Vergütung Kfz Mechatroniker Ausbildung 2014

Honorar für den Kfz-Mechatroniker Ausbildung 2014

Die Bezahlung ist nicht so schlecht. So, am 1.8. 2013 trat der Ausbildungsberuf Kfz-Mechatroniker mit einer neuen Struktur in Kraft. Gute Arbeitsbedingungen, aber eher mittelmäßige Ausbildung.

Vergütung und persönliche Bewertung der Ausbildung genauer untersucht. Aber auch erhebliche regionale Unterschiede (Stand 1. Mai 2014).

Ausbildungsvergütung: Regional unterschiedliche Ausprägungen bis zu 450 EUR pro Tag und Jahr

Vorreiter in den Lehrberufen sind der Verkaufsassistent für junge Damen und der Kfz-Mechatroniker für junge Herren. Neben dem fachlichen Engagement kommt bei der Wahl des Berufes auch die Ausbildungsquote eine große Bedeutung zu. Die tariflichen Ausbildungsbeihilfen sind je nach Sektor und Ausbildungsjahr stark schwankend. Von 332 EUR im Privatverkehr in Thüringen im ersten Jahr der Ausbildung bis 1.460 EUR im westlichen Baugewerbe im vierten Jahr.

Die Ausbildungsvergütung stieg im vergangenen Jahr vor allem zwischen 2,4 Prozentpunkten (Energiewirtschaft Nordrhein-Westfalen, GWE-Sektor) und 10 Prozentpunkten (Reinigungsgewerbe, Gewerbetreibende im Osten ohne Ost-Berlin). In den Sektoren gibt es zum Teil landesweit einheitlich geltende Ausbildungsbeihilfen, aber auch erhebliche räumliche Differenzen (Stand: 1. Mai 2014). "Ähnliche Unterscheidungen gibt es bei den derzeitigen Ausbildungsbeihilfen wie bei den tariflichen Löhnen und Gehältern", sagt Dr. Reinhard Bispinck, Tarifvertragsexperte der WSI.

"Wird das dritte Lehrjahr als Grundlage herangezogen, so liegen die Lohnunterschiede je nach Branche zwischen rund 100 und 450 EUR pro Untergrund: "Neben einheitlichen nationalen Kollektivvereinbarungen gibt es solche mit ausgeprägten regional unterschiedlichen Ausprägungen, die oft mit einem West-Ost-, aber auch mit einem Süd-Nord- Gefälle einhergehen": Mit bis zu 87 EUR sind die Regionalunterschiede in der Metall- und Elektroindustrie vergleichsweise gering:

Das tarifliche Ausbildungsgeld liegt zwischen 974 EUR in Nordrhein-Westfalen und 1.061 EUR in Baden-Württemberg. Etwas kleiner sind die Intervalle in der Chemieindustrie mit bis zu 84 Euro: Im Ostteil liegt die Ausbildungsbeihilfe bei 938 Prozent, im Westteil bei 936 Prozent in Schleswig-Holstein und Bremen bis zu 1.020 Prozent im Kreis Nordrhein-Westfalen.

Bei der Reinigung liegen die Ausbildungsbeihilfen für gewerbliche Auszubildende zwischen 775 EUR im Ostteil und 880 EUR im Westteil. Im Textilbereich reicht die Vergütung von 750 EUR im Ostteil bis 960 EUR in Hessen (ab 18 Jahren). Für den Groß- und Aussenhandel werden in Mecklenburg-Vorpommern 746 EUR und in Hessen 1000 EUR bezahlt.

Ähnlich sind die Entfernungen im Gastgewerbe: In Mecklenburg-Vorpommern gibt es 580 EUR, in Bayern 869 EUR. In der Privatwirtschaft Transport und Verkehr erhält der Auszubildende in Thüringen 442 EUR, in Baden-Württemberg (ohne Südbaden) sind es 890 EUR. Gewerbliche Auszubildende werden im Westteil mit 1.299 EUR und im Ostteil mit 1.017 EUR gefördert.

Bundeseinheitliche Ausbildungsbeihilfen gibt es bei Kreditinstituten (1.000 Euro) und Versicherungsunternehmen (1.007 Euro), in der Druckbranche (956 Euro), in der papierverarbeitenden Industrie (945 Euro) und bei der DB (877 Euro), der DPAG (920 Euro), der Dt. Telekom (880 Euro) sowie im Öffentlichen Sektor (Bund, Kommunen: 929 und Bundesländer: 911 Euro).

Für die Ausbildungsvergütung steht im WSI-Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung ein Online-Service zur Verfügung: In 30 Branchen und Tarifgebieten können die Ausbildungsbeihilfen nach Ausbildungsjahrgängen gemäß Tarifverträgen eingefordert werden.

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