Was Versteht man unter Dualer Ausbildung im Handwerk

Wozu dient die duale Ausbildung im Handwerk?

Die Ausbildung in den Werkstätten der Kammern oder Handwerkszunft wurde ergänzt. Dritte Stütze der Doppelausbildung im Handwerk Dennoch haben beide etwas gemeinsam: Sie sind ausgebildete Elektroingenieure für Energie- und Haustechnik und absolvieren die Lehrgänge der betrieblichen Lehrlingsausbildung, kurz ÜLU, der Zunft für Elektrotechnik und Informatik Würzburg. Weil er seine Ausbildung aufgrund seiner beruflichen Laufbahn bisher verkürzen konnte, soll er im Laufe des Sommers seine Gesellenprüfung ablegen.

Zumal er die innerbetriebliche Lehrlingsausbildung konzentriert weiterverfolgt, weil sie für die Prüfungsvorbereitung sehr wertvoll ist, sagt er. Auch für den 19-Jährigen ist der Blick in alle Berufe seines Ausbildungsberufs interessant: "In der innerbetrieblichen Ausbildung erfahre ich viele Dinge, die wir aufgrund unserer Orientierung nicht jeden Tag oder gar nicht im Unternehmen tun", erläutert er.

Die Ausbildung von Lehrlingen in allen ihren sehr unterschiedlichen Berufsfeldern ist das Anliegen der betrieblichen Ausbildung, unterstreicht Martin Strobl, Hauptgeschäftsführer der Zunft für Elektrotechnik und Informatik. Der innerbetriebliche Unterricht, der von Gilden und Handwerkskammern durchgeführt wird, ist eine sinnvolle Erweiterung und Förderung der Ausbildung in den Betrieben. Weil nicht alle Ausbilder die für das Anforderungsprofil erforderlichen Kompetenzen bereitstellen können, ist die innerbetriebliche Lehrlingsausbildung die dritte Stütze der Handwerksausbildung.

Es geht darum, ein konstantes, hochwertiges Ausbildungsniveau zu gewährleisten und die doppelte Ausbildung in der Betriebs- und Berufsfachschule zu fördern und zu vervollständigen. Die betriebliche Lehrlingsausbildung (ÜLU)Die betriebliche Lehrlingsausbildung (ÜLU) ergänzt und unterstützt die innerbetriebliche Ausbildung in Handwerksbetrieben. Der ÜLU-Kurs ist ein berufsspezifischer, praktischer Unterricht vom ersten bis zum vierten Jahr.

Diese werden in den Ausbildungszentren der Handwerkskammern durchlaufen. Ausbildungszentren und AkademienDas Ausbildungszentrum und die Akademie der IHK für Niederfranken sind Ihre fachkundigen Ansprechpartner vorort in allen Bereichen der Aus- und Fortbildung.

Zweifachausbildung:: Handwerksbetrieb braucht Verstärkung

Egal ob rückläufige Studentenzahlen, der Studiengangstrend oder die Diskussion um die Aufhebung der Meisterprüfung - das System der dualen Ausbildung gerät von mehreren Stellen unter Zeitdruck. Es darf nicht zugelassen werden, dass die doppelte berufliche Bildung unter die Räder kommt. Nach Meinung des Handwerks und der Verbände eröffnet sie nicht nur jungen Menschen Aussichten. "Handwerksunternehmen sind in besonderer Weise auf die persönliche Qualifizierung ihrer Beschäftigten angewiesen.

Dies ist die Grundlage für ihre Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit", sagte Hans Peter Wollseifer, Präsident des Handwerksverbandes, auf dem Fachkongress zur Zukunftsfähigkeit der Berufsbildung, den der Deutsche Handwerksverband (ZDH) zusammen mit dem DGB durchführt. Für die Verstärkung der doppelten Ausbildung setzt sich auch Reiner Hoffmann, Vorsitzender des DGB, ein: "Die Ansprüche an die Mitarbeiter steigen", sagt er.

Es geht darum, die Qualitäten der doppelten Ausbildung gemeinschaftlich zu steigern und mehr junge Menschen für sie zu begeistern. Diejenigen, die die Berufsbildung verstärken wollen, müssen aber auch "faire Tarifverträge" sicherstellen. Hoffmann und Möllerseifer plädieren nachdrücklich gegen eine Modulierung oder Kürzung der Ausbildung und für eine gesamtheitliche Ausgestaltung.

"Werden die Ausbildungsinhalte nur in fragmentarischen Einzelmodulen unterrichtet und gibt es keinen Hinweis auf das gesamte Berufsbild, verlieren unsere Berufsausbildungen ihre wirkliche Stärke", so Hoffmann. Sie bemängeln scharf, dass die EU die Qualifikation des Meisters als Grundvoraussetzung für die Ausbildung im Handwerk in Zweifel zieht. Beide Unternehmen weisen darauf hin, dass dies nur zu einem rückläufigen Angebot an innerbetrieblichen Ausbildungsplätzen führt.

Dennoch würden nicht alle Jugendlichen in Deutschland einen Lehrplatz finden, wenn noch zu viele Ausbildungsplätze frei wären. Auch ältere Menschen sollten ermutigt werden, am Zweiten Chancenprogramm teilzunehmen. Angesichts der sinkenden Schülerzahl waren sich die Gutachter einig, dass sowohl die schwachen als auch die schwachen Absolventen noch mehr für die doppelte Ausbildung gewinnen werden müssen.

Die Berufs- und Hochschulbildung sollte ebenfalls besser vernetzt sein. Wichtige Bestandteile der doppelten beruflichen Ausbildung sind die Weiterqualifizierung der Trainer und das langfristige Überleben der interbetrieblichen Ausbildungszentren im Handwerk.

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