Weiterbildung nach dem Meister

Fortbildung nach dem Master

Master vs. Betriebswirt: Welche Weiterbildung ist mehr wert? Über die dahinter liegenden Weiterbildungsangebote sprechen die Bezeichnungen "Meister" und "Betriebswirt" als solche noch nicht, zumal es unterschiedliche Kurse mit unterschiedlichen Ausrichtungen gibt. Nur die zusätzlichen Bezeichnungen wie HWK, IHK und "staatlich geprüft" liefern Informationen über die Qualifikation. Es gibt Meistertitel im Kunsthandwerk und in der Branche.

Jeder, der in einem von mehr als 110 Berufen eine Handwerksmeisterprüfung ablegt, darf sich als Meister (HWK) bezeichnen.

Gegenstück im Industriesektor ist der Industriestandard (IHK), der in mehr als 50 verschiedenen Disziplinen geboten wird. Ziel der Meister-Fortbildung ist es, das entsprechende Wissen sowohl in Theorie als auch in der Praxis zu vermitteln, das auf das jeweilige Handwerk oder das ausgewählte Industriegebiet zugeschnitten ist. Die HWK schließt ihre Meisterschülerprüfung in vier Teilen ab:

In der IHK bildet sie sich zum Meisterhandwerker aus, die sich auf zwei Schwerpunkte stützt: Je nachdem, ob der zukünftige Meister sein Studium in Form eines Fernlernens, einer Vollzeitbeschäftigung, einer Teilzeitbeschäftigung oder eines Fernstudiums absolviert, hängt die Dauer jeder Weiterbildung ab: Meister können eine Meisterposition in einem ausländischen Handwerk einnehmen oder einen eigenen Betrieb errichten. Die Meisterprüfung ermöglicht es ihnen, Fach- und Managementaufgaben zu Ã?bernehmen und eigene Nachwuchskräfte zu unterrichten.

Industriepolier dagegen nehmen in der Regel führende Positionen im Unter- und Mittelmanagement von Industrieunternehmen ein. Dazu zählen unter anderem die Kontrolle der Produktionsprozesse sowie die Steuerung und Schulung der Mitarbeiter. Der Studiengang "staatlich geprüft Betriebswirt" wendet sich an Studienbewerber, die nach einer abgeschlossenen Kaufmannslehre und mind. einem Jahr Berufspraxis eine kaufmännische Weiterbildung mit Schwerpunkt Betriebswirtschaftslehre an einer Fachhochschule oder Berufsschule für Wirt.

Die angehenden IHK-Betriebswirte durchlaufen dagegen eine besondere kaufmännische Berufsausbildung bei der Industrie- und Handelskammer. Bei der IHK werden sie von der IHK ausgebildet. Mit der Qualifizierung zum Betrieblichen Wirt (HWK-Betriebswirt nach der Handwerksordnung) werden dagegen Meister angesprochen, die eine gezielte kaufmännische Grundausbildung für Handwerksunternehmen anstreben. Die Lehrveranstaltung "Staatlich geprüftes Betriebswirt" weicht inhaltlich stark von den betriebswirtschaftlichen Lehrveranstaltungen der IHK und HWK ab, die sich wiederum auf vergleichbare Themen konzentrieren:

Lehrinhalt Grundstudium: allgemeinbildende Grundkenntnisse (z.B. in den Fächern Germanistik, Mathe, Englisch) und allgemein kaufmännische Themen (z.B. Betriebswirtschaft, Rechnungswesen); zertifizierte Betriebswirte des HWK sind qualifiziert, ein Handwerksunternehmen selbständig zu leiten oder kaufmännische Funktionen im kleinen und mittleren Handwerk zu übernehmen. Der Aufgabenbereich eines IHK-Betriebswirtes liegt dagegen in der Bereichsleitung oder der Leitung eines Industrie- oder Dienstleistungsbetriebs.

Staatsgeprüfte Fachkräfte für Betriebswirtschaft können z.B. im gehobenen Managementbereich oder als selbständige Betriebsberater eingesetzt werden.

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