Wegweiser Duales Studium

Leitfaden für duale Studiengänge

Alles über das duale Studium: Studiengänge, Unternehmen, Hochschulen, Informationen und freie Doppelstudienplätze! In einem dualen Studiengang wird das Hochschulstudium mit der praktischen Ausbildung in einem Unternehmen kombiniert. Da führt kein Weg an Wegweiser-Duales-Studium.de vorbei!

Leitfaden für duale Studiengänge

In einem dualen Studiengang wird das Studium mit der betrieblichen Berufsausbildung verbunden. Vorteilhaft ist, dass sich die Bereiche Lehre und Beruf während der Ausbildungszeit reibungslos verzahnen und in Studiengängen geschult werden, die spezifisch auf die Bedürfnisse der Regionalgesellschaften zugeschnitten sind. Auf diese Weise werden die Studenten gezielt und praxisnah auf ihren zukünftigen Beruf vorzubereiten.

Abhängig vom jeweiligen Lernmodell absolvieren die Studierenden entweder zusätzlich zum Bachelorstudium ein intensives Praktikum im Unternehmen oder werden von ihrem praktischen Partner zusätzlich zur staatlichen Ausbildung ausgebildet. In Brandenburg werden zurzeit mehr als 30 Doppelstudiengänge durchgeführt. Eine Übersicht über die Doppelstudiumsformate im Bundesland sowie Profile der Einzelstudiengänge finden Sie auf den Internetseiten der Behörde Duales Studium Brandenburg.

Hier findest du Firmenangebote für Studieninteressenten.

Doppelstudium: Wie es geht

Training oder Studium - Sie können sich also nicht aussuchen? Das ist mit dem doppelten Studiensystem kein Hindernis, denn es verbindet die praktische Arbeit mit einem geeigneten Studiengang. Der Boom des doppelten Systems ist darauf zurückzuführen, dass es sowohl bei Studenten als auch bei Unternehmern immer populärer wird. Noch vor gut zehn Jahren war das Studienangebot beherrschbar, aber inzwischen gibt es immer mehr Doppelstudienplätze und auch kleine Betriebe haben die Vorzüge für ihr Betrieb mitbekommen.

Doch auch die Studenten kommen in den Genuss eines Doppelstudiums: Schließlich haben Sie nach 3-4 Jahren sowohl einen Hochschulabschluss als auch Praxiserfahrung, was Ihnen den Berufseinstieg erheblich vereinfacht. Auf diese Weise kombinieren Sie die Vorzüge beider Bildungsformen und heben sich von Auszubildenden und Studenten ab.

Aber zurück zum Anfang: Was ist ein duales Studiensystem und wie läuft das alles ab? Wer sich für ein duales Studium interessiert, wird sich vermutlich über unterschiedliche Bedingungen Gedanken machen. Da duale Studiengänge nicht mit Doppelstudiengängen gleichzusetzen sind, können einige Angaben je nach Lernmodell unterschiedlich sein.

Im Rahmen eines Doppelstudiums wird man oft damit beworben, dass man am Ende des Tages zwei Grade in der Hosentasche hat. Vielmehr kommt es darauf an, ob Sie einen anerkannter Lehrberuf tatsächlich in den Praxistests absolvieren. In das duale Studium ist immer der Bachelor-Abschluss (je nach Abschluss entweder Bachelor of Arts oder Bachelor of Science) einbezogen - natürlich unter der Voraussetzung, dass Sie nicht versagen.

Ist es Ihnen wichtig, dass Sie zusätzlich zu Ihrem Bachelor-Abschluss eine Lehre absolvieren, sollten Sie darauf achten, für welches Lernmodell Sie sich bewerben und sich ggf. selbst an das jeweilige Institut wenden. Dabei zeigen Sie auch, dass Sie sich mit dem Doppelstudium vertieft haben.

Die dualen Studiensysteme lassen sich in vier Studienmodellen unterteilen: Sie sind - wie in allen Studienmodellen gewohnt - sowohl im Betrieb als auch für die Lehre an der Universität, erhalten aber am Ende "nur" den Bachelor-Abschluss und haben noch keine abgeschlossene Ausbildung. Anders als bei der arbeitsplatzintegrierenden Version bleiben Sie jedoch während des ganzen Studienverlaufs im selben Betrieb und haben so die Gelegenheit, unterschiedliche Fachbereiche kennen zu lernen und das Betriebspersonal von der Pike auf zu erlernen.

