Was ist ein Systemischer Coach

Wer ist ein systemischer Coach?

Welches ist das Systemprinzip? Grundlegendes Element eines jeden Coaching ist die Stärkung von Eigenreflexion und Selbstwahrnehmung sowie die eigenverantwortliche Ausweitung oder Optimierung der Wahrnehmungs-, Erfahrungs- und Verhaltensmöglichkeiten des Kunden. Gibt es Coaching für Psychotherapien? Anders als die psychotherapeutische Betreuung wendet sich das Coaching an "gesunde" Menschen und beschäftigt sich vor allem mit den Problemstellungen, die sich aus der beruflichen Rolle ergeben und die ohne die entsprechenden Fachkenntnisse des Trainers nicht bewältigt werden können.

Sind Coaching-Beratungen? Er kann keinen spezialisierten Berater (z.B. Managementberater, IT-Berater, Arbeitsmediziner, Anwalt, etc.) ersetzt. Trotzdem wird der Coach oft auch als technischer Kontakt für bestimmte Belange angesehen und um Rat oder eine individuelle Aussage ersucht. Wenn dies für den Beratungsablauf Sinn macht und der Coach über die nötige Fachkompetenz verfügen sollte, kann dies Teil des Coachingprozesses sein.

ist aus der System-Theorie hervorgegangen. Es handelt sich um die Beratungsunterstützung verschiedener Systeme. In der Systemberatung geht es in erster Linie um die Stärkung der Mittel und Fähigkeiten des zu betreuenden Sozialsystems. Um diesen Ansatz zu unterstreichen, wird systemisches Consulting oft als "ressourcenorientiertes Consulting" oder "lösungsorientiertes Consulting" bezeichne. Anders als der inhaltlich-klassische Consulting-Ansatz der Fachberatung ist die Systemberatung vorwiegend prozessorientiert. Im Sinne des Systemansatzes werden alle Wechselwirkungen zwischen Managern, Mitarbeitenden, Kolleginnen und Kollegen, Kundinnen und Kunden, Leistungserbringern, Finanzierern, dem marktwirtschaftlichen, gesellschaftlichen, kulturellen und ökologischen Umfeld gesamtheitlich betrachtet.

Unternehmen gelten als solche, die nie "von oben" komplett organisiert werden können. Das systemische Managementsystem ist auf autonome, verstreute, unabhängige, selbstorganisierte Subsysteme ausgerichtet (siehe Bruchstücksfabrik). Zur Vermeidung der nachteiligen Auswirkungen von Richtlinienüberbesteuerung und -überregulierung bezieht sich die Leadership-Forschung auf Partizipationsstile, semi-autonome Gruppierungen, Netzwerke und Interdependenzen (ihrer gesellschaftlichen Einheiten) in der Systematik.

Die Perspektive und die Instrumente der Systemtheorie stimmen nur in seltenen Fällen mit dem üblichen Verstehen von kausalem Denken überein. Die Herangehensweise der Systemführung steht im Einklang mit den Ergebnissen der jüngeren Systemtheorie, vor allem denen von Niklas Luhmann (1984). Soziale Systeme sind dagegen Netze von Aktionen, Effekten und Konsequenzen mit mehreren Feedbackschleifen (und selbstverstärkenden Mechanismen).

Systemdenkende Executives sehen sich selbst und ihre Untergebenen als engagiert und handeln in einem wechselseitig vernetzten Verhältnis zum entsprechenden Regelwerk oder dessen Regelungen. Systemisches Führen konzentriert sich zunehmend auf kommunikative Prozesse aus wechselseitigen Beziehungen zwischen den individuell agierenden Personen des Wesens (weniger wird das Individuum für isoliert und eigenständig gehalten).

Hürden aus den vorgegebenen Kontrollschleifen (versteckte Kommunikationsmuster) können im Zusammenspiel mit den gesellschaftlichen Regelungen (Systemkultur) des betreffenden Zugsystems ( "System Culture") (auch zu seiner früheren Entwicklung) verstanden und koordiniert werden. Systemische Führung, oder persönliche Systemtheorie von Eckard König, heißt zusammengefasst, das Individuum (und seine innerliche "Konstruktion" der Organisation) im Hinblick auf sein Arbeitsteam und seine Wechselwirkungen, auf seine Leistungen und seine Leistungsbereitschaft im Auge zu haben.

Dabei ist die entsprechende Führungskraft selbst als Teil des Gesamtsystems korrespondierenden Einflussfaktoren (aus dem System) unterworfen und versteht sich damit natürlich auch als nicht intern selbstständig. ist ein Begriff, der hauptsächlich von Unternehmensberatungen angewendet wird. Ein historischer Ursprung ist die Familientradition und der Bestreben, sie auf kompliziertere, grössere Sozialsysteme zu übertragbarkeit.

Systematische Theorien werden als theoretische Repertoires von Reflexionen während des Beratungsvorgangs aufbereitet. Eine systematische Unternehmensberatung geht davon aus, dass vielschichtige Problemstellungen nicht dadurch gelöst werden können, dass die Konzentration auf nur ein einziges Thema erfolgt. Nach der Lehre der Systemberatung brauchen sozialtechnische Anlagen nur Hilfe bei der Problemlösung. Der Lösungsansatz muss von selbst kommen.

Die systemischen Consultants beschränken sich auf Coachings, Stimulationen und Leitfragen. Ein Sozialsystem, wie ein Betrieb, eine Fachabteilung oder eine Unternehmensgruppe, kann man nur dann begreifen, wenn man die Vorschriften für das Handeln von Menschen in diesem Umfeld beherrscht (König, 1998). Weil im Rahmen des Sozialsystems prinzipiell eine Problemlösung angestrebt wird, ergaben sich aus systemischer Perspektive folgende Ausgangspunkte für eine Lösung:

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