Warm Upper Gehalt

Warmer oberer Inhalt

Als Warm-Upper tätig - ein Traumjob? Lasst uns tanzen oder Luke! The week and me": Warm-Upper wie René Travnicek bringt das Studiopublikum in die richtige Zeit. Und ohne ihn wäre das Zuschauerpublikum fast so begeistert. Im Kölner Fernsehraum stehen rund 300 Besucher auf der Tribüne und erwarten.

Hier beginnt die Aufnahme einer TV-Show, der berühmte Komiker Luke Mockridge wird eine neue Episode seiner Sat1-Show "Luke!

Murmeln des Publikums ebbt.... Das Publikum schreit, klatscht, pfeift, pfeift. Da drüben gibt es keinen Luke Mockridge auf der Buhne. Es ist ein Mann namens René und niemand weiß es, aber er ist so spannend, dass er beinahe mit dem Stern des Tages konkurriert: Der 41-Jährige ist "Warm Upper" für TV-Shows, was bedeutet, dass er das Publikum mit einer denkwürdigen Rahmenprogramm in Stimmung für die aktuelle Sendung bringt.

Im TV-Studio der kölschen Fernsehproduktionsfirma "Brainpool" im Mülheimer Land war er an diesem Tag imeinsatz und wurde von der Comedy-Show "Luke! Vor achtzehn Jahren kam der gelernte Hotelfachmann zu seiner Arbeit als Aufwärmer als Anwärter für das "Herzblatt", eine Flirt-Show in der ARD. "â??Ich war wohl so witzig, dass mich die Herzblatt-Produzenten gefragt haben, ob ich nicht als â??Warm-Upperâ?? für sie tÃ?tigen möchte.

"? wollte Gravnicek. Ich habe gelernt, wie es ist, ein Auditorium mit ein paar Scherzen zum "Ausflippen im Sitzen" zu bewegen. "Das gibt es nicht", sagt Gravnicek, "ich habe damals schon mal das Fleisch geleckt". Trotzdem: "Es hat vier Jahre gedauert, bis die Produktionsunternehmen mich wirklich bemerkt haben", sagt er. "Grundsätzlich ist es nicht möglich, in das Warm Upper Geschäft einzusteigen.

Er ist nach eigener Angabe einer der ganz wenigen Erfolgsmenschen in der Industrie, der auch "Grill den Henssler" oder "Let's Dance" aufheizt: "In Deutschland gibt es vier oder fünf "Warm-Ups", die von ihrer Tätigkeit leben können " - für einen Tag wird ihm "eine dreistellige Gebühr mittleren Umfangs" angeboten. "Ja, es gibt ein oder zwei zweite grundlegende Aufregungen", räumt er ein.

Wie ein übergroßes Tier fährt eine schwenkende Fachkamera auf einem riesigen Stahlkran auf und ab vom Zuschauern zu, es gibt auch viele kleine und große Mobilkameras, man spürt sie von allen Richtungen aus. Die Zuhörer gehen mit ihm mit. "Die Zuhörer im Atelier schreien'Show!' und'Ho!'" So geht es verspielt weiter: Trevnicek startet 90er Jahre Songs und läßt das Auditorium den Chor aussprechen.

Mit einer gekonnten Stepptanznummer gibt er spontanen Beifall. Aber auch für das Zielpublikum gibt es etwas zu tun - jetzt geht es darum, "das Beste aus den Menschen herauszuholen", erläutert Travnicek: Beifall wird aufgenommen, damit man ihn später in die Show schneiden kann, wenn man keinen Echtzeit-Applaus mag.

"Stellen Sie sich vor, Luke Mockridge tritt auf und Sie wissen nicht, wie man aufhört - drei, zwei, zwei, eins! "Travnicek zählte, und im Atelier brach sofort ohrenbetäubendes Geräusch aus. "Toll ", preist Travnicek, "und jetzt bitten wir um einen mittleren Beifall ohne einen kreischenden Alarm. Großartig - du bist das bestmögliche Fachpublikum, das wir heute bekommen konnten!

The Breakdowns Show": Jetzt werden Lachen des Publikums aufgezeichnet, um sie beim nächsten Mal in die Show zu schneiden, "wir sind vielleicht nicht flink genug mit der Fotoapparatur, wenn du deinen Arsch auslachst", erläutert Travnicek. Die Zuschauer lachen gut, nützlich, jeder ist verzaubert, inmitten dieser nur so popcornfarbenen TV-Welt.

Die Aufwärmphase ist nach dreißig Min. vorbei, Luke Mockridge kommt auf die Stage. Doch für Gravnicek ist es noch lange nicht vorbei. Während der Show wird er immer wieder "klatschen", um das Auditorium zum Applaudieren anzuregen, "70 Prozentpunkte des Applaus in einer Show kommen vom Applaudieren", erläutert er.

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