Weiterbildung Einkommensteuer Absetzen

Fortbildung Einkommensteuerabzug

Schulung: Wie Sie die anfallenden Gebühren von Ihrer Steuerrechnung abziehen können. Für Entrepreneure und Mitarbeiter ist das Weiterbildungsangebot von entscheidender Bedeutung, um den Kundinnen und Verbrauchern ihre handwerklichen Dienstleistungen auf hohem technischen Stand bieten zu können. An der Ausbildung ist auch das Steueramt beteiligt. So können Sie Ausbildungskosten steuerlich absetzen. Praktisch können Fragestellungen wie "Kann der Auftraggeber die Ausbildungskosten eines Mitarbeiters steuer- und zollfrei übernehmen" oder "Gibt es für Entrepreneure auf Ausbildungsreisen ins VII.

Weltkrieg?

Trägt der handwerkliche Betrieb die Kosten der fachlichen Weiterbildung eines Arbeitnehmers, sind diese Abgaben steuer- und zollfrei, wenn die Weiterbildungsmaßnahme im Sinne des Auftraggebers erfolgt (Richtlinie Nr. 7. 7 Abs. 1 der Lohnsteuerrichtlinie). Praxistipp: Wenn ein Angestellter sich weiterbilden möchte, wird empfohlen, dass der Auftraggeber den Arbeitsvertrag mit dem Ausbildungsinstitut schließt und eine Abrechnung im Auftrag des Handwerks erhalten soll.

Dies hat folgende Vorteile: - Mit der Inbetriebnahme der Trainingsmaßnahme meldet der Auftraggeber, dass der Mitarbeiter die Trainingsmaßnahme im überwältigenden Unternehmenserfolg durchläuft. - Damit ist gewährleistet, dass die Ausbildungskosten steuer- und zollfrei sind. - Lautet die Abrechnung der Bildungseinrichtung auf den Nahmen des Handwerks, kann beim Steueramt eine Rückerstattung der Vorsteuer beantragt werden - bei Ausweis der Mehrwertsteuer.

Allerdings ist es dem Auftraggeber auch möglich, Schulungen zu erstatten, für die sich der Mitarbeiter registriert und eine entsprechende Abrechnung erhält. Der steuer- und zollfreie Charakter der Ausbildungskosten ist in dieser Aufstellung unter folgenden Bedingungen gewährleistet (BMF, Brief vom 13. April 2012, Az. IV C 5 - S 2332/07/0001): Der Auftraggeber hat sich verpflichtet, die Ausbildung im Allgemeinen oder für die spezielle Ausbildungsmaßnahme zu übernehmen oder zu ersetzen und der Mitarbeiter hat den Ausbildungsvertrag in Anlehnung an diese vorab gemachte Aussage geschlossen.

Zum Ausschluss des Abzuges von Werbungskosten für Ausgaben, die in diesen Faellen der Arbeitgeberverguetung aus ganz ueberwiegenden betrieblichen Zinsen nicht vom Arbeitnehmenden getragen werden, muss der Arbeitgebende den Betrag der Kostenuebernahme auf der ihm vom Arbeitnehmenden fuer die Kostenuebernahme eingereichten Ausgangsrechnung angeben und eine Abschrift dieser Abrechnung auf das Personalabrechnungkonto einreichen.

Deckt der Auftraggeber die Weiterbildungskosten nur dann, wenn er die Untersuchung erfolgreich absolviert hat, sind die Aufwendungen nicht zollfrei. Für die Weiterbildungskosten kann der Mitarbeiter einkommensbezogene Aufwendungen einfordern. Wenn er die Schlussprüfung ablegt oder eine Bescheinigung erhält und der Auftraggeber die Ausbildung bezahlt, ist die Lohntarifierung auf die Arbeitgeberleistung in dem Jahr zu entrichten, in dem die Ausbildungskosten übernommen werden.

Wenn ein Mitarbeiter oder Entrepreneur an einer Schulung teilnimmt und für diese Schulung einige Tage frei hat, müssen die Reise- und Aufenthaltskosten in abzugsfähige und nicht abzugsfähige Betriebskosten umgerechnet werden. Entrepreneurs sollten hier eine gewisse Tagebuchführung machen, wie sie den Tag von 8 bis 18 Uhr verbrachten.

Beispiel: Im Jahr 2017 nahm der Entrepreneur Heinz Wohlgemut an einer Trainingsveranstaltung für Besitzer von Handwerksbetrieben im In- und Ausland teil. Das Training hat 10 Tage gedauert. Folgende Aufwendungen sind im Zuge der Schulung entstanden: Teilnehmergebühr für Weiterbildung 2. 000 EUR, Hin- und Rückfahrt 600 EUR, Übernachtung 1. 500 EUR. Ergebnis: Die im Zuge der Weiterbildung anfallenden Aufwendungen sind als Betriebskosten in folgendem Umfang abzugsfähig:

Mit zunehmender Kostensteigerung und Attraktivität des Reiseziels steigen die Ansprüche an den Alltag. Wenn Sie keine Unterlagen zur Verfügung stellen können, müssen Sie mit dem vollständigen Verbot des Abzuges der entstandenen Aufwendungen gerechnet werden. Wenn Mitarbeiter oder Gewerbetreibende vor der Untersuchung eine Weiterbildung durchlaufen und sich regelmässig mit Lehrgangsteilnehmern zu Lerngesprächen zusammensetzen, sind die Reisen als Geschäftsausgaben absetzbar (Anreise mit dem Privatwagen 0,30 EUR pro km; bei Nutzung des ÖPNV: Istkosten).

