbandes Schweiz (SVEB) und umfasst heute rund 680 Anbieter privater und öffentlicher Bildung, Vereine, betriebseigener Ausbildungsbereiche und Privatpersonen.

Sie nimmt die Belange der beruflichen Fortbildung gegenüber dem Bundesrat, der Privatwirtschaft und den Ständen wahr. Hauptziel ist die Verstärkung der beruflichen Fortbildung in der Schweiz. Seit 2011 ist er Mitglied des Vorstandes der International Adult and Continuing Education (IACE) Hall of Fame.

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