Was macht eine gute Altenpflegerin aus

Das macht eine gute Altenpflegerin aus.

Der Umgang mit Patienten allein macht diese Arbeit sehr vielfältig. Man hilft alten Menschen und bekommt viel Dankbarkeit von ihnen zurück. Stimmt und motiviert dich! "Auf die Toilette zu gehen, ist weniger arbeitsaufwändig als die Kleidung zu wechseln, wenn sie nass ist." "Es gibt auch gute Häuser, in denen die Dinge besser laufen.

Grund genug für die Seniorenpflege

Weshalb zahlt sich für Sie eine Berufsausbildung zur Altenpflegerin aus? Man hilft älteren Menschen und bekommt viel Dank von ihnen zurück. Und das macht Spaß und spornt dich an! In der Seniorenpflege hat Teamarbeit oberste Priorität. Sie arbeiten eng mit Ihren Mitarbeitern, Medizinern und anderen Spezialisten zusammen, um die Pflegebedürftigkeit bestmöglich zu versorgen, und Sie lernen auch viel von anderen.

Deshalb steigt der Bedarf an Altenpflegern - jetzt und in absehbarer Zeit. Während Ihrer Berufsausbildung lernen Sie auch ein breites Spektrum an Disziplinen: Krankenpflege, Pharmazie, Psychologie, Sozialarbeit, etc.

Seniorenbetreuung: Die verbitterte Realität über einen Knochenberuf

Marliese Biederbeck, Leiterin des Bundesverbandes der Krankenpflegeberufe im Südosten, kommentierte den Pflegetag: "Unser Berufsstand muss für junge Menschen interessant sein, damit wir die Krankenpflege auch in den kommenden Jahren sichern können. Nach Angaben der BGW (Berufsgenossenschaft für Gesundheitdienst und Wohlfahrtspflege) beträgt die Aufenthaltsdauer in der Seniorenpflege nur acht Jahre - zehn Prozentpunkte der Zeit in der Seniorenpflege werden nach der Berufsausbildung unterbrochen.

Auch eine Umfrage des Bundesverbandes für Pflegebedürftige in Pflegeberufen belegt, wie schlecht die Bedingungen in Pflegeheimen sind: 46,8 Prozentpunkte der untersuchten Betreuerinnen und Betreuer erklärten, dass ihre eigenen Verwandten, Freundinnen und Bekannten nicht in ihrem eigenen Arbeitsumfeld betreut worden wären. Durchschnittlich haben die Teilnehmer angegeben, dass sie während einer Arbeitsschicht für 20 Einwohner zuständig sind.

Das ist der Kreislauf der Pflege: Hermann Diepold (51) aus München versuchte 16 Jahre lang, ihn zu ergründen. "â??Ich habe mich zur Altenpflegerin weitergebildet, weil ich etwas mit Menschen machen wollte und mich fÃ?r das Thema Ãrzte interessierte. Dies ist eine häufige Vorschrift unter den Krankenschwestern. "Der Dienstplan: "Es sind immer die selben, die 110% ergeben und immer die selben, die zusammengedrückt werden.

"Der Gutmütige müsste dann die Lücke schließen: "Acht Tage lang arbeiteten, einen Tag freinehmend, acht Tage arbeitend - das ist nicht ungewöhnlich. "Schlechte Mitarbeiter: Laut Diepold müssen sich ungemochte oder unpassende Krankenschwestern keine Gedanken über ihren Arbeitsplatz machen. Von den Krankenschwestern oder Pflegehelfern würden bis zu 70 Prozentpunkte aus dem Ausland kommen. "Sie sind meistens hoch motiviert, aber viele haben nicht einmal Verständnis für die Einheimischen.

Dies kann bei gesundheitlichen Problemen eines Bewohners eine Gefahr darstellen. Thepold: "Es ist nicht ungewöhnlich, dass sie aus ganz anderen Industrien kommen und keine Vorstellung von der Versorgung haben. "Einmal hat ein jugendlicher Mann einen Druckverband an einem Einwohner mit Wasseransammlung angebracht, um Thrombosen zu verhindern.

"Gewaltpatienten: "Besonders wahnsinnige Patientinnen beschimpfen, spucken, beissen oder verprügeln oft Krankenschwestern. "Ausrede: Inzwischen ist es in Deutschland weit verbreitet, dass auch konfuse Patientinnen und Patienten nicht mehr am Pflegebett befestigt sind, sondern sich ungehindert fortbewegen können. "â??Das ist auch eine gute Sacheâ??, sagt die fruehere Krankenschwester. Dies war eine für Helmut Diepold als Betreuer charakteristische Frühschicht: 7 bis 8 Uhr: Betreuung von mind. zehn Bewohnern: Wäsche und Kleidung, Mitbringen zum Fruehstueck in der Lounge.

Es gibt ein paar wenige Augenblicke für jeden Einwohner. "Wenn etwas Unerwartetes geschieht, z.B. wenn jemand stark fällt, muss Diepold andere Anwohner Stunden im Raum stehen haben, bevor sie etwas zu sich nehmen können. Dort beginnen die ersten, die auf die Toilette gehen müssen, zu mischen. "Das Toilettengang ist weniger arbeitsaufwändig als das Umziehen, wenn sie nass sind.

Alle zehn Einwohner müssen innerhalb einer knappen Zeitspanne auf die WC und ins Lager genommen werden. 14:30 Uhr: Diepold hatte keine Mittagessenspause. "Crnoja J. (40) aus München musste in ihren schwersten Momenten sieben Wochenende in Folge durcharbeiten. "Bei der immer ungünstigen Personalsituation im Seniorenheim musste ihr privates Leben immer zurückstehen.

"Nach 13 Jahren als Altenpflegerin ist sie nun auf der Suche nach einem kommerziellen Arbeitsplatz. Wenn es keine Frottierwäsche gab, wurde der Insasse nicht duschen. "Ein weiteres Problem: "Die Anwohner hatten keine Trinkflaschen in ihrem Raum. "Die Anwohner wurden entweder schlecht betreut oder die Mitarbeiter - das konnte ich nicht ertragen. "â??Es gibt Menschen, die wie ldioten oder Geschwister beschimpft werden â?" oder sie werden nicht ernst genommenâ??, wirft ihm vor.

"Ich habe in einer anderen Institution erfahren, dass drei Einwohner rausgeschmissen wurden, nur weil ihre Verwandten der Geschäftsleitung zu rebellisch gegenüberstanden. "Viele Menschen, die auf jeden einzelnen Pfennig anknüpfen, sind in der Krankenpflege tätig, zum Beispiel Alleinstehende. "Einmal musste eine alleinstehende Frau die ganze Zeit einsteigen - auch wenn ihr Baby nicht betreut wurde.

"â??Es gibt auch gute HÃ?user, in denen die Dinge besser laufen. Krankenschwestern sollten nicht nachgeben - zum Wohle der Bewohner. In Bayern ist die Anzahl der Empfänger von Leistungen der gesetzlichen Krankenpflegeversicherung seit 1999 um 12 Prozentpunkte auf knapp 330? Menschen Ende 2011 gestiegen. Mit 14 Prozentpunkten ist der Prozentsatz der betreuungsbedürftigen Menschen in Bayern im bundesdeutschen Raum hoch.

Doch nur sehr wenige von ihnen wohnen in Institutionen: 62 Prozentpunkte der Menschen, die betreuungsbedürftige Verwandte haben, betreuen sie selbst. Im Großraum München werden 2031 nach Schätzungen 30,9 Prozentpunkte mehr ältere Menschen über 65 Jahre wohnen als im Jahr 2011.

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