Was ist eine Ausbildungsvergütung

Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung?

Bei Abschluss eines Ausbildungsvertrages muss der Arbeitgeber das Ausbildungsgeld festlegen. BEUTEL - Ausbildungsbeihilfe muss zweckmäßig sein - Laufbahn Grobe Begründung: Kollektivvereinbarungen fördern die ungleiche Behandlung von Auszubildenden. Der junge Mann unterschreibt am 12. Juli 2008 einen Lehrvertrag bei einem Betrieb und soll in den Folgejahren zum/zur IndustriemechanikerIn mit dem Schwerpunkt "Maschinen- und Anlagenbau" ausbilden. Das Ausbildungsgeld ist um fast 50 Prozentpunkte unter dem für die bayrische Metall- und Elektroindustrie festgelegten Tarif.

Im ersten Ausbildungsmonat erhält der Jüngling nur 395 EUR - grob. Trotzdem schließt er seine Lehre mit der Abschlußprüfung am 18. Januar 2012 ab, warum er sich nicht früher gegen die knappe Entlohnung wehrte, wird wohl sein Rätsel sein. Möglicherweise hat die Sorge um den Lehrplatz eine wichtige Funktion gespielt.

Wie hoch ist eine entsprechende Ausbildungsvergütung? Sind die Tarifverträge für den Auftraggeber generell bindend? Inwieweit stellt der unterschiedliche Tarifvertrag für unterschiedliche Bildungsrichtungen eine ungleiche Behandlung der Auszubildenden dar? Die Klägerin verweist auf den geltenden Tarifvertrag und verlangt eine zusätzliche Zahlung der Ausbildungsvergütung von genau 21.678,02 EUR brutto. Die Arbeitgeberin möchte, dass die Beschwerde zurückgewiesen wird.

Nach seiner Auffassung sieht 17 des Berufsbildungsgesetzes nur vor, dass ein Praktikant eine "angemessene" Bezahlung und nicht dessen Betrag erhält. Der Kollektivvertrag sollte nicht als Begründung herangezogen werden, da in verschiedenen Sektoren unterschiedliche Zollsätze anwendbar wären und dies eine ungleiche Behandlung der Auszubildenden darstellen würde. Die Angeklagte geht dabei noch einen weiteren Weg und zieht aus den industriespezifischen Tarifbestimmungen einen grundsätzlichen Nachteil für die Frau nach sich, da sie vor allem in lohngünstigeren Berufsgruppen beschäftigt ist.

Die Vergütung eines Auszubildenden sollte nicht nur eine Hommage an seine Arbeitsleistung sein, sondern auch einen Instandhaltungszweck haben - deshalb sollten alle Auszubildenden dasselbe Ausbildungsgeld erhalten. Die Begründung des Landesarbeitsgerichts Nürnberg lautete zu Recht: "Die Unzulänglichkeit des vom Antragsgegner bezahlten Ausbildungsgeldes". Anwalt Daniel Hautumm: "Die Begründung der beschuldigten Firma hört sich etwas fremdartig an.

Wäre es falsch, wenn ein Unternehmer diese sektorspezifischen Differenzen aufgrund einer allgemeinen möglichen Ungleichbehandlung so leicht ignorieren könnte? "Der Düsseldorfer Anwalt Daniel Hautumm ist Spezialist für Arbeitsrecht. Nun, er ist ein Spezialist für Arbeits- und Sozialrecht. Nach anfänglicher Tätigkeit für eine große international tätige Kanzlei auf Seiten des Arbeitgebers ist er heute sowohl für Mitarbeiter als auch für kleine Betriebe zuständig.

Weiterführende Infos gibt es auf der Website von Daniel Hautumm.

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