Was Versteht man unter dem Dualen system der Berufsausbildung

Welche Bedeutung hat das duale System der Berufsausbildung?

Was versteht man unter dem dualen System der Berufsausbildung? wenn diese anerkannt wird. in diesem Fall dem dualen System der Ausbildung? Häufig werden Fragen zur Aufrechterhaltung oder Verbesserung der Ausbildungsqualität gestellt. rufsfeld ist inhaltlich etwas weniger deckungsgleich.

Die Berufsausbildung in staatlich anerkannten Berufen erfolgt in Deutschland im dualen System. Die Berufsbildung ist in jüngster Zeit wieder zu einem öffentlichen Thema geworden.

Firmenschulung - Heinrich Schanz

Kenntnisse und Fähigkeiten sind eine wichtige Basis für professionelle Leistungen. Betriebliche Weiterbildung ist in diesem Kontext der Sammelbegriff für a11e Institutionen und Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung im Unternehmen. Die Berufsausbildung von jungen Menschen (Auszubildenden) war in der Regel der Schwerpunkt der innerbetrieblichen Berufsausbildung vor a11em.

Denn die bewusste Nutzung des bestehenden Ausbildungspotenzials der Beschäftigten erfordert eine Intensivierung der beruflichen Aus- und Fortbildung auch im Unternehmen. Dies liegt zum Teil daran, dass die Schul- und außerbetriebliche Bildung in vielen Gebieten die sich aus der "Wissensexplosion" ergebenen Anforderungen an notwendige Berufsbildungsmaßnahmen überhaupt oder nur verzögert erfüllen kann.

Die Schulung als operative Funktion wird immer wichtiger. Während das Betriebspersonalmanagement in Wissenschaft und Bildung immer mehr Aufmerksamkeit erregt und auch die Anzahl der entsprechenden Publikationen wächst, ist die Betriebsschulung, die in einem intensiven Bezug zum Betriebspersonalmanagement zu sehen ist, kaum im Detail aufbereitet.

Das vorliegende Dokument soll das innerbetriebliche Ausbildungssystem im Detail darstellen11 .

Erfolgreiche Bedingungen für die Übertragung des dualen Gleichgewichtssystems von....

"Auch wenn dieses Angebot für die allgemeine Relevanz der Ausbildung steht, verdeutlicht es doch auch die Relevanz einer soliden Berufsausbildung für die Sicherung der Lebensgrundlagen des Einzelnen. Zudem kann die berufliche Aus- und Weiterbildung zu weiteren Zielvorgaben in der Gesellschaft sowie in anderen ökonomischen und persönlichen Bereichen einen Beitrag leisten (EULER 2013, 21).

Dabei hat sich das duale Ausbildungssystem in Deutschland zunehmend in den Blickpunkt internationaler und europäischer Ausrichtung gestellt und spielt eine bedeutende Orientierungsrolle. Die europäische Durchschnittsarbeitslosenquote für Jugendliche unter 25 Jahren betrug zu Beginn des Jahres 2016 21,6 Prozentpunkte, in Staaten wie Spanien oder Griechenland sogar über 40 Prozentpunkte und in Deutschland nur 6,9 Prozentpunkte.

In diesem Zusammenhang ist es nicht überraschend, dass die Europakommission auch das duale Ausbildungssystem - nicht nur das deutsche - in die Weltrangliste aufgenommen hat und diese Art der Berufsausbildung als Grundpfeiler der beruflichen Bildung in ganz Europa ausweiten will. Einer der Hauptgründe für den erfolgreichen Einsatz des dt. System ist die Zweiheit selbst.

Ähnlich sieht es auch außerhalb Europas aus, weshalb hier auch ein großes Potenzial an dualer Berufsausbildung besteht (HÖCKEL & SCHWARTZ 2010, 12). Der Kampf gegen die Jugenderwerbslosigkeit ist nur eines der Entwicklungsziele, die die Staaten durch den Export von dualer Berufsausbildung anstreben. Aus diesem Grund konzentriert sich die deutsche Entwicklungszusammenarbeit auch auf die berufliche Erstausbildung.

