Was ist Mechatronik

Das ist Mechatronik?

Der Studiengang Mechatronik im Detail: Antworten auf die mechatronischen Aufgaben & die Stellenbeschreibung des Mechatronikers finden Sie hier. Die Maschinen wären ohne Mechatronik auch heute noch dumm, blind und völlig abhängig.

Mechatronikstudium " Informationen und geeignete Universitäten

Das Tätigkeitsfeld der Mechatroniker ist der Entwurf von System- und Anlagenkonzepten an der Nahtstelle von Maschinenbau-, Elektro- und Elektronikelementen. Damit ist der Mechatroniker ein gefragter Spezialist, sowohl in Deutschland als auch auf dem Weltmarkt. Lesen Sie dann weiter und erfahren Sie, wie Ihr Studiengang aufgebaut ist und welche Anforderungen Sie haben sollten.

Das ist Mechatronik? Die Mechatronik besteht aus den Bereichen Technik und E-Technik. Bereits der Name zeigt, wie fächerübergreifend der Fachbereich Mechatronik strukturiert ist: Hier fusionieren die Bereiche und Lehrveranstaltungen der Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik zu einer eigenen Fachrichtung. Statt mehrerer Modelle wird ein komplettes mechanisches System nachgestellt. Die Funktionalität beruht immer weniger auf reinen Mechaniken, sondern auf komplizierten elektotechnischen Komponenten, die in Verbindung mit Computer- und Computersystemen funktionieren.

Gerade hier kommen mechatronische Ingenieure ins Spiel. ¿Wie werde ich Mechatronikerin? Es gibt viele Möglichkeiten, Mechaniker zu werden: Einerseits durch die berufliche Bildung, andererseits durch das Studienangebot an einer Hochschule oder einer Hochschule. Bereits seit 1998 ist es möglich, den Berufsstand des Mechatronikers im Zuge einer 42-monatigen Lehre in Gewerbe oder Handel zu absolvieren.

Darüber hinaus gibt es an mehreren zehn deutschen Fachhochschulen derzeit einen Bachelors oder Master-Abschluss in Mechatronik. An einigen Fachhochschulen besteht auch die Option, einen berufsbegleitenden Lehrgang einzurichten. Welche Option Sie wählen, liegt ganz bei Ihnen, aber Sie sollten bei Ihrer Entscheidung einige Punkte berücksichtigen:

Wenn Sie die Vorteile der Praxis mit den Vorteile eines Studiengangs kombinieren möchten, können Sie sich auch für ein duales Studienprogramm im Fachbereich Mechatronik eintragen. Es handelt sich dann um eine Studienkombination mit integriertem Training und/oder intensiver praktischer Erfahrung. Zusätzlich zur NC, die an einigen Studienstandorten über die Aufnahme eines mechatronischen Studiengangs beschließt, gibt es auch formelle Voraussetzungen, die in der Praxis üblich sind:

An einigen Fachhochschulen werden auch Studienbewerber berücksichtigt, die kein Abitur haben, aber eine Ausbildung in einem Elektro- oder Metallberuf abgeschlossen haben und ein Pflichtpraktikum (in der Regel ein Jahr) absolviert haben (z.B. die Universität Bochum). Geschulte mechatronische Ingenieure, die ihre Masterprüfung abgelegt haben, können auch ohne fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung zu einem Studiengang an einigen Fachhochschulen aufgenommen werden.

Aber nicht nur die Anforderungen der Hochschulen sind für das Studienangebot Mechatronik von Bedeutung. Die Kompetenzen und Interessensgebiete, die zukünftige Nachwuchsmechatronikerinnen und -mechaniker einbringen sollten, sind: Gute englische Sprachkenntnisse und ein geeignetes Fachvokabular sind auch für angehende Berufsmechatroniker von Bedeutung, da Schaltpläne, Montagepläne und Installationsdiagramme oft in englischer Sprache geschrieben werden. Darüber hinaus gibt es kaum ein Fachgebiet, in dem die technologische Weiterentwicklung so rasch vorangetrieben wird wie in den Bereichen Elektrik und Computerwissenschaften; so lernt der/die MechatronikerIn nahezu lebenslang.