Praxistipp: Hier rechnet das Steueramt jedoch mit akribischen Protokollen darüber, was bei diesen Lernveranstaltungen überfüllt oder diskutiert wurde. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Reiseveranstalter Ausflüge zu touristischen Attraktionen im Auslande oder zu Orten, an denen Sportveranstaltungen wie die Fußballweltmeisterschaft ausgetragen werden, anbieten und diese mit einem gewissen Maß an professioneller Ausbildung veredeln.

Dies ist den Finanzämtern in der Praxis bekannt und prüft in der Praxis, ob die Aufwendungen in abzugsfähige Betriebskosten und nicht abzugsfähige Betriebskosten umgelegt wurden. Die meisten Ausgaben sind hier wahrscheinlich nicht abzugsfähig. Wenn Sie das Steueramt um die Reisekosten als Geschäftsausgaben betrügen wollten, an dem alle fünf Tage ein Wirtschaftsseminar (keine Teilnahmepflicht) geboten wurde, würden Sie Ihre Glaubwürdigkeit verlieren.

Jeder, der die Teilnahme an einem Computer-Kurs als einkommensbezogene Ausgaben in seiner Erklärung beansprucht, muss bereit sein, diese Aufwandsposition stornieren zu lassen. Die Ausgaben für einen EDV-Kurs sind als einkommensbezogene Ausgaben abzugsfähig, wenn Sie die PC-Kenntnisse für Ihre Berufstätigkeit gezielt einsetzen. In diesem Falle muss das Steueramt auch die Gebühren für einen Computer-Grundkurs übernehmen.

Ein fremdsprachiger Basiskurs kann auch dann abgezogen werden, wenn die Berufstätigkeit fremdsprachliche Kenntnisse voraussetzt. Als einkommensbezogene Aufwendungen hat das Finanzamt Rheinland-Pfalz die Aufwendungen für einen Computerlehrgang für Einsteiger ausgewiesen (FG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 24.10. 2005, Az. 3 K 1944/03). In der Entscheidung hatte ein Lagerist eine Computerschulung im Office-Paket (Winword, Windows, Excel) abgeschlossen, da die Administration des Warenlagers über einen Computer durchgeführt wird und daher für seine weitere Arbeit unerlässlich waren.

Es handelt sich um professionelle Ausgaben, da sie für seine professionelle Entwicklung absolut notwendig waren. Nach Feststellung der konkreten betrieblichen Nutzung schliesst die Möglichkeiten der Nutzung des Gelernten im Privatbereich den Abzug von einkommensbezogenen Aufwendungen nicht aus. Oft riecht das Steueramt nach Privatmotiven und hebt den Werbekostenabzug bei Berufsbildungsveranstaltungen mit zu viel Freizeit auf.

Wenn Sie als Mitarbeiter an einer längeren Ausbildungsveranstaltung im In- und Ausland teilnehmen und die Wochenende für Privataktivitäten zur Disposition haben, wird das Steueramt den Abzug von Werbungskosten oft verweigern. Dabei sind die Aufwendungen nicht allein aus fachlichen Erwägungen angefallen. Praxistipp: Um das Steueramt von der ausschliesslich fachlichen Ursache eines solchen Ereignisses zu überreden, ist es unvermeidlich, dass Sie dem Steueramt neben den Zeitplänen auch "minutiöse" Protokolle darüber präsentieren können, was Sie den ganzen Tag getan haben.

Die Kosten für den Abschluss einer Ausbildung oder einer Master-Schule zur Berufsvorbereitung der Master-Prüfung sind zweckgebunden und daher voll abzugsfähig als einkommensbezogene Ausgaben. Wenn Sie Ihren Arbeitsvertrag zum Zweck des Besuchs der Master School auflösen, sind die Kosten als sogenannte einkommensbezogene Kosten im Voraus abzugsfähig.

Bei der Prüfung zum Meister wird das Werk "dediziert", d.h. vom professionellen Sektor in den Privatbereich übertragen. Nicht vernachlässigt werden auch die Eltern: Da der Zeitpunkt der Vorbereitungszeit auf den Meistertitel im Kindergeldgesetz als Ausbildung angesehen wird, kann der angehende Meister von seinen Erziehungsberechtigten weiter als Erwachsener betrachtet werden.

Die hohe Priorität der beruflichen Weiterbildung wird durch das Bundesprämienprogramm Bildung unterstrichen, das die Weiterbildungswilligen in finanzieller Hinsicht unterstützt. Für Mitarbeiter in der beruflichen Weiterbildung gilt unter gewissen Bedingungen eine Ausbildungsprämie, mit der sich der Bund an den Fortbildungskosten beteiligte. Der Mitarbeiter kann dann die restlichen Schulungskosten als einkommensbezogene Aufwendungen für steuerliche Zwecke einfordern.

Ein staatlicher Weiterbildungszuschuss in Hoehe von 50 Prozentpunkten der Weiterbildungskosten, hoechstens 500 EUR, wird den Mitarbeitern auf Gesuch hin alle zwei Jahre gezahlt, wenn sie die folgenden Anforderungen erfuellen: In der Ausbildung befindet sich ein Mitarbeiter, der das 25. Lebensjahr vollendet hat. Diese Ausbildungsmaßnahme darf nicht mehr als EUR 1000 betragen.

Nimmt der Bund mit einer Ausbildungsprämie an der Weiterbildung teil, darf der restliche Teil der Weiterbildung vom Mitarbeiter nicht bezahlt werden. Der steuerpflichtige Gewinn des Begünstigten darf maximal EUR 2.000,- (40.000,- für gemeinsam veranlagte Ehepartner/Lebenspartner) ausmachen. Nimmt der Bund mit einer Ausbildungsprämie an der Weiterbildung teil, kann nur der restliche Wert als einkommensbezogene Kosten erstattet werden.

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