Derzeit werden 50 Berufsbildungsprogramme unterstützt, von denen einige in Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft durchgeführt werden. Über diese entwicklungspolitischen Ziele der Gastländer hinaus ist der Export der dualen Berufsausbildung für Deutschland auch aus Sicht der Außenwirtschaftsinteressen eine bedeutende Aufgabe. Der Export einheimischer Erzeugnisse ins Ausland oder die Direktproduktion dieser Erzeugnisse durch die dort ansässigen deutschen Firmen erfordert gut ausgebildete Fachkräfte vor ort.

Die Einführung des dualen Gleichbehandlungssystems in den entsprechenden Bundesländern kann der dt. Volkswirtschaft bei der Erschließung von Märkten behilflich sein (ebd., 163 f.). Basierend auf den bisherigen Erkenntnissen über die Übertragung des dualen Berufsbildungssystems ist das größte Problem, dass eine 1:1-Übertragung trügerisch ist. Das ist zum Teil auf unterschiedliche historische und kulturelle Hintergründe zurückzuführen, die die Entstehung von beruflichen Bildungssystemen beeinflussen.

Darüber hinaus können die spezifischen Zielsetzungen, die ein Staat mit seinem Berufsbildungssystem verwirklichen will, unterschiedlich sein. Darüber hinaus kann ein Berufsbildungssystem nur in Verbindung mit anderen Teilsystemen arbeiten, die sich auch durch unterschiedliche Länder auszeichnen (EULER 2013 6, 15f.). Von diesen grünen Initativen wird in den laufenden Initativen nur ein veränderter Austausch von individuellen, konstitutiven Elementen des dualen Gleichgewichts vorgenommen.

Es ist als Anpassungs- und Auswahlprozess zu begreifen (ebd., 13). Die Zielsetzung dieser Arbeiten ist es, die Erfolgsbedingungen für einen solchen Übergang zu ergründen. Bei der Übertragung sollte das Zusammenspiel zwischen dem beruflichen Bildungssystem und dem beruflichen und kulturellen Umfeld im Gastland berücksichtigt werden (BARABASCH & WOLF 2011, 290 ff., PHILLIPS & OCHS 2003, S. 452 ff.).

Der mit einem Übergang verbundene Ehrgeiz im Hinblick auf seine Förder- und Entwicklungsmöglichkeiten eines Berufsbildungssystems im Aufnahmeland muss sich an den dortigen Bedingungen ausrichten ("HUMMELSHEIM & BAUR 2014, 287). Um erfolgreich zu sein, sollte jeder der beteiligten Akteure dazu angeregt werden, sich im Zuge einer partizipativen Gemeinschaftsaufgabe zu beteiligen und von deren Durchführung zu profitieren (ARING, 2014, 33).

Dabei soll geprüft werden, welche Massnahmen sich hier als sinnvoll herausstellen. Der erste Teil gibt einen kurzen Einblick in die bisherige Transfertätigkeit und erklärt ein Theoriemodell für den Politiktransfer in der beruflichen Bildung. Im zweiten Teil wird das duale Ausbildungssystem in Deutschland detailliert beleuchtet.

Zunächst wird die Entstehung des dualen Berufsbildungssystems in einem geschichtlichen Abriss untersucht, um den geschichtlich-kulturellen Kontext besser zu ergründen. Dabei werden auch die Erarbeitung konstitutiver Merkmale sowie die involvierten Verfahren und AkteurInnen diskutiert. In einem nächsten Arbeitsschritt wird die Systemstruktur in ihrer jetzigen Form genauer untersucht.

Zunächst werden die Funktion und die damit zusammenhängenden Aufgabenstellungen erläutert, die ein Berufsbildungssystem übernehmen kann. Auf der Grundlage der aktuellen Zahlen für Deutschland wird in einigen Fällen auch eine Auswertung durchgeführt. Dabei werden in den Einzelkapiteln zunächst die wirtschafts- und bildungsrelevanten Rahmenbedingungen in den Staaten behandelt, dann werden die Erfolgsbedingungen auf der Grundlage von individuellen Fallstudien erörtert.

Ein aktueller Überblick über alle Maßnahmen zum Transfer des dualen Gleichgewichts und zur Berufsbildungsförderung kann nur im Zusammenhang mit dieser Tätigkeit gegeben werden. Die Meta-Evaluation ist aufgrund der verschiedenen Beteiligten und der damit verbundenen widersprüchlichen bildungs-, wirtschafts-, arbeitsmarkt-, entwicklungs-, kultur-, sozial- und aussenpolitischen Ziele einfach nicht möglich (HELLER, GRUNAU, & DUSCHAU 2015, 7ff.).