Dies ist eine Zugangsbeschränkung für die Lehrveranstaltungen und ist von Universität zu Universität sehr unterschiedlich. Aufgrund seiner komplizierten wissenschaftlichen und technologischen Zusammenhänge wird der Kurs als sehr herausfordernd angesehen. Anders als viele andere ingenieurwissenschaftliche Lehrveranstaltungen ist der Studiengang Mechatronik jedoch weniger theorieorientiert und eher praxisnah. Oftmals gibt es die Gelegenheit, dies im Inland zu tun.

Vor allem diese Erfahrung wird den Mechatronikern später einen großen Vorsprung auf dem Stellenmarkt verschaffen. Die Bachelorarbeit in Mechatronik ist auch inhaltlich oft sehr anwendungsorientiert. Der Studiengang Mechatronik hat viele Schnittmengen und überschneidet sich mit dem Studiengang E-Technik ( "Elektrotechnik") (der wesentliche Unterscheid besteht darin, dass der Studiengang E-Technik in der Regel nicht die Grundkenntnisse des Maschinenbaus vermittelt). Der Studiengang Mechatronik hat viele Schnittmengen.

An einigen Hochschulen wird auch ein kombinierter Lehrgang in den Fachbereichen Elektrik und Elektromechatronik angeboten. Wer über ein Mechatronikstudium nachdenkt, sollte sich einen vergleichenden Einblick in das Elektrotechnikstudium verschaffen. Im Mittelpunkt stehen vor allem Themen wie die Fächer Chemie, Naturwissenschaften und Computer. Vertiefte Wahlmodule können in der Regel aus den Fachbereichen E-Technik, Informationstechnik oder Maschinenwesen, aber auch aus den Fachbereichen Betriebswirtschaftslehre und Unternehmensführung ausgewählt werden.

Gegen Ende des Bachelorstudiums absolvieren die Studierenden oft auch ein Mechatronikprojekt, in dem die bisher theoretisch erlernten Kenntnisse auf ein Praxisbeispiel übertragen werden können. Abgerundet wird das Programm durch die Erstellung einer Bachelorarbeit. Diejenigen, die ihren Bachelor-Abschluss mit Erfolg absolviert haben, stehen vor der Wahl, ihre berufliche Laufbahn entweder unmittelbar zu beginnen oder einen Master-Abschluss zu bevorzugen.

Letzteres ist besonders nützlich, wenn Sie eine langfristige Führungsrolle anstreben oder unmittelbar wissen, dass Sie sich im Umfeld von Naturwissenschaft und Technik in guten Händen befinden. Allerdings besteht auch die Option, einen nebenberuflichen Masterabschluss zu erwerben. In der Regel dauert die Regelausbildung fünf Halbjahre. Beispielhaft für spezielle Magisterstudiengänge in der Mechatronik sind:

Für mechatronische Ingenieure gibt es zahlreiche und sehr unterschiedliche Karrieremöglichkeiten. Typischer Auftraggeber für mechatronische Ingenieure sind sowohl Betriebe, die Anlagen zur industriellen Prozesskontrolle fertigen, als auch Betriebe aus den Branchen Fahrzeug-, Luft- und Raumfahrt. Ihre Informatikkenntnisse geben ihnen auch die Gelegenheit, in der Informations- und Kommunikationstechnologie zu sein. Die Mechatronik nimmt auch in der Humanmedizin eine immer größere Bedeutung ein, so dass Absolventen auch in der Medizinaltechnik ein gutes Leben führen können.

Die Mikro- und Nanotechnik ist ein Gebiet, das nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland immer wichtiger wird. In dieser innovativen Industrie besteht ein großes Zukunftspotenzial, und die Kenntnisse und Fertigkeiten der Mechatroniker sind hier sehr begehrt, zum Beispiel bei der Erforschung von mikromechanischen Komponenten oder in der Bio-Mechatronik.

Hauptaufgabe des mechatronischen Ingenieurs ist die Erarbeitung und Projektierung der Einzelkomponenten sowie deren Zusammenbau zu hochkomplexen Systeme und Gewerken. Der Mechatroniker ist auch für die Inbetriebsetzung, Parametrierung und Installierung der dazugehörigen Steuersoftware sowie für die Erprobung, Instandhaltung und Instandsetzung der Geräte verantwortlich. Obwohl es schwer ist, eine klare Angabe über Ihr Gehaltsniveau zu machen, da viele im Netz gefundene Gehaltsangaben nicht immer an einen Abschluss gebunden sind, kann man sagen, dass Sie gut arbeiten können.

Damit können Sie unmittelbar nach dem Studienabschluss gut 15.000 - 40.000 EUR an Jahresgehältern verdienen.

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