Was Bedeutet Duales system Ausbildung

Wofür steht die duale Ausbildung?

Das duale System vereint zwei starke Partner: den Ausbildungsbetrieb und die Berufsschule. mit dem dualen System der Berufsausbildung. Unter Dual versteht man eine Ausbildung in einem Unternehmen. Festlegung des dualen Systems der Berufsausbildung.

Deutschkurs in Deutschland

Die traditionelle deutsche Berufsbildung hat sich mit dieser Verbindung von Wissen und Anwendung zu einem Musterbeispiel weiterentwickelt. Jungen Menschen wird bereits in jungen Jahren eine Berufsperspektive und eine gute Möglichkeit zum Studieren angeboten. Mehr und mehr Staaten wollen das Erfolgssystem einführen. Aber nicht alles, was glitzert, ist in der Ausbildung in Deutschland bei weitem das Beste.....

Sind die dualen Systeme der beruflichen Bildung die ideale Lösung? ...

Die doppelte Berufsbildung in der Schweiz und die damit verbundene deutschsprachige Berufsbildung gelten als idealer Weg in die Berufsbildung. Lässt sich dieser Zustand in einer von Strukturveränderungen gekennzeichneten Berufswelt auch in den kommenden Jahren erhalten? Die Berufsbildung steht in unserer heutigen Ausbildungskultur zweifellos vor neuen Aufgaben. Die in der international hoch angesehenen Pendants der doppelten Berufsbildung in Deutschland und der Schweiz können sich dieser Tendenz nicht erwehren.

Die beiden Verfahren dienen als Referenzmodell für die Ausbildung junger Menschen unter Universitätsniveau. Auch wenn viele Jugendliche einer Altersgruppe den Einstieg in die innerbetriebliche Ausbildung ermöglichen, steht dieses auf einer langjährigen Erfahrung beruhende System zunehmend im Mittelpunkt der innerdeutschen Debatte. Waren es in der Regel früher vor allem Fragestellungen zur Aktuellität der einzelnen Ausbildungen, so sind es heute mehr Strukturprobleme wie die Anerkennung der doppelten beruflichen Bildung, die in der Öffentlichkeit diskutiert werden.

Darüber hinaus haben sowohl Deutschland als auch die Schweiz bereits mit naturbedingten systemischen Schwächen wie der hohen Anfälligkeit für Konjunktur und Demografie und dem Ungleichgewicht zwischen dem Ausbildungsinteresse und dem Lehrstellenangebot zu kämpfen. Darüber hinaus wird immer wieder beanstandet, dass die Wichtigkeit der beruflichen Ausbildung als Ganzes weder in diesen Staaten selbst noch über ihre Grenzen hinaus wahrgenommen wird.

Obwohl die Schweiz und Deutschland zusammen mit anderen Staaten bei der Berufsausbildung an der Weltspitze liegen, sehen sich die beiden doppelten Herkunftssysteme nach wie vor in einer gegensätzlichen Ausgangsposition. Es wird in den kommenden Jahren aufregend sein, wie die hochgehandelten "Exportschlager" der Berufsausbildung im Hinblick auf ihre internationale Einsetzbarkeit und Qualifikationserkennung adaptiert werden. Die Beibehaltung des idealen Ausbildungsweges für das Doppelsystem wird sicher auch davon abhängen, ob sich der grenzüberschreitende Harmonisierungstrend der Ausbildungsabschlüsse weiter verstärken wird - in diesem Falle wären die Schulsysteme natürlich im Plus.

Mit dem vorliegenden Untersuchungsbericht soll die Fragestellung beantwortet werden, wie weit das Duale System der Berufsbildung auch außerhalb der im Folgenden beschriebenen Entwicklung existieren kann. Schließlich galt das doppelte Berufsbildungssystem in der Schweiz mit seinem entsprechenden deutschsprachigen Gegenstück inzwischen als die ideale Lösung für die Berufsbildung. Allerdings erhebt sich die Fragestellung, ob dieser Zustand in einer von Strukturveränderungen gekennzeichneten Berufswelt auch in den kommenden Jahren erhalten werden kann.

Zur Aufrechterhaltung des Standes Quo müssen sich die beiden bereits erwähnten Dualsysteme beider Staaten unterschiedlichen Anforderungen gegenübersehen. Vor der Diskussion der Challenges der dualen Berufsbildung in der Schweiz und in Deutschland im Rahmen des Challenge-Diskurses wird zunächst die prägende soziale Ausgestaltung beschrieben, aus der drastische Folgen für die Berufsbildung abgeleitet werden sollen.