Der Überblick sollte sich auf die Gliederung aus der Perspektive der Regierung stützen, da sich ihre einzelnen Ministerien bei der Berufsbildungsförderung gegenseitig aufteilen. Zur Bekämpfung der Folgen der Beschäftigungskrise und aufgrund seiner ökonomischen und sozialen Beziehungen zu den Mitgliedsstaaten arbeitet das BMBF vor allem mit Ländern der EU zusammen.

Auch das zum BMBF gehörende BIBB fördert die Forschung für den Exportbereich der beruflichen Bildung. Sie haben die Funktion, dt. Anbieter von beruflicher Bildung im In- und Ausland zu fördern. Zusätzlich wurde im BIBB eine zentrale Stelle - die so genannte REGELUNG - für die internationale Berufsbildungszusammenarbeit geschaffen. Sie haben die Funktion, das Training nach deutschem Standard zu unterrichten.

Besonderes Augenmerk liegt hierauf bei dt. Industriebetrieben, die für ihre Niederlassungen, Joint Ventures und Tochterunternehmen einen Fachkräftebedarf haben (DEUTSCHER BUNDESTAG 2013, 5, 6, 7, 10). Abbildung 1 gibt einen Gesamtüberblick über die weltweite Tätigkeit der AKHKs in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Die Berufsausbildung wird vom BMZ im Zuge der Armutsbekämpfung in Entwicklungs- und Entwicklungsländern gefördert, um dort zu einer nachhaltigeren Gestaltung der Gesellschaft mitzutragen.

Seit den 1970er Jahren können die Transfertätigkeiten im Zusammenhang mit dem System der dualen Berufsausbildung im Zuge der Entwicklungszusammenarbeit in drei Stufen eingeteilt werden (HUMMELS- HEIM & BAUR 2014, 287). Zu Beginn der 70er Jahre wurde ein neues Konzept der Entwicklungszusammenarbeit entwickelt, bei dem der Übergang des dualen Gleichgewichtssystems unter dem sogenannten Systemansatz eine wesentliche Bedeutung hatte.

Es wurde davon ausgegangen, mit dem dualen Ausbildungssystem den anderen Berufsausbildungssystemen übergegangen zu sein. Anschließend wurde das Doppelsystem mit all seinen Bausteinen in die bestehenden Berufsbildungssysteme importiert und umgesetzt, in der Erwartung, diese auf lange Sicht vollständig auszugleichen. In dieser von erheblichem Aufbruch geprägten Bauphase wurde dann Ende der 90er Jahre der System-Komponentenansatz eingeführt, der durch den Wunsch gekennzeichnet war, die einzelnen Systemkomponenten zu transferieren und nicht wie ein Blueprint zu sein.

Die Transfervorgänge erfolgen nun nach dem so genannten Key-Aspect-Ansatz. Damit wird die Übertragung des Gesamtsystems oder von einzelnen Bauteilen davon abgelehnt. Es geht nun darum, die Kernelemente des Konzepts, die das Kernstück der dualen Berufsausbildung bilden, entsprechend im Übergang zu adaptieren, um den besonderen Bedingungen in den anderen Staaten besser gerecht werden zu können (HUMMELSHEIM & BAUR 2014, 287).

Die deutsche Bildungspolitik konzentriert sich seit 2009 auf die berufliche Erstausbildung. Finanziert wird im Zuge bilateraler Abkommen mit den Bundesländern oder durch die Kooperation mit Gemeinden, Privatorganisationen oder Förderpartnerschaften mit der Privatwirtschaft. Das BMZ wird dabei von der GIZ durch Beratung oder die Durchführung von Drittmittelprojekten und in Finanzierungsangelegenheiten von der KfW (DEUTSCHER BUNDESTAG 2013, 5.8) durchgesetzt.

Dieser Überblick über die Transfertätigkeiten veranschaulicht die Vielschichtigkeit der Übertragung der dualen Berufsausbildung aufgrund der vielen Aktivitäten und Programme. In einem weiteren Teilkapitel wird ein Theoriemodell zum besser verstanden. barabasch & wolf (2011) erklärt im Anschluss die Theorie des Politiktransfers in der beruflichen Bildung im Detail.

