Was für Berufe gibt es in Deutschland

Welche Berufe gibt es in Deutschland?

In Deutschland die häufigsten Berufe. Suchen Sie die passenden Wort-Bild-Paare. mw-headline" id="Online_Quellen_für_deutsche_Berufe">Online-Quellen für deutsche Berufe

Für Wissenschaftler kann es schwer sein, Begriffe wie Antiquariat, Müller oder Filter für die Aktivitätsbeschreibungen ihrer Ahnen zu bestimmen. Der Antiquar war ein Altwarenhändler in antiken Werken, ein Landwirt arbeitete oder betreute das Gebiet eines Grundherrn, und ein Filz war ein Hatter. In einigen Bundesländern gab es von Zeit zu Zeit politische oder kulturelle Fremdherrschaften, so dass Jobbezeichnungen in anderen Landessprachen wie z. B. Englisch, Deutsch, Französisch, DÃ?

Dies sind keine eigentlichen Berufe, sondern Berufe. Vor allem bei den Agrarberufen gibt es zahlreiche Bezeichnungen. Zahlreiche Berufe wie Metzger, Bräuner, Schuster und Schneider wurden in den Berufsverbänden namens Gunften (Gilden, Verbände oder Gilden) zusammengefasst. Ziel einer Gilde war es, Lehrlinge auszubilden und die Handelsarbeit in der Region zu regeln.

In den Unterlagen dieser Gilden finden sich Mitgliederlisten und Angaben über in der Gemeinde praktizierende Wanderer, Heiraten von Wanderern und Aufstiege vom Wanderer zum Wanderer und vom Wanderer zum Baumeister. Junge Menschen im Lebensalter von 7 bis 18 Jahren konnten vier bis sieben Jahre lang in den Bereichen Schusterei, Fassbinderei, Schmiede und Lederherstellung eine Ausbildung absolvieren.

Für diejenigen, die ihre Berufsausbildung abgeschlossen hatten, war es Brauch, mehr Berufserfahrung zu gewinnen, indem sie als Wandergesellen an unterschiedliche Orte reisen und für unterschiedliche Meister ihres Fachs arbeiten. Zahlreiche der Wandergesellen haben in dieser Zeit geheiratet und sind nicht in ihre ursprüngliche Heimat zurückgekehrt. Weil Kinder oft den gleichen Berufsstand hatten wie ihre Vorfahren, findet man hier Angaben über mehrere Familiengenerationen.

Solche Dokumente sind aufgrund ihres Alters oft schwierig zu verstehen, selbst für Menschen, die flüssiges Englisch beherrschen. In der Bibliothek zur Familiengeschichte sind einige Einträge deutscher Gilden zusammengetragen. Im Zuge der Einführung der Gynäkologie wurde auch die klassische Bedeutung der Hebamme beleuchtet. 1779 wurde in Deutschland das erste Geburtshaus in Jena aufgesetzt. Die ersten Vorschriften für Geburtshelfer wurden 1818 erlassen.

Eine Zeitlang wurden Geburtshelferinnen in bestimmten Bezirken unter der Aufsicht des Gesundheitsministeriums ernannt. Für die Aufnahme ihres Berufs mussten Geburtshelferinnen geschult und durchlaufen werden. Geburtshelferinnen wurden aufgefordert, ein Terminkalender zu erstellen, in dem sie die Geburtsvorgänge und ihre Bemerkungen aufnahmen. Das war nötig, weil nicht nur der Auftraggeber einen Überblick über die Tätigkeit der Geburtshelferinnen erhalten wollte, sondern auch die Geburtshelferin selbst von Aufzeichnungen über ihre Tätigkeit erfuhr.

Während ihres gesamten Arbeitslebens wurde eine Geburtshelferin aufgefordert, ein Jahresprotokoll über ihre Tätigkeiten zu erstellen. Das Hebammentagebuch wurde für statistische Zwecke evaluiert, die ihrerseits als Basis für die gesundheitliche Entwicklung von Müttern diente. Eine sehr interessante Datei für einen Ahnenforscher ist ein Wanderschuh, eine Form von Reisepass, der an diejenigen Menschen ausgegeben wird, die ihren Berufsstand lernen und weiterentwickeln mussten.

In einem Essay in "Archiv für Sippenforschung", Band 46, Ausgabe 78 (1980), S. 407, gibt der Schriftsteller Otto Döhner, dessen Ururgroßvater ein Reisebuchbesitzt. Die Wanderbücher enthalten Hinweise, wie man sich als Wandergeselle aufführt. Körperbau, Auge, Haar, Nasen-, Mund- und Gesichtsausdruck vermitteln dem Familienforscher eine gute Idee davon, wie ein Vorfahre ausgesehen hat.

Auf den weiteren Unterseiten wird gezeigt, wo im deutschen Sprachraum ein Vorfahre ausgebildet werden kann. Gilden oder professionelle Angehörige haben sich vor Unfällen oder plötzlichem Todesfall geschützt, indem sie sich einer "Bundeslade der Toten" angeschlossen haben. Familienhistorisch gesehen sind die Todesläden ein weiterer Beleg für den Aufenthaltsort der Vorfahren.

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