Warum Kaufmännischer Beruf

Weshalb kaufmännische Berufe

Händler weiterhin gesucht Droht das Ende des Berufes der Unternehmerin oder des Managers? Werden die stärksten Berufsgruppen der Schweiz durch den elektronischen Wandels zerstört? Nein. Mit ihren Schlagzeilen voller schlechter Nachrichten kündigen einige Zeitungen das Ende der Geschäftskarriere an. Daher sollte die zahlenmäßig bedeutendste Fachgruppe der Schweiz durch den elektronischen Wandels zerstört werden.

Dank ihrer soliden Grundausbildung und -kompetenz sind die Kaufleute nach wie vor begehrte Spezialisten in allen Wirtschaftssektoren, vor allem bei Kreditinstituten. Basis für solche Horrorberichte ist unter anderem eine Untersuchung der University of Oxford aus dem Jahr 2013, die sich mit der Ermittlung der Wahrscheinlichkeit einer Informatisierung und Automation von rund 700 Berufstätigkeiten (nicht Berufe) beschäftigt.

Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Berufstätigkeit in Großbritannien, einem Staat ohne qualifizierten Ausbildungsplatz. Gerade das Schweizer Modell der beruflichen Bildung ist es jedoch, das Wissen und Fähigkeiten vermitteln kann, die weit über automatisierte Prozesse oder einzelne Aktivitäten weit hinausgehen. In der Schweiz werden diese Fähigkeiten und Fertigkeiten nicht nur in der Schweiz sondern auch in der Schweiz vermittelt. Das Automatisieren von Aktivitäten ist an sich nichts Ungewöhnliches. Aber daraus den Schluss zu ziehen, dass ein ganzes Berufsbild in der Schweiz verschwindet, ist einfach verfehlt.

Ein Händler, der nur Unterstützungsfunktionen und automatische Hilfefunktionen ausführt, existiert nicht und schon gar nicht ein Händler. In der Schweiz werden heute in 21 Filialen Geschäftsleute ausgebildet und nach dem Studium in vielen anderen Filialen eingesetzt. Händler leisten einen wesentlichen Beitrag zur Wirtschaftskraft ihrer Betriebe. Weshalb dies der Fall ist und warum ihre Qualifikation und Kompetenzen nicht ohne weiteres durchgängig automatisiert werden können, wird bei genauerem Hinsehen auf ihre Aufgabenstellung und die Bandbreite ihrer kompetenten Bildungswege ersichtlich.

Die Bandbreite des Berufsfeldes der Unternehmer erstreckt sich von der Beratung von externen und internen Auftraggebern über die Verwaltung bis hin zur industriespezifischen Abwicklung. Ein breites Spektrum an Weiterbildungsangeboten, auch im Hochschulbereich, stellt die Verkörperung einer hohen beruflichen Qualifizierung und Flexibilisierung der Unternehmerinnen und Unternehmer dar - Schlüsselfaktoren des Erfolgs auf dem Arbeitsmark. Händler haben also Fertigkeiten und Merkmale, mit denen eine Maschinen keineswegs mithalten können.

Der Bankensektor ist ein gutes Beispiel für die oben genannten Vorteile der Kaufmannstummen. Der Schwerpunkt der bankkaufmännischen Berufsausbildung liegt im Wesentlichen auf dem Bankengeschäft mit einem klaren Schwerpunkt auf einer anspruchsvollen Erstberatung. Es ist nicht ohne Grund, dass derzeit rund 3600 Kaufleute bei einer Schweizer Hausbank ausgebildet werden.

Bank-Kunden wollen Unterstützung und fachkundige Betreuung bei elektronischen Transaktionen, sei es direkt oder über elektronische Kommunikation. Deshalb sind und werden auch bei fortschreitender Technisierung und Automation die hohen fachlichen und sozialen Qualifikationen im Mittelpunkt stehen. Diese müssen für ihre Mitarbeitenden angemessene Rahmenbedingen aufstellen, ihre Fertigkeiten und Fertigkeiten weiterentwickeln und aufzeigen. Darüber hinaus sollten sie sich bei der Aus- und Fortbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf die notwendige Anpassungsfähigkeit und die damit verbundenen vielseitigen Fertigkeiten konzentrieren.

Unternehmer mit ihren unterschiedlichen und zukunftsweisenden Methoden- und Sozialkompetenzen haben eine hervorragende Grundlage für ihre Karriere. In Verbindung mit der Einsatzbereitschaft für das lebenslange Lernens sind Geschäftsleute vielseitige Spezialisten, die sich auf die erfolgreiche Bewältigung der Herausforderungen der Zukunft einlassen.

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