Das kann ganz anders sein. Dies kann die Leitphilosophie des Bildungswesens (z.B. Chancengleichheit), die Zielsetzungen (z.B. Ausbildung für alle), die Strategie (z.B. Bildungsmaßnahmen), die Bildungsstrukturen (z.B. neue Schulformen), die Ausbildungsprozesse (z.B. Bewertungsverfahren) und die Erziehungstechniken (z.B. Lehrmethoden) sein.

Ihre Übertragung hängt von geografischen, demografischen, religiösen, gesellschaftlichen, kulturgeschichtlichen und weltanschaulichen Gegebenheiten sowie von der Leitung, Kontrolle und Leitung im Aufnahmeland ab. Rasche Lösungsansätze sind dagegen gefährdet, da unter unmittelbarem Handlungs- druck stehende Politikerinnen und Politiker1 dazu tendieren, aus dem Ausland Massnahmen zu ergreifen, die sich als untauglich herausstellen können.

Der Einfluß auf das bestehende System kann geprüft werden, Inwiefern äußere Eigenschaften angenommen wurden und ob die Messungen in einer Zusammenfassung Teil der allgemeinen Ausrichtung des übernehmenden Staates geworden sind. So ist das dortige Betriebsregime dadurch geprägt, dass die Betriebsebene und ihre Vorschriften in Bezug auf die Berufsausbildung stark mit dem Bildungswesen verknüpft sind.

Im Bereich des Arbeitsrechts besticht Deutschland durch seine Autonomie bei Tarifverhandlungen und beim Schutz junger Menschen am Arbeitsplatz. Für die Entwicklungs- und Applikationsprozesse der Technologie ist es in Deutschland wichtig, dass die Auszubildenden vor Ort in der Fertigung unterwiesen werden. Wie wichtig die Verfassung der Sozialakteure ist, verdeutlichen auch die in Deutschland tätigen Kollektivakteure wie die Verbände und die Handwerks-, Industrie- und Handelsverbände.

Deutschland ist auch hier von Besonderheiten geprägt. Im Hinblick auf die Enddimension der administrativ-institutionellen Ordnung verwaltet Deutschland das Bildungswesen fragmentiert über die Kultus- und Bildungsministerien der Länder, die Bundesbildungs- und Forschungsministerien wie die Volkswirtschaft, die Bundes-, Landes- und Kommunalverbände der Unternehmensverbände sowie die Sozialpartner der Berufsgenossenschaften und Arbeitgeberverbände.

Dies ist besonders wichtig für Transferfragen, da es in dieser Hinsicht im aufnehmenden Staat zu erheblichen Unterschieden kommen kann. Im Hinblick auf dieses ausgedehnte Leitbild ist zu dem Schluss zu kommen, dass das Leitbild nach Ansicht der Autorinnen und Autoren zwar für die Erfolgsbeurteilung von Berufsbildungstransferaktivitäten geeignet ist, aber keine entscheidende Signifikanz für Erfolg oder Misserfolg hat (BARABASCH & WOLF 2011, 288, 290 ff.,).

Daher werden diese Punkte in einer ausführlichen Untersuchung des dualen Ausbildungssystems in Deutschland im nÃ??chsten Abschnitt erlÃ?utert. Eine doppelte Berufsausbildung kann nicht ohne Rücksicht auf ihre Entstehung auf ihre Übertragbarkeit analysiert werden (STRATMANN & SCHLÖSSER 1990, 11). Der folgende Entwicklungsüberblick konzentriert sich auf wesentliche Arbeitsschritte, involvierte Einrichtungen und Interessenkonflikte.

Darüber hinaus ist auf die Entwicklung der für das System als grundlegend erachteten Faktoren hinzuweisen. Sie hatten gemein, dass die ausschließliche Zuständigkeit für die berufliche Bildung bei den Lehrern, Gilden und Gil lag. Der Lehrling wurde von den Lehrern untergestellt. Die Kosten, die dem Handwerksmeister für die Mahlzeiten und die Unterkunft des Auszubildenden entstehen, wurden von seinen Erziehungsberechtigten mit einem im Ausbildungsvertrag festgelegten Lehrlingshonorar als Ausgleich bezahlt.

Der Lehrer war nicht nur für die Ausbildung von Skills, Wissen und spezifischem professionellem Verhalten verantwortlich. Zu seinen Aufgaben gehörte es auch, dem Auszubildenden soziales Verhalten und Haltungen zu lehren. Als traditionelles Lernmodell in diesem Sozialisierungsprozess kann man die Nachahmung der fachlichen Qualifikationen durch den Auszubildenden und die Identifizierung der persönlichen Qualifikationen des Master definieren (GREINERT 1998, 33 f., PAHL 2012, 30, 34 f.,).