Im Anschluss an die detaillierte Präsentation des Wandels zur wissensbasierten Gesellschaft folgt im weiteren Ablauf die Auseinandersetzung mit ausgewählten Problemfeldern und Reibungspunkten, die sich daraus für die doppelte Ausbildung ergaben. Die dualen Bildungssysteme, wie sie vor allem im deutschen Sprachraum eingesetzt werden, haben im In- und auswärtigen Bereich ein ständiges Auf und Ab an Ansehen und Ansehen erfahren.

In den frühen 1990er Jahren wurde die professionelle Gestaltung der Arbeitswelt als ein wesentlicher Vorzug solcher organisierten Ausbildungssysteme angesehen. Insbesondere im Hinblick auf die USA wurden immer wieder die gestiegenen Investitionen in die Ausbildung deutscher Unternehmen und der damit verbundene pflegeleichte Personaleinsatz hervorgehoben. Während die Aussage der OECD, das duale Berufsbildungssystem entspreche nicht den Forderungen einer fortschrittlichen industriellen Gesellschaft, seit Jahrzehnten heftig beklagt wurde (vgl. GREINERT 1993, 153), stiegen zu Beginn der 1990er Jahre die Bedenken an der Effizienz der beruflichen Bildung und der Beschäftigungsformen spürbar.

Die Funktionsfähigkeit der Berufsausbildung hängt wie in Deutschland und der Schweiz in hohem Maß von der Bereitschaft der Betrieben und Betrieben zur betrieblichen Ausbildung ab (vgl. WOLTER 2007, 82). Mit anderen Worten, wenn die wirtschaftliche Situation gut ist und die Zahl der Ausbildungsbetriebe, die junge Menschen als Lehrlinge einstellen, gleichbleibend ist, ist das duale Ausbildungssystem intakt.

Nur wenn sich die wirtschaftliche Talfahrt abschwächt und sich die Bedingungen für einen nahtlosen Wechsel in einen Ausbildungsvertrag verschlimmern, werden Kritikpunkte an der Bildungsorganisation geäußert. Gerade diese Tendenz setzte sich Anfang der 1990er Jahre fort, als nach Heidenreichs Kalkulation (1998, 322) die Zahl der Ausbildungsbetriebe in Deutschland gegenüber 1985 um rund 15% auf 31,7% zurückging.

Dies betraf nicht nur die Fachkräfteausbildung, sondern alle Formen der doppelten Berufsausbildung. Seither erscheint die Forderung nach hoch qualifizierten Wissensarbeitskräften immer weniger mit den Berufsbildungsformen vereinbar. Zusätzlich zu dieser Tendenz, die in Deutschland 2012 mit einer Bildungsbetriebsquote von satten 21,3% ihren Tiefpunkt erreichte (vgl. BUNDESMINISTERIUM FÜR BILDUNG UND FORSCHUNG 2014, 38), verlagert sich die Schwerpunktsetzung zwischen Hochschulbildung und dualer Ausbildung in Deutschland und der Schweiz deutlich.

Letzterer beschwert sich trotz der Stabilisierung der Berufsausbildung seit zwei Dekaden über die Migration von begabten Schülern an das Gymnasium oder andere Ganztagsschulprogramme. Die zahlreichen Massnahmen der schweizerischen Bildungsbehörden zur Erhöhung der Anziehungskraft der ausseruniversitären oder Vollzeitschulbildung konnten den Abfluss von Bewerbern bisher nur begrenzt stoppen (vgl. WOLTER 2007, 82).

Ein Rückblick auf Deutschland verdeutlicht, dass es sich dabei nicht nur um ein Schweizer PhÃ?nomen handelt. Erstmalig ist die Anzahl der Studienanfänger in der doppelten Ausbildung niedriger als die der Studienanfänger (vgl. BUNDESMINISTERIUM FÜR BILDUNG UND FORSCHUNG 2014, 5). Doppelte Berufsbildungssysteme, wie sie in Deutschland und der Schweiz zu beobachten sind, sehen sich grundsätzlichen Anforderungen gegenüber, die der Öffentlichkeit entgegenstehen und mit dem Übergang von einer industriellen zu einer wissensbasierten Gesellschaft verbunden sind.

Der industriell-gesellschaftliche Charakter der dualen Ausbildung erschwert nämlich nach wie vor einen offenen Ansatz gegenüber den sich wandelnden Ansprüchen an die heutigen Ausbildungssysteme (vgl. HEIDENREICH 1998, 336). Seit Anfang der 90er Jahre wird in der Schweiz versucht, dieser Tendenz gerecht zu werden, z.B. mit der Lancierung des Berufsmatura-Abschlusses und dem damit einhergehenden Zutritt zu den neugeschaffenen FH.