Von einem Studium, das die Berufsausbildung integriert, weicht der Prozess nicht wirklich stark ab; nur die Berufsfachschule und damit auch der Ausbildungsnachweis entfallen. Im Gegensatz zum berufsintegrierten Studium wechseln Sie das Betrieb in Ihren Praxistests. Nachteilig ist, dass Sie auch mehr wie ein Trainee in den Betrieben sind und so immer die Risiko bestehen, dass Ihre Einsichten in das Betrieb verhältnismäßig vordergründig sind.

Außerdem ist hier ein gewisses Maß an Mehrarbeit notwendig, da man für jede Praktikumsphase ein eigenes Betriebssuchen muss, was wiederum eine immer wiederkehrende Bewerbung erforderlich macht. Aber natürlich gibt es auch Vorteile: Sie absolvieren in dieser Variation eine anerkannt gute Ausbildung in den praktischen Phasen und haben bei erfolgreicher Absolvierung zwei volle Diplome.

Dies ist natürlich ein großer Pluspunkt gegenüber den Klassikern, da Sie zwei Ausbildungsgänge gleichzeitig durchlaufen haben. Nachteilig ist, dass diese Form des Lernens noch zeitaufwendiger ist, da Sie neben Ihrer Zeit an der Universität und im Betrieb auch die berufliche Schule besuchen müssen und Sie daher mehr Zeit für das Erlernen planen sollten.

Das Angebot an ausbildungsintegrierten Studienplätzen ist jedoch vergleichsweise gering, und die Mehrheit der Doppelstudienplätze wird ohne Zusatzausbildung vergeben. Daher ist es besser, sorgfältig zu prüfen, ob Sie sich an einem bestimmten Ort bewerben und eine Schulung einbeziehen möchten. Bei dem berufsbegleitenden Studium handele es sich tatsächlich nicht um eine klassische Version des binären Studiengangs, sondern um ein eher traditionelles berufsbegleitendes Studium, das entweder als Präsenzlehre oder Fernstudiengang durchgeführt werde.

Hier ist der Auftraggeber jedoch viel stärker eingebunden und fördert den Studenten zum Beispiel, indem er sich während der Prüfungsphase freistellt, damit mehr Zeit zum Erlernen bleibt. Mit diesem Konzept arbeiten Sie weiter hauptberuflich im Betrieb und müssen die Theorie am Abend und am Wochende erlernen - entweder durch Fachseminare an der Universität oder im Internet oder im Eigenstudium, wenn es z.B. keine geeignete Universität in der Naehe gibt.

Nicht nur in den Lernmodellen, sondern auch in den zeitlichen Modellen weicht das doppelte Studiensystem ab. In der Regel wechseln Sie im Rahmen des Blockmodells vierteljährlich zwischen Universität und Betrieb hin und her. Die Folge: drei Monaten Praxiserfahrung, drei Monaten theoretischer Ausbildung an der Universität. Die genaue Dauer des Studiums kann von Universität zu Universität variieren, und gelegentlich wechseln Sie alle zwei Jahre.

Im Grunde genommen sind Sie aber für einen größeren Zeitabschnitt in der Gesellschaft oder Universität. Nachteilig ist, dass einige Firmen mit Universitäten zusammenarbeiten, die anderswo angesiedelt sind. Bei der Wochenvariante wechseln Sie innerhalb einer Kalenderwoche zwischen Universität und Betrieb. Die Universitätstage sind fest, so dass Sie z.B. am Dienstag und Freitag zur Universität gehen und den weiteren Wochenverlauf im Betrieb arbeiten.

Das hat den Vorzug: Die Wochen sind sehr vielfältig und Sie können das Gelernte auch unmittelbar am Arbeitsplatz einbringen. Ein weiterer Weg, der allerdings vergleichsweise wenig geboten wird, ist der Abschluss der theoretischen Phasen als Distanzkurs. Das hat den Nachteil, dass Sie sich den Aufwand für die An- und Abreise von der Universität ersparen und Ihre Lernerfolge beliebig verteilen können.

Allerdings kann diese Art von Einschüchterung sehr einschneidend sein, da Sie Ihr berufliches Leben gerade erst begonnen haben und vor allem am Anfang Ihre praktischen Phasen im Betrieb sehr mühsam sein können. Im Regelfall werden Ihnen aber das Institut und die Universität mitteilen, welches zeitliche Modell ohnehin zum Einsatz kommt. Das Bewerbungsverfahren für ein duales Studium unterscheidet sich in der Praxis in der Tat etwas von dem eines klassischen Studiums.