Die ersten dokumentierten, verbindlichen Gesetze, die als Einleitung eines dualen Ausbildungsprinzips zu verstehen sind, sind der neue Handwerkskodex für Steinmetze, Steinmetze, Ziegler, Zimmerer und Schiefereindeckungen des Markgrafen von Baden aus dem Jahr 1769. Konnten die Lehrer dies nicht, mussten sie ihre Auszubildenden auf eigene Rechnung von einem anderen Lehrmeister in dieser Aktivität unterrichten lassen oder die Lehrlingsgebühr um ein Viertel ermäßigen.

Der Beginn des Schulsystems in der Berufsausbildung reicht bis zum Ende des XVII. Jahrhunders. Zu diesem Zeitpunkt hat das Land begonnen, an Fachhochschulen geeignete Lehrer für den kaufmännischen Bereich auszubilden. In der Folgezeit beteiligten sich andere Organisationen - wie z.B. Fietisten- oder Philanthropenbewegungen - an der Gründung von Schulen in der Berufsausbildung.

Seit Anfang des achtzehnten Jahrhundert werden Auszubildende in der innerbetrieblichen Berufsausbildung auch in Religionsschulen und bis Ende des achtzehnten Jahrhundert in industriellen Grundschulen ausgebildet. Selbst wenn diese Einrichtungen im engeren Sinne nicht als Berufsschulen oder deren Vorgänger beschrieben werden können, da die gelehrten Unterrichtseinheiten eine bloße Reproduktion oder Ergänzungen des Grundschulstoffes waren, sind sie aus Sicht der Zweiheit und ihrer weiterentwicklung Interpretationen (THYSSEN 1954, 13 ff., MUTH 1985, 487 ff.).

Die Einführung der Handels- und Niederlassungsfreiheit in Preußen im Jahr 1810, die im Verlauf des neunzehnten Jahrhundert von den übrigen Bundesländern angenommen wurde, war ein bedeutendes Element für die Weiterentwicklung der dualen Berufsausbildung. Ein Schritt, der unter anderem dazu dienen soll, die sozialen Probleme beim Wandel vom Feindbild zur frühen Industrialisierung zu bewältigen.

Zunehmend engagieren sie sich bei der Verleihung berufstheoretischer Abschlüsse. Allerdings lag die Verpflichtung zur Berufsausbildung nach wie vor bei den Lehrern, die in diesem Kontext die Aufgabe hatten, ihre Auszubildenden für den Schulbesuch zu gewinnen. Das zeigt sich auch daran, dass die Schule und die von ihr übermittelten Lerninhalte in der Praxis in der Regel nicht Teil der Gesellenprüfung waren.

Darüber hinaus waren diese Ausbildungsstätten durch eine große Vielfalt an Typen geprägt, so dass man noch nicht von einem dualen System sprechen kann (PAHL 2012, 42, 47 f., STRATMANN & SCHLÖSSER 1990, 24 ff.). Als wesentliches Charakteristikum des dt. Bildungswesens wurde auch im neunzehnten Jahrhundert der Grundstein dafür gesetzt.

Ausgehend von den Vorschlägen Wilhelm von Humboldts aus dem Jahr 1809 geht die Aufteilung der allgemeinen und beruflichen Ausbildung hervor. Stattdessen hat sich eine strukturiert, die durch eine dreiseitige Gliederung in Unter-, Mittel- und Hochschulbildung gekennzeichnet ist, die Allgemein- und Berufsbildung in der Hochschulbildung voneinander abgrenzt und bis heute in der Gestaltung des dt. Bildungswesens mitwirkt.

Mit der Reichspolitik, die auf die Rettung der Altbürgerschaft abzielte, wurde als Abfallprodukt die Grundlage für das doppelte Ausbildungssystem geschaffen. Im Änderungsantrag 1878 waren die Ausbilder gezwungen, "den Auszubildenden in der in seinen Betrieben stattfindenden Gewerbearbeit in der für den Ausbildungszweck erforderlichen Ordnung und Schulung zu unterweisen" (GO-NOVELLE 1878, §126).

