Vergütung für Auszubildende

Lehrlingsvergütung

Angemessene Vergütung der Auszubildenden Mit der Verbesserung der Vergütung der Auszubildenden wurde ein erster wesentlicher Beitrag geleistet. Ein Ausblick auf ein neuartiges Gesamtsystem. Für die Zukunft. Die Ankündigung der Großen Coalition ist sehr konkret: "Im Zuge der Novellierung des Bundesausbildungsgesetzes (BBiG) werden wir eine Mindestausbildungsbeihilfe im Bundesgesetz über die Berufsbildung einführen. Es wäre daher gut für alle Betroffenen, sehr schnell ein faires und tragfähiges Konzept für die Mindestausbildungsbeihilfe zu erstellen.

Im idealen Fall einer stärkeren sozialen Partnerschaft stellen die Tarifvertragsparteien im Zuge ihrer kollektiven Verhandlungsautonomie sicher, dass die Ausbildungsvergütung in Kollektivverträgen regelmäßig ist. Daher ist die Aufforderung zu einer rechtlichen Vorschrift für Mindestausbildungsbeihilfen durchaus gerechtfertigt. Ebenso wie die Wertbeiträge der Praktikanten im Praxisteil ihrer Berufsausbildung von Jahr zu Jahr zunehmen, sollen auch die von den Unternehmern zu zahlenden Mindestausbildungsgelder konsequent erhöht werden.

Die Unterschiedlichkeit der tariflich vereinbarten Vergütung nach Branchen und Regionen soll sich auch in der Betonvergütung widerspiegeln: Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestausbildungsprämie wird auf 80 Prozentpunkte des Durchschnitts aller tariflich vereinbarten Ausbildungsbeihilfen für das jeweilige Ausbildungsjahr festgelegt. Ebenso umstritten wird sicher die Forderung des DGB sein, dass die außerbetriebliche Berufsausbildung in IHK- und Handwerksberufen nicht unter die Mindestausbildungsprämie fallen darf und dass dies auch für die innerbetriebliche Schulausbildung gilt.

Denn aus Gleichwertigkeitsgründen, aber auch aus Anreizen und Belohnungen für die Ausbildung sind seit langem die finanziellen Anerkennungen für diejenigen berufsbegleitenden Programme erforderlich, die außerhalb des Arbeitsplatzes, auf betrieblicher oder schulischer Ebene - wie z.B. in den Gesundheits-, Pflege- und Sozialkompetenzen - oder nur in der Schule mit einem Teil der praktischen Ausbildung, wie z.B. in den Pädagogikberufen, d. h. einer allgemeinen Ausbildungsbeihilfe, veranstaltet werden.

Eine solche Ausbildungsvergütung für die Berufsausbildung, die je nach Branche oder auch staatlich gefördert werden müsste und unabhängig von Eltern und Einkommen gezahlt werden müsste, könnte letztlich auch als Modell für die Förderung eines ersten Bachelor-Studiengangs in Verbindung mit der gesetzlich vorgeschriebenen Sozialbeihilfe nach BAföG, Kindersubvention usw. dienen. Die Ausbildungsvergütung könnte auch als Grundlage für die Entwicklung einer neuen Karriere dienen. Bis zur Etablierung einer solchen äquivalenten Finanzierungsstruktur für Teilnehmer an schulischer, dualer, hochschulischer und hybrider Berufsausbildung ist es noch ein weiter Weg, und das nicht nur wegen der Milliarden Euro an allgemeinen Ausbildungsgeldern.

Allerdings sollten die nÃ??chsten greifbaren Erhöhungen der AusbildungsvergÃ?tungen im Dualsystem nun den AnstoÃ? fÃ?r eine vielversprechende Gesamtlösung fÃ?r die Erstausbildung Ã?ber die merkliche Verbesserung der doppelten AusÃ? Der SPD-Vorsitzende Ernst Dieter Rossmann ist Mitglied des Komitees für Lehre, Wissenschaft und Technikfolgen-Abschätzung.

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