Weiterbildungskosten Steuern 2016

Ausbildungskosten Steuern 2016

Steuer 2016: Uniformer Steuerabzug für Aus- und Weiterbildungskosten Mit Blick auf das Jahr 2016 hat der Bund die Steuerbehandlung der Berufsbildung standardisiert und damit deutlich erleichtert. Alle Ausbildungsgänge sind nun gleichermaßen anrechenbar. Bereits in der vergangenen Zeit hat die Steuerbehandlung der Aus- und Weiterbildungskosten immer wieder Anlass zur Diskussion gegeben. Bisher war nur die Fortbildung absetzbar, nicht aber die Ausbildung.

Ersteres jedoch nur, wenn sie in direktem Zusammenhang mit der derzeitigen Berufstätigkeit, dem Wiedereintritt oder einer obligatorischen Umqualifizierung stehen. Eine freiwillig durchgeführte Aus- und Fortbildung ist bisher ausgeschlossen. Alle Berufsausbildungen sind nun gleichermaßen absetzbar. Der Unterschied zwischen beruflicher Aus- und Fortbildung ist nicht mehr notwendig und bezieht sich auch nicht unbedingt auf den gegenwärtigen Berufsstand. In Zukunft wird es nicht mehr notwendig sein, ein eigenes Einkommen zu verdienen.

Die Preise für Schulungen zur Hobby-Übung sind jedoch nicht enthalten. Die Ausbildung muss der Absicherung oder Optimierung der Berufsaussichten für die Inanspruchnahme des Steuerabzugs diene. Weitere Voraussetzungen sind, dass der Steuerzahler einen ersten Hochschulabschluss in der Oberstufe (z.B. Matura, Berufsausbildung) hat und das Alter von zwanzig Jahren erreicht hat (siehe Grafik).

In Zukunft werden die Aufwendungen für die Hochschul- und Weiterbildung grundsätzlich als Selbstbehalt anerkannt. Für die Eidgenössische Steuer gilt ein maximaler Abschlag für Aus- und Weiterbildung von CHF 12'000 pro Jahr. Der Kanton kann die Höchstbeträge für die Kantonssteuern selbst bestimmen. Sie haben die Richtlinien des Kantons weitgehend umgesetzt und auch die Grenze auf CHF 12'000 festgesetzt.

Nur in Basel-Stadt kann auf Kantonsebene ein erhöhter Vorsteuerabzug (CHF 18'000) in Anspruch genommen werden. Andererseits ist die obere Grenze im Kanton Wallis unterhalb der Bundesgrenze.

Fort- und Weiterbildungsangebote - steuerlicher Abzug ab 2016

Am 16.4.2014 hat der Bundsrat am 16.1.2014 das BBiG über die Besteuerung der Aus- und Weiterbildungskosten erlassen. Somit können nun alle Berufsbildungskosten abgerechnet werden. Vom Einkommen werden folgende Beträge abgezogen: die Aus- und Weiterbildungskosten inklusive Umqualifikationskosten bis zu einem Gesamtwert von CHF 12'000, sofern: die Person das Alter von CHF 21. erreicht hat und die Weiterbildungskosten nicht bis zum ersten Grad der Oberstufe anfallen.

Für die direkte Bundessteuer beläuft sich der Abzugsbetrag nun auf höchstens CHF 12'000 pro Jahr. Der Kanton kann die Höchstgrenze für die kantonale Steuer selbst vorgeben. Die neue Abzugsfähigkeit bezieht sich nach wie vor nicht nur auf die Weiterbildungskosten, sondern auf alle Kosten der Berufsausbildung und Umschulung nach Beendigung eines ersten Abschlusses der Oberstufe (Matura, Ausbildung, etc.).

So sind nach Beendigung der Basisausbildung alle üblichen Aus- und Fortbildungen (Universität, Fachschulen, Fachausbildung etc.) absetzbar, ohne dass ein unmittelbarer Anschluss an den angestrebten Berufsstand gegeben sein muss. Mit der neuen Verordnung zur steuerlichen Absetzbarkeit der Ausbildungskosten wird eine vernünftige und seit langem überfällige Erleichterung erreicht. Dadurch entfällt für Studierende, Finanzämter und Gerichtshöfe die Fragestellung, ob eine Lehrveranstaltung im Einzelnen als nicht absetzbare Lehrveranstaltung anzusehen ist oder ob sie vielmehr als absetzbare Fortbildung oder Umqualifizierung anzusehen ist.

Bis zu CHF 12'000 sind die Ausgaben ab der Erlangung einer sekundären Stufe II absetzbar. a Es wird auch darauf hingewiesen, dass die vom Auftraggeber zu tragenden Ausgaben nicht zum Gehalt des Mitarbeiters hinzuaddiert werden. In Steuerfragen stehen wir Ihnen gern zur Seite.

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