Darüber hinaus waren die Lehrer zur Ausstellung eines Ausbildungszeugnisses angehalten (GREINERT 1998, 40 ff.). Mit der Novellierung von 1897 - auch bekannt als Gewerbeschutzgesetz - wird ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung der dualen Berufsausbildung gesetzt. Aufgabenstellung dieser Handwerkskammern war (1.) die Regelung des Lehrlingssystems, (2.) die Umsetzung und Überwachung der Regelungen für die Lehrausbildung, (3.) die Erstellung von Sachverständigengutachten und handwerklichen Stellungnahmen an die Behörde und (4.) die Erstellung von Anträgen und Jahresberichten im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten, (5.) die Bildung von Prüfungsausschüssen für Lehrabsolventen von Nichtmitgliedern der Gilde und (6.) und Berufungsausschüsse für Prüferentscheidungen.

Die §§ 126-128 der GO-NOVELLE 1897 regelten die allgemeine Regelung des Ausbildungssystems und die 129-133 besondere, schärfere Regelungen für das Handwerkswesen. Mit dem so genannten "kleinen Befähigungsnachweis" wurde der Ausbildungsanspruch an den Meisterbrief geknüpft. Diese Vorschriften führten zu einer Rückerstattung der Handwerksausbildung. Zugleich wurde seine vorbildliche Funktion begründet (GREINERT 1998, 42, 44f. SCHÖFER 1981, 161 ff.).

Bisher stand bei der Berufsausbildung ausschließlich der Arbeitnehmer im Mittelpunkt. Der alten Gildenlehre kam die Rolle zu, eine Sogwirkung zu entfalten und eine gesellschaftliche Orientierung für den Auszubildenden sicherzustellen. Ab den 1870er Jahren haben die einzelnen Bundesländer des Reiches die obligatorische Weiterbildung eingeführt und diese erweitert (GREINERT 1998, 46ff. 51, PAHL 2012 54 ff., THYSSEN 1954, S 69 ff.).

Bereits seit 1900 wird angestrebt, die Weiterbildungsschule zur Berufsschule weiterzuentwickeln. Handelsschulen wurden entwickelt und es galt, zusätzliche fachliche Kenntnisse in der Theorie zu vermitteln. Daraus resultierte die Idee. Konkret waren diese aber von den Unternehmen und ihren Bedürfnissen abhängig, die zu diesem Zweck geeignete Schulungen entwickeln mussten.

Darüber hinaus hat die Branche eigene Werksschulen eingerichtet, um den Auszubildenden zu ermöglichen, ihre im Fertigungsprozess gesammelten Erkenntnisse zu strukturieren. Grund dafür waren unter anderem eine verbesserte Zeitabstimmung mit dem Fertigungsprozess und die Leistungssteigerung der betrieblichen Ausbildung. Hinzu kam eine kleine Anzahl von kaufmännischen Technikerschulen, in denen die Ausbildung als Vollzeitschulung ohne Unternehmen konzipiert war.

Der Aufbau von Weiterbildungseinrichtungen im gewerblichen Sektor war durch Besonderheiten gegenüber dem gewerblichen Sektor gekennzeichnet. Sie sollten auch die innerbetriebliche Weiterbildung mit einbeziehen. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die wirtschaftliche Bildung schlechter war als die industrielle und dass die Schule eine wichtige Rolle bei der Vermittlung von Wissen spielte.

Einen weiteren Unterscheid zwischen dem kommerziellen und dem kommerziellen Sektor bildeten die Handelsfachschulen. Dies waren Ganztagsschulen, aber ihre einzige Mission war es, die Schüler auf eine Kaufmannsausbildung hinzuweisen (MUTH 1985 543 f, 550 ff, 561 ff, 567 f). Dabei ist noch einmal darauf hinzuweisen, dass es für diese Schulformen noch lange keine gemeinsame Regulierung gab.

Prinzipiell ist zu beachten, dass die Weiterbildungseinrichtungen in der Woiwodschaft Weimar durch eine zunächst instabile und dann stockende Entwicklung geprägt waren. Der Stellenwert dieser Bildungseinrichtungen hat sich verändert, um der wachsenden Anzahl arbeitsloser junger Menschen eine zusätzliche Ausbildung zu ermöglichen. Die Gewährung von Arbeitslosenunterstützung für diese jungen Menschen war zum Beispiel an den obligatorischen Besuch der Berufsschule gebunden.