Gerade in der Hochschulausbildung - die tatsächlich ein reiner "Upgrade" von der früheren Berufsausbildung zur Hochschulausbildung ist - leidet die Bildungspolitik jedoch mit einer großen Anzahl von grundlegenden Problemstellungen. Die Schweiz stützt sich neben ihrer Position im Bildungssystem vor allem auf ein System - ausgeprägt oder nicht -, das den Zutritt zu Gymnasien gezielt einer elitären Gruppe reserviert und die berufliche Bildung als Regelbildung fordert (vgl. GONONON 2013, 8-10).

Im Gegensatz zur Schweiz gibt es für Sekundarschul- und Hochschulkurse, die in Deutschland umfassend und systemisch in den Bildungsabschlüssen verankert sind, traditionsgemäss keine allgemeinen Ansprüche. Dennoch ist die doppelte berufliche Ausbildung in vollem Gange. Angefangen bei gekürzten Ausbildungsprogrammen für vereinfachte Aktivitäten bis hin zur Durchführung von Studienprogrammen, die teilweise mit der doppelten Ausbildung verbunden sind, wurden viele Reformbemühungen umgesetzt (vgl. DIETRICH, SEVERING 2007, 6).

Das zuvor bemängelte doppelte Bildungssystem hat sich spÃ?testens seit der Jahrhundertwende zu einem weltweit darstellbaren Erfolgmodell und gar zu einem gesellschaftspolitischen Faktor entwickelt. Häufig hat man jedoch den Anschein, dass die Massenmedien aufgrund der ökonomischen Stabilisierung insbesondere in der Schweiz und in Deutschland aktuelle und künftige Problemstellungen verbergen und dieses System als Universalmittel ausweisen.

Man darf jedoch nicht aus den Augen verlieren, dass sich der Wandel zur wissensbasierten Gesellschaft trotz vieler, zum Teil teurer Initativen auch in den Daten und Fakten der Berufsbildung wiederfindet. Trotz der Gründung von FHs erfreuen sich die FHs in der Schweiz immer größerer Beliebtheit. Im Jahr 2011 haben von den fast 210000 Studenten an den Universitäten rund 60% ein Studium absolviert (vgl. SCHWEIZER MEDIENINSTITUT FÜR ABBILDUNG UND KULTUR 2014a).

In der Schweiz ist die Differenz zwischen den Bildungsangeboten auf der Tertiärstufe jedoch noch ausgeprägter. Die Einführung des Systems zur Verbesserung der (dualen) Berufsausbildung auf Hochschulniveau ist alles andere als ein Modell für den Erfolg. Im Jahr 2011 nahmen fast 50000 Schülerinnen und Schüler die Angebote der Hochschulausbildung wahr (vgl. SCHWEIZER MEDIENINSTITUT FÜR BILDUNG UND KULTUR 2014b).

Ein klarer Tendenz zur Hochschulbildung ist hier nicht zu vernachlässigen. Gleichwohl bleiben die Werte für die Berufsausbildung in der Schweiz konstant, was zum Teil auf die hohe Hürde beim Übergang in den Sekundarschulabschluss zurückzuführen ist. Wir möchten an dieser Stelle noch einmal auf den - wenn auch informellen - sehr selektiven Aspekt des schweizerischen Ausbildungssystems hinweisen, das eine Grundausbildung für "nicht-elitäre" junge Menschen anbietet.

Auf dem Gebiet des doppelten Wahlsystems ist die derzeitige Situation in Deutschland ganz anders. In Deutschland ist die Schülerzahl der Erstsemester wie bereits erwähnt über der Erstausbildung ( "BUNDESMINISTERIUM FÜR BILDUNG UND FORSCHUNG 2014, 5), obwohl sich die Wirtschaft seit der Weltwirtschaftskrise im Jahr 2009 spürbar belebt hat.

Ein Schätzwert der Statistikämter von Bund und Ländern (2010, 25), der keine flächendeckende Betrachtung darstellt, zeigt, dass die Zahl der Ausbildungsplätze im Dualsystem bis 2025 um 27% gesunken sein wird. In den kommenden Jahren werden sich vor allem in Deutschland, aber auch in der Schweiz aufgrund des wachsenden "Runs" auf die universitären Bildungsinstitutionen die oben beschriebenen Trends zeigen, die allein durch individuelle Reformreformen und politisch motivierte Anpassungsbemühungen an das duale System nicht aufgefangen werden können.

