Verkürzung der Ausbildungszeit Altenpflege

Kürzung der Ausbildungszeit für die Altenpflege

Kürzung der anschließenden Fachausbildung um ein ganzes Jahr. Kurze iger - shortened training - Bildungssystem Sachsen gemeinnützige gGmbH

Durch den Erlass des Bundesgesetzes zur Förderung der Berufsbildung in der Altenpflege am 12. Mai 2013 ist es nun auch für Menschen mit einer nicht-wissenschaftlichen Berufsausbildung und einer zweijährigen hauptberuflichen Pflegetätigkeit in einer Einrichtung möglich, die Ausbildungszeit um ein weiteres Viertel nach & 71 des SGB Elf zu kürzen.

Damit treten Menschen, die diese Anforderungen erfüllen und auch einen Bildungsgutschein vorweisen können, in das zweite Jahr ein.

Reduzierung und Erweiterung der Ausbildungszeit

Mit der in der Ausbildungsverordnung festgelegten Ausbildungszeit soll ein mäßig begabter Auszubildender (mit Hauptschulabschluss) das angestrebte Bildungsziel verwirklichen können. Er ist im Einzelnen auf Gesuch zu kürzen, wenn zu befürchten ist, dass das Trainingsziel innerhalb der verkürzten Frist erreichbar ist (§ 8 (1) BBiG). Im Regelfall kann davon ausgegangen werden, dass das Trainingsziel in kürzerer Zeit erfüllt wird, wenn eine vertiefte Allgemein- oder Fachausbildung nachweisbar ist.

Es darf jedoch nicht vergessen werden, dass eine fordernde berufliche Ausbildung auch den Zugang zu Berufserfahrung ermöglicht. Für die Verkürzung der Ausbildungszeit bei der bisherigen Schulbildung hat der Berufsausschuss folgende Bedingungen empfohlen: Die Industrie- und Handelskammer kann auf Wunsch des Praktikanten die Ausbildungszeit ausdehnen, wenn der Praktikant ohne eigenes Verschulden das angestrebte Ziel nicht erreicht, vor allem wenn er die Abschlußprüfung nicht besteht.

Hat ein Auszubildender die Abschlußprüfung nicht bestanden, so wird das Ausbildungsverhältnis auf Wunsch des Auszubildenden bis zur nächsten möglichen Wiederholung, längstens jedoch um ein Jahr erweitert (§ 21 Abs. 3 BBiG). Das Abschlussexamen kann zwei Mal durchgeführt werden. Anmerkung: Die Originalunterlagen (1 Gesuch und 2 Ergänzungen) der IHK sind beim Rostocker Register einzureichen.

Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gerne die Kontaktperson der Ausbildungsabteilung.

Verkürzung der Ausbildungszeiten durch die Berücksichtigung non-formaler Fähigkeiten - Altenpflege als Ausweg?

In der Berufsbildung wird die Erkennung formlos erworbene Fähigkeiten immer wichtiger (insbesondere im Hinblick auf die Verringerung des Frauenanteils bei nicht beruflich qualifizierten Erotikern - Nachqualifikation von un- und teilqualifizierten Arbeitnehmern sowie die Erkennung von berufsbezogenen Kompetienten von Migranten). Der Gesetzesentwurf der Regierung vom 18. Februar 2013 zur Verstärkung der Aus- und Fortbildung in der Altenpflege zielt darauf ab, die Möglichkeiten der Einbeziehung informeller und non-formaler Fertigkeiten in die gesetzliche Regelung aufzunehmen, um die Ausbildung in der Altenpflege zu verkürzen.

Durch die Novelle des 7 Altenpflegegesetzes (AltPflG) können Menschen ohne entsprechende Vorbildung auf ihrem Gebiet ihre Berufsausbildung auf der Basis einer Kompetenzbewertung um ein weiteres Viertel verkürzen, wenn diese Menschen "bereits Tätigkeiten im Pflegebereich in einer Ambulanz oder Einrichtung der Stationärpflege ausgeübt haben. "Die Kompetenzbewertung soll die Güte bei der Beurteilung bzw. Überprüfung von verkürzten Sachverhalten im Hinblick auf die Erkennung von formlos und nicht formell erlangten Fähigkeiten absichern.".

Für die Ermittlung und Anerkennung der im Bereich der Altenpflege im Zuge des Projekts "Perspektive Berufsabschluss" des BMBF im Zuge des Projekts "Servicestellen nachqualifizierte Altenpflege Niedersachsen und Rheinland-Pfalz" hat das Istitut für Berufsbildung, Arbeitsmarktsicherung und Soziales (INBAS) zwei Methoden entwickelt und getestet. Die beiden Vorgehensweisen wurden mit den verantwortlichen Stellen der Länder Rheinland-Pfalz und Niedersachsen koordiniert und diente als technische und qualitative Grundlage für Entscheidungen über die Bewilligung der Verkürzung der Ausbildungszeit um ein Jahr und die Beteiligung an 2-jährigen, betriebsbegleitenden Postqualifizierungskursen in der Altenpflege.

Die Durchführung und Gestaltung der Kompetenzbewertung zur Verkürzung der Pflegeausbildung für ältere Menschen wird mit der Novelle des 7 ALPflG nach § 26 Abs. 2 ALPflG in die Zuständigkeit der Bundesländer übertragen. Das Ergebnis der Prüfung der Kompetenzbestimmungsverfahren im Rahmen des Projekts "Servicestellen nachqualifizierte Altenpflege Niedersachsen und Rheinland-Pfalz" kann für die Einbeziehung in diesen Planungsprozess der Bundesländer bereitgestellt werden.

Bei der Implementierung von Kompetenzbilanzierungsverfahren ist es eine Aufgabe, Qualitätsmanagement, Kompetenzansatz, Führbarkeit und Kosteneffizienz zu harmonisieren. Durch den zeitlichen Rahmen der individuellen Einstellungen (mündlich, schrift-lich, praktisch) sollte die Zuordnung der Fähigkeiten gewährleistet sein, die eine Verkürzung der Schulung rechtfertigen, kann aber zugleich von den Darstellern mit den verfügbaren Mitteln umgesetzt werden.

Das Beobachten, Bewerten und Dokumentieren von Zuständigkeiten sollte auf der Grundlage vordefinierter Auswahlkriterien geschehen. Darüber hinaus sollte das System eine Stellungnahme zum Entwicklungsgrad einer Befähigung ermöglichen, die es letztlich ermöglicht, eine differenzierte Entscheidungsfindung über die Verkürzung der Ausbildungszeit zu treffen.

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