Waagerechte Abdichtung

Horizontale Abdichtung

Imprägnierung / Feuchtigkeitsschutz von Bodenplatten. Gel Horizontalabdichtung im oder unter dem Boden. Wasserdichtheit Bodenfeuchtigkeit Daher ist in allen Situationen, in denen mit flüssigem Leitungswasser gearbeitet wird, nicht unbedingt eine Schutz-, Abdichtungsschicht oder Abdichtung erforderlich. Wird die bestimmungsgemäße Verwendung der Räumlichkeiten im Inneren des Gebäudes nur durch die Abdichtung möglich. Oder, wenn die Komponenten selbst vor Beschädigungen durch Abdichtung gesichert werden müssen.

Zuweisung von Lasttypen und Dichtungssystemen.

In der DIN 18195 - Bauwerksabdichtung sind die Aufgaben der Abdichtung im Kern standardisiert. Die Teile 1 bis 3 dieser Regeln und Vorschriften definieren die gemeinsamen Anforderungen, die für alle Dichtungsaufgaben gelten: In Teil 1 geht es um Prinzipien, Begriffsbestimmungen und die Zuweisung von Dichtungstypen. In Teil 4 sind die Durchführungsvorschriften für die Abdichtung gegen Bodenfeuchte (Kapillarwasser, Stauwasser) und nicht ansammelndes Versickerungswasser auf Decken und Mauern festgelegt.

In Teil 6 sind Vorschriften für die Abdichtung gegen äußeren Druck und Sickern festgelegt. Die Mineralischen Dichtungsschlämme (MDS), die als Querschnittsabdichtung im Maurerhandwerk eingesetzt werden, sind seit 2009 in den Teilen 2 und 7 der DIN 18195 normierte Flüssigabdichtungsmaterialien zur Tankabdichtung. Für die Projektierung und Durchführung von elastischen Dichtsuspensionen existiert eine Vorgabe.

Nur wenn das Terrain über dem Bemessungswasserspiegel steht und der Untergrund - und auch das Hinterfüllmaterial des Arbeitsbereichs - aus hochpermeablem Erdreich stammt (DIN 18195 legt einen Permeabilitätskoeffizienten k' 10-4 m/s fest), ist die geringstmögliche Wirkung von Wasser auf bodenberührende Komponenten aus Bodenfeuchte und nicht speicherndem Versickerungswasser gegeben. Die Abdichtung der Deckenplatten (Bodenfeuchte und nicht speicherndes Sickerwasser) Wandkonstruktionen aus Mauerwerk werden in der Praxis in der Praxis entweder auf einer Stahlbeton-Fundamentplatte oder auf einem Streifenfundament mit einer darüber verlaufenden "nicht statisch bewehrten " Deckenplatte errichtet.

Wenn die Deckenplatte als wasserdichtes Element nach der WU-Richtlinie ausgelegt und konstruiert wird, sind keine weiteren Dichtungsmaßnahmen an der Bodenoberfläche notwendig. Nach DIN 18195-4 genügt auch für Decken, die nicht aus Beton mit hoher Wasserdurchlässigkeit besteht und die nicht anderweitig nach der WU-Richtlinie dimensioniert sind, eine Kapillarbruchfüllung (k > 10-4 m/s) mit einer Stärke von mind. 150 mm.

Im Aufenthaltsraum und auch in Abstellräumen für feuchteempfindliche Gegenstände ist nach dem Abdichtungsstandard für Deckenplatten, die nicht die Eigenschaft eines wetterdurchlässigen Betons haben, im Allgemeinen eine flächendeckende Abdichtung in Form von einschichtigen Bitumenplatten, selbstklebenden Bitumenabdichtungsbahnen, Kunststoff- und Elastomerabdichtungsbahnen oder füllbaren Materialien wie kunststoffmodifizierten Bitumendichtungsbeschichtungen (KMB) oder Asphaltkitt vorgesehen. Weil die künftigen Fußbodenbeläge von Liegenschaften nicht mit Sicherheit bekannt sind, sollte immer eine ausreichende Dampfsperrschicht über der Fußbodenplatte angebracht werden, um die Dachbeläge vor Baufeuchtigkeit zu schützen und ein mögliches Schimmelrisiko im Fußbodenquerschnitt zu reduzieren.