Zusätzlich zu den bereits beschriebenen Reformbemühungen wird aufseiten der Bildungspolitik an der zukünftigen Tragfähigkeit des doppelten Systems der beruflichen Bildung "herumgebastelt", zum Teil gewaltsam und vereitelt. Schließlich wird das doppelte Bildungssystem - auch wenn es von der Politik nicht gehört werden will - an die Grenze seiner Möglichkeiten gelangen, insbesondere wenn die Folgen der Wissensgesellschaft in der Ausbildungskultur in absehbarer Zeit noch deutlicher zu spüren sein werden.

Die rasante Veränderung der Berufsprofile setzt eine umfassendere und umfassendere berufsbezogene Grundausbildung im Sinne des lebenslangen Lernens voraus. Die Berufs- und Allgemeinbildung wächst fachlich immer mehr zusammen. In der Schweiz und in Deutschland steht die notwendige vertiefende Auseinandersetzung mit der Frage nach der zukünftigen Entwicklung des Systems der doppelten Ausbildung in den Anfängen (vgl. AKADEMIEN DER WEISSENSCHAFTEN SCHWEIZ 2009, 23).

Im folgenden Teil werden die Anforderungen an die doppelte Berufsausbildung besprochen und ausführlich vorgestellt. Die vorgenannte Transformation in eine wissensbasierte Gesellschaft ist eine große Herausforderung für die künftige Gestaltung der doppelten Berufsausbildung. Jugendliche aus der Schweiz und Deutschland haben in den vergangenen Jahren immer wieder das Bewusstsein für die doppelte Berufsausbildung verloren, obwohl Politiker in den Staaten mit einer hohen Jugenderwerbslosigkeit sie als Lebensader aus der Krisensituation betrachten.

Anstelle der Berufsausbildung ist für viele junge Menschen der Hochschulweg der viel ertragreichere. Allerdings bleibt das im Weltvergleich als qualitativ hoch angesehene Dualsystem nur dann funktionsfähig, wenn nicht nur ein Teil einer Altersgruppe auf solche Anlagen übertragen wird. Dies hat zur Konsequenz, dass die doppelte Ausbildung in eine gewisse "Sandwich-Position" gebracht wird.

Effiziente Jugendliche, die in der Vergangenheit eine Ausbildung abgeschlossen hätten, studieren heute lieber und von unterhalb wird der Anforderungsdruck in der Doppelausbildung verstärkt, so dass die Möglichkeit des Verlusts an weniger effiziente Jugendliche droht (vgl. Henry-Hutmacher 2013, 3-4). In den letzten Jahren ist es immer schwieriger geworden, den Bedarf junger Menschen an einer vollqualifizierenden Ausbildung zu befriedigen.

Mit dem deutschen Transformationssystem, das heute zwischen einem Quartal und einem Dritteln der Neueinsteiger in das dt. Ausbildungssystem[1] ausmacht, werden junge Menschen erfasst, bei denen es aufgrund ihres Schulabschlusses nicht möglich war, einen Lehrplatz zu bekommen. Selbst nach Abschluss von Überbrückungsmaßnahmen befinden sich junge Menschen sehr wenig in einem vollständig qualifizierten Ausbildungsverhältnis.

In Deutschland ist das Übergabesystem oft eine völlige Unterentwicklung, teilweise oder gerade wegen des sehr uneinheitlichen und wenig einheitlichen Leistungsangebots, das vor allem bei der Bereitstellung von Ausbildungsstellen für schwächere Mitglieder der jugendlichen Bevölkerung scheitert (siehe BUCHHOLZ, IMDORF, HUPKA-BrunNER, BLOSSFELD 2012, 702ff). Ähnlich verhält es sich in der Schweiz bei den Übergangsregelungen, die unter dem Stichwort "Brückenangebote" zusammengefaßt werden.

Ähnlich wie in Deutschland enden rund 25% der jungen Menschen, die sich nach der Pflichtschule für eine Berufsausbildung entschließen, in der Brücke. Die großen Unterschiede liegen in der Konnektivität dieser Vorrichtungen. Bereits nach einem Jahr haben 60% der Befragten einen qualifizierten Arbeitsplatz gefunden. Nebst der entspannten Arbeitsmarktsituation haben Klein- und Kleinstunternehmen, die weniger auf formelle Anforderungen achten, auch in der Ausbildung in der Schweiz eine wesentlich grössere Bedeutung als in Deutschland (vgl. HANS BÖCKLER ETIFTUNG 2013, 4).

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