Die Zusatzaufgabe hat zu einer Überlastung des Rechners geführt. Kostensenkungsmaßnahmen im Sinne der Notfallverordnungen haben zu einer weiteren Verschärfung geführt und man kann auch sagen, dass die Berufsfachschule am Ende der Sowjetrepublik Weimar gefährdet war (GREINERT 1998, 73 ff., PAHL 2012, 56, 59 f.).

Reformanstrengungen gab es auch im Rahmen der innerbetrieblichen Bildung während des Kaiserreiches und der Wei- marrepublik. Problematisch dabei war, dass eine Handwerksausbildung nicht mehr den Anforderungen der Industrie entsprach. Ziel des Handels war es, eine ganzheitliche Schulung in Bezug auf den zu erlernenden Beruf anzubieten. Der Deutsche Fachausschuss für Technische Bildung (DATSCH) spielte eine wichtige Rolle bei der Weiterentwicklung und Standardisierung der technischen und kaufmännischen Unterweisung.

Er richtete Kurse für die Ausbildungsberufe (Maschinenbauer, Schlüsseldienst, Feinwerkmechaniker etc.) ein und entwickelte Unterrichtsmaterialien für Betriebe und Berufschulen. Der Deutsche Verein (1914 war der Deutsche Verein für Wirtschaftspädagogik ) förderte die Weiterentwicklung der Berufsausbildung und ihre Unterscheidung in Wirtschaft, Einzelhandel und Grosshandel (HOFFMAN 27, 31, MUTH 1985, 318.f., 326 ff., 332, 350 f.).

Die Reichsführung versuchte auch in der Sowjetunion, die Berufsausbildung weiter zu vereinheitlichen. Dies sah unter anderem vor, dass das Ausbildungssystem von so genannten Landeszentralen kontrolliert wird, die den staatlichen Arbeitsämtern unterstellt sind. Darüber hinaus wären die Kammer und Gilde für lokale und fachliche Entscheide zuständig gewesen. Wie in vielen anderen Gebieten war auch das Dritte Weltreich ein Wendepunkt in der beruflichen Bildung und deren Ausgestaltung.

Weil im Unterschied zur Sowjetrepublik immer weniger auf die demokratischen Entscheidungsfindungsprozesse geachtet wurde, konnten die Beschlüsse über Standardisierung und Modularisierung rasch durchgesetzt werden. Für die Berufsausbildung von gewerblichen Fachkräften kann dies als ausgereifte Planungen bezeichnet werden (KIPP & Müller-KIPP 1995, 269f.) Unter anderem wurde 1942 ein von DATSCH mitentwickeltes, vereinheitlichtes Lehrstellenmodell für die gewerbliche Berufsausbildung vorgeschrieben.

Damit war erstmals vorgeschrieben, welche Erkenntnisse und Fähigkeiten ein Auszubildender im jeweiligen Berufsstand erwerben musste. Auch bei der Ausgestaltung der Inhalte der betrieblichen Berufsausbildung hat DATSCH weiterhin eine große Mitwirkung. Zunächst war er Berater des Reichswirtschaftsministeriums und wurde 1939 zum Reichlichen Institut für die Berufsausbildung im Wirtschaftsbereich ernannt.

Bis 1937 wurden unter seiner Leitung Stellenbeschreibungen für 100 Ausbildungsplätze und die damit verbundenen Qualifizierungsanforderungen und Ausbildungen entwickelt. Im Zeitraum von 1937 bis 1943 hat sie sich noch verdreifacht (ebd., 276 ff.) In Bezug auf das Prüfungssystem wurden auch im Dritten Königreich maßgebliche Vorschriften erlassen. Mit der Einrichtung weiterer Prüfungsämter durch die Industrie- und Handelskammern wuchs die Zahl der Untersuchungen rasant (ebd., 283 ff.).

Obwohl der Fokus der Reformen vor allem auf der innerbetrieblichen Ausbildung liegt, gab es auch bei den Berufsschulen reichlich einheitliche Gesetze. Mit Beschluss des Volksbildungsministers 1937 wurden den Schülern erstmals die bundesweit einheitlich gültigen Benennungen verliehen: Lehrlingsschule für ausbildungsbegleitende Teilzeitschulen, Lehrlingsschule für freiwillige Ganztagsschulen zur Vorbereitung auf die Lehre und Lehrlingsschule für freiwillige Teilzeitschulen.