Wenn bei einem zu bauenden Objekt oberhalb des Bemessungswasserspiegels die Baugrunduntersuchung einen Baugrund mit geringer Durchlässigkeit (Wasserdurchlässigkeitskoeffizient' 10-4 m/s) ergibt und dennoch auf die Entwässerung verzichten werden soll, z.B. weil kein amtlich zugelassenes Vorfluter zur Verfügung steht, ist mit Rückstauwasser vor den bodenkontaktierten Bauelementen zu rechnen. der Rückstau muss vor den mit dem Baugrund in Kontakt stehenden Baukörpern erfolgen. Für Bauwerke, deren Fußsohle mind. 30 cm über dem größten Bemessungswasserspiegel und Fundamenttiefen bis zu 3 Metern unter der Geländerkante liegen, erlaubt die DIN 18195, Teil 1 und 6 jedoch den Einsatz einfacherer Druckabdichtungssysteme als bei Grundwasserlasten.

Diese neue Regelung basiert auf der Erkenntnis, dass Stauwasserspannungen in der Praxis in der Praxis nur kurzzeitig auftauchen und somit mit einem niedrigeren Maß an Sicherheit ausgelegt werden können. Aufgrund der zumeist nur fehlerhaften Schätzmöglichkeiten des obersten Konstruktionswasserspiegels ist in der DIN 18195 ein Sicherheitsaufschlag von 30 cm auf den bestimmten Konstruktionswasserstand vorgesehen, bis zu dem zumindest druckwasserdicht abgeschlossen werden muss.

Eine horizontale Abdichtung in oder unter den Mauern, die so genannten Querschnitt-Dichtungen, sind notwendig, um eine Anbindung der Bodenplatte an die Kellerwandabdichtung im Außenbereich zu schaffen und die aufsteigenden Mauern vor aufsteigender Feuchte zu sichern. Außenwände, insb. erddruckbelastete Untergeschosswände, müssen vertikale Belastungen auf die Wandoberfläche auffangen können. Auch die anderen in Teil 4 der DIN 181954 unter Bezugnahme auf Teil 2 genannten Membranen sind voll tauglich, sofern sie die Voraussetzungen für die Klebeschubfestigkeit erfuellen. 2-Komponenten-KMB-Abdichtung an der Bodenplattenferse; membranförmige Querschnitt-Dichtung.

In Einzelfällen kommt es zu Mängelrügen, wenn Zementschlämme anstelle einer standardisierten Membranabdichtung als Querschnitt-Dichtung in Mauerwerkwänden eingesetzt werden. In der " Leitlinie für die Projektierung und Durchführung der Abdichtung von erdberührten Bauteilen mit elastischen Dichtungsschlämmen " (Herausgeber: Dt. Bauchemie), in der die Verarbeitungsvorschriften festgelegt sind, haben die Verfahrenshersteller dieser seit vielen Jahren angewandten Abdichtungstechnik veröffentlicht.

Insofern ist die Querschnittsabdichtung von Schlamm offensichtlich problemlos und wird daher generell für Wände empfohlen, die einer erhöhten seitlichen Belastung ausgesetzt sind. Der Einsatz von Querschnittsdichtungen aus Schlamm ist daher in zwei FÃ?llen sinnvoll: wenn die Klebscherfestigkeit der LagerstöÃ?e von groÃ?er volstÃ?ndiger FÃ? Eine hinreichend einheitliche Schichtstärke kann in einer horizontalen Verbindung nicht zuverlässig erzielt werden.

Da es sich bei Dichtungsschlämmen um nicht standardmäßige Dichtungsmaterialien handele, wird zur Streitvermeidung auch empfohlen: Während der Bauphase sollten Berichte über die Durchführung der Schlammarbeiten und vor allem über die Mängelfreiheit, die Anzahl der Schichten und die Schichtstärke erstellt werden, um die sichere Durchführung nachweisen zu können; die Verarbeitung der Schlammschlämme sollte vorher mit dem Bauherrn in Absprache stehen.

Bei der Verbindung der querschnittlichen Abdichtung mit einer flächenhaften Boden- oder Wanddichtung ist es empfehlenswert, die Abdichtung auf beiden Seiten ca. 10 cm über die Wand-Oberfläche hinausragen zu laßen und die mit der Flächenabdichtung überlappende Abdichtungskante zu kleben. Befindet sich die Querschnittsdichtung nicht in der Höhe der Fundamentschulter, sondern in einer horizontalen Verbindung der Wandauflage, genügt es für die geringe Wasserbelastung, wenn die Querschnittsdichtung bündig mit der Wandauflage gelegt oder besser abgetrennt wird, so dass die Wanddichtung bis zum Rande der Querschnittsdichtung "nach oben" gebracht werden kann.

Beim Putz ist darauf zu achten, dass sich die Querschnittsdichtung bis zur Außenfläche des Gipses erstreckt, da es sonst zu Feuchtigkeitsbrücken im Putzbereich kommen kann. Im Falle von Dünnbettmauern dürfen keine Dichtmembranen in den Tragfugen verlegt werden.

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