Was Versteht man unter einer Dualen Ausbildung

Wofür steht eine duale Ausbildung?

"Ja, das könnte man sagen, so ist es seit der Jahrtausendwende. Bundesregierung will doppelte Ausbildung foerdern Zahlreiche Ausbildungsplätze sind weiterhin frei und die Anzahl der Verträge sank. Der Bund will nun mit einem Milliardenprogramm die innerbetriebliche Ausbildung stärken. Der Bund will mit einem 1,3 Mrd. EUR umfassenden Karriereprogramm die innerbetriebliche Berufsausbildung in Deutschland zu einem Quantensprung verhelfen.

Der Bestand an neuen Ausbildungsverträgen sank im vergangenen Jahr rechnerisch erneut auf 522.000 oder gut 518.000 (minus 1,4 Prozent).

Gleichzeitig wurde mit 37.100 offenen Stellen im vergangenen Jahr ( "1. Okt. 2013 bis 31. 9. 2014") ein Spitzenwert erzielt, während die Anzahl der Altbewerber leicht auf 20.900 gesunken ist, wie Kultusministerin Johanna Wanka (CDU) in Berlin berichtet. Dies würde zu "einer leicht verbesserten Situation auf dem Ausbildungsmarkt" führen.

In Zahlen ausgedrückt, sahen sich 100 ausbildungswillige Jugendliche mit 103 Ausbildungsplätzen konfrontiert, sagte Wanka. Der Anteil der 20- bis 29-Jährigen ohne Berufsausbildung ist in jüngster Zeit weiter gesunken - von 14,9 (2008) auf 13,1 Prozentpunkte (2012). Zum Beispiel mit der Berufseinstiegshilfe helfen wir bereits in der Endphase der schulischen Ausbildung, um sie rascher, zielgerichteter und nachhaltiger in die innerbetriebliche Ausbildung zu bringen", sagt Nahles.

Laut den am Donnerstag vom Bundesamt für Statistik veröffentlichten Daten ist die Anzahl der Lehrverträge im Jahr 2014 im Vergleich zum Jahr zuvor auf 518.400 (minus 7500) gesunken. Der Unterschied von fast 4.000 Ausbildungsplätzen zum Regierungsbericht resultiert daraus, dass die Westbadener Statisten nicht das Ausbildungsjahr, sondern das Jahr berücksichtigen und letztendlich noch nicht begonnene Lehrverhältnisse nicht zählen.

Um die Wichtigkeit der dualen Berufsausbildung für den Standort Deutschland und ihren Bedarf an Fachkräften zu betonen, hat die Bundesregierung Ende 2014 mit Bund, Land, Wirtschaft, Verbänden und der Agentur für Arbeit das " Bündnis für berufliche Aus- und Fortbildung 2015-2018 " abgeschlossen. Als duale Ausbildung gilt die Parallelausbildung im Unternehmen und in der Berufsfachschule oder an einer Handelsakademie.

Wandka und Nahles riefen die Unternehmen auf, ihre Ausbildung nicht zu lockern und schwächere Jugendliche auch vor dem Hintergrund der Bevölkerungsentwicklung zu berücksicht. Die Empfehlung des Bundesinstituts für Berufsbildung e. V. (BIBB) lautete, "die Erschließung von neuen Potenzialen für den Bildungsmarkt für Zuwanderer und Flüchtlinge" zu erörtern. Im Jahr 2014 begannen sie gern eine Ausbildung, endeten aber in einer der unzähligen und kaum verbindbaren Massnahmen des Übergangsbereichs.

"Der DIHK liest die Ergebnisse positiver: "Die Ausbildungsplatzchancen junger Menschen sind so hoch wie lange nicht mehr" - auch nicht für Gymnasiasten. Inzwischen haben der demografische Wandels und der Akademisierungstrend "für immer mehr Betriebe eine Herausforderung dargestellt - sie sind oft nicht in der Lage, ihre Ausbildungsstellen zu besetzen".

Der Bundesverband der Bundesvereinigungen der Deutschen Industrie hat erklärt: "Für Unternehmer wird es immer schwerer, den Facharbeiternachwuchs zu unterbringen. "Vier von fünf für die betriebliche Ausbildung anerkannten Betrieben bieten kontinuierliche oder intermittierende Ausbildung an."

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