Weil man sich im Normalfall zuerst bei einem Betrieb bewirbt. Bei der Zusammenarbeit der Firmen mit Kooperationspartnern haben Sie in der Praxis in der Praxis meist keine andere Möglichkeit, an welche Universität Sie gehen möchten. Mit der Unterzeichnung des Ausbildungsvertrages für ein duales Studium bei dem Betrieb bewerben Sie sich an der Universität. Im Normalfall ist der Arbeitsvertrag bereits Ihr Aufnahmekriterium (und natürlich eine Abiturprüfung), so dass die gesamte Antragstellung an der Universität mehr formell ist.

Aber an manchen Doppelhochschulen genügt der Arbeitsvertrag nicht, sondern man muss einen Einstellungstest ablegen. Nur wenn Sie diesen Test bestehen, werden Sie an der Universität aufgenommen. In der Regel suchen Sie daher zunächst nach einem geeigneten Betrieb. An vielen Doppelhochschulen gibt es eine Reihe von Kooperationspartnern, so dass Sie bereits einen ersten Eindruck von geeigneten Anbietern erhalten.

Darüber hinaus werden Sie auch in der Doppel-Jobbörse fündig. Bei uns können Sie sich auf Ihre Wünsche verlassen. Aber es gibt auch den anderen Weg: Man sucht sich zuerst eine Universität und bewirbt sich dort. Die Universität wird Ihnen bestenfalls bei der Suche nach einem Firmengründer helfen. Dies ist die gängige Vorgehensweise, insbesondere bei dem integrierten Lernmodell. Außerdem besteht die Chance, dass Sie sich bei einem Betrieb bewerben, der kein duales Studium bietet, und Sie schlagen es ihm vor.

In bestenfalls vielleicht schon mit einer Doppeluniversität im Hintergrund, was in Betracht kommt. Der Grund dafür ist, dass Universitäten den Betrieben oft bei der Gestaltung eines doppelten Studiensystems zuarbeiten. Die Erfolgschancen sind jedoch natürlich größer, wenn das Unter-nehmen Sie bereits kennengelernt hat, z.B. durch ein Praxissemester oder einen Teilzeitjob. Welche Anforderungen an ein duales Studium gestellt werden, hängt daher in erster Linie vom Betrieb und dem Fachgebiet ab, für das Sie sich bewerben.

Die Bedingungen für ein BWL-Studium können sich von denen für ein duales Informatik-Studium unterscheiden. Es gibt in den Stellenanzeigen der Betriebe tatsächlich immer sehr exakt das, was die Betriebe anstreben. Hier haben wir für Sie einige Bedürfnisse herausgegriffen, die tatsächlich immer wieder herausgefordert werden: Eine duale Studienrichtung hat viele Vorteile: Praktische Erfahrungen und ein Bachelor-Abschluss in Verbindung mit einem klassischen Abschluss oder einer Lehre unterstützen Sie bei der Bewerbung, um sich von der breiten Öffentlichkeit zu abheben.

Darüber hinaus erhalten Sie in der Praxis in der Praxis von Beginn an ein Entgelt vom Betrieb, es kann auch Nebenleistungen wie Urlaubs- oder Urlaubsgeld geben oder das Betrieb übernimmt für Sie die Studienbeiträge (zumindest zum Teil). Grundsätzlich ist es dem Betrieb auch sehr wichtig, dass Sie nach dem Studium im Betrieb bleiben.

Damit sind die Aussichten auf eine Festanstellung unmittelbar nach dem Studium sehr gut - oft vergeben die Firmen diese auch selbst, denn natürlich wird auch viel in ihre Doppelstudenten investiert. Das duale Studium ist belastend und zeitaufwendig. Es gibt keine Vorlesungen wie im Altertum, sondern Sie arbeiten in dieser Zeit im Betrieb.

Natürlich ist das Einkommen in Wirklichkeit ein Pluspunkt und ein erster Sprung in ein unabhängiges Privatleben, aber oft ist es nicht so hoch, besonders wenn man Schulgebühren, Lernmaterialien oder die Reisen an die Universität zahlen muss. Sie sollten daher sehr sorgfältig darüber nachdenken, ob Sie die Zeit, die Leistungsbereitschaft und die Fachdisziplin für ein duales Studium haben.

Weil es definitiv stressfreier ist als ein klassischer Vollzeitstudiengang oder eine klass. Wenn das für Sie kein Hindernis ist, ist ein duales Studium eine sehr gute Wahl zu den herkömmlichen Ausbildungsgängen. Weil Studium und berufliche Erfahrung zugleich einen großen Nutzen für Ihre berufliche Zukunft bringen. Außerdem wissen die Betriebe, dass Doppelstudenten während ihrer Ausbildungszeit mehr tun als Vollzeitstudenten und schätzen Sie daher bei der Bewerbung meist besser ein.

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