Vorgesehen waren reichlich einheitliche Lehrpläne der Berufsschulen, die auch für die ersten Ausbildungsplätze umgesetzt wurden. Die Reichsschulpflichtordnung sah unter anderem in den Absätzen 8-10 vor, dass die Grundschulpflicht mit dem Abschluss der obligatorischen Grundschule beginnt, dass die obligatorische Berufsschule für zwei Jahre für landwirtschaftliche und für alle anderen Berufsgruppen drei Jahre besteht und dass sie mit dem Abschluss des achtzehnten Lebensjahres endet, wenn es keine technische Schulpflicht gibt.

Zudem sah 8 des Jugendbeschäftigungsschutzgesetzes vor, dass für den Besuch der Berufsschule Zeit einzuplanen ist und dass Arbeitszeiten und Entgelte berücksichtigt werden müssen. Obwohl die nationalsozialistische Bildungsadministration diese Grundsätze nicht mehr im ganzen Land umsetzen konnte, spiegeln sie sich auch heute noch in den Rechtsvorschriften der BRD wider.

Die Besatzungszonen im Westen2 griffen nach dem Ende des Krieges auf das Reichsgesetz von vor 1933 zurück, aber auch die Vorschriften des Dritten Reiches - wie die in Kap. 3.1. 3 genannte dreiseitige Struktur der Berufsschulen - wurden nicht ausgelassen. Bei den Gesetzen und Kompetenzen im Bereich der Berufsbildung führte dies in vielen Bereichen zu mangelnder Einheitlichkeit und Rechtsunklarheit.

Dazu gehörten im Einzelnen: "der Vormund der Ausbildungs- und Prüfungsordnung der Kammer...., der Rechtszustand des Ausbildungsberufes...., die Rechtsform der curricularen Inhaltsdimension der beiden Ausbildungsorte...., die Problematik einer rechtlich verbindlichen Regelung für die Qualifikation des Betriebspersonals, die Rechtseinstufung der schulischen Berufsausbildung, die Beteiligungsrechte von Gewerk und Berufsschulen..., die Staatskompetenzen... in der Berufsausbildung, oder

den Aufgaben der Verwaltung auf Bundes-, Landes- und Landkreisebene" (GREINERT 1998, 91). In den ersten 20 Jahren der BRD war es trotz mehrfacher Versuche verschiedener Impulsgeber nicht möglich, eine gemeinsame Rechtsetzung umzusetzen. Einzig das Handwerksgewerbe mit Bestandteilen des Handwerksgesetzes von 1953 (HWO) hatte vereinheitlichte Berufsbildungsvorschriften. Hier orientiert sich die HWO an der klassischen, professionellen handwerklichen Ausbildung und steht damit einer Weiterentwicklung auch für die anderen Ausbildungsbereiche im Weg.

Die " Große Regierungskoalition " verabschiedete erst 1969 das Berufsbildungsgesetz (BBIG). Wir können mit der Vorstellung des BBIG erstmals von einem echten dualen System aufzeigen. Außerdem stellte das Recht sicher, dass der Staat Einfluss auf die Berufsausbildung nehmen konnte, denn bis dahin war diese Verantwortung vor allem der Ökonomie übertragen worden.

Die BBIG und die doppelte Berufsausbildung waren in den 1970er Jahren trotz des Erfolges der Vereinigung nicht unumstritten. Zudem wurde im Rahmen der allgemeinen Bildungsdiskussion auch die doppelte Berufsausbildung kritisiert. Ein Hauptargument dabei war, dass die Trennung zwischen Berufs- und Allgemeinbildung ein Faktor für die Ungleichverteilung der Möglichkeiten in der Grundgesamtheit war.

Um diesem Missbrauch entgegenzuwirken, wurden eine Verzahnung von Berufs- und Allgemeinbildung und ein Ausbau der Ausbildung angestrebt. Viele Reformvorschläge wurden erörtert und einzelne Reformschritte durchgeführt. Infolge der Erdölkrise gab es jedoch nie eine umfassende Reformierung der Berufs- und Allgemeinbildung und das BBIG verblieb in seinem Konservatorium.

Die Entwicklungen in der Sowjetbesatzungszone und der späten DDR können im Kontext dieser Arbeiten nicht diskutiert werden.

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