Vergütung Altenpflege

Entgelt für die Altenpflege

Die Altenpflegerin pflegt und betreut alte oder kranke Menschen entweder ambulant mit den Patienten direkt oder stationär in einem Alten- oder Pflegeheim. Die Auszubildenden erhalten eine Vergütung, die von dem Ausbildungsbetrieb gezahlt wird, mit dem der Ausbildungsvertrag abgeschlossen wurde. Die Altenpflege verdient bis zu einem Drittel mit ambulanten Pflegeleistungen. Einen klaren Überblick über die Einsatzmöglichkeiten verschiedener Berufsgruppen bei der Caritas bieten die "Factsheets zur Vergütung" auf zwei Seiten. Der Kostenvoranschlag für die Beratung ist von der zuständigen Pflegekasse zu tragen.

Heilung dämpft Hoffnungen auf eine schnellere, höhere Auszahlung in der Altenpflege

Berlins - Bundesminister in für Arbeit Hubertus Soziales (SPD) hat die Erwartung auf eine schnellere Besserstellung für Altenpflegerin bei flächendeckende Tarifverträge gedämpft. Sie möchte die Tarifverträge in der Betreuung für generell verbindlich erklären, sagte heute auf dem Bundeskongress des DGB in Berlin. Dann bringen wir Sie und alle Unternehmer an einen Spieltisch und darüber sprechen, was wir an dieser Stelle im Voraus machen", sagte Wohlfahrt den Gewerkschaften gegenüber.

Allerdings gibt es in der Altenpflege eine spezielle Lage, da viele Häuser geistlich sind geführt und es dort keinen Klassiker gibt. Der an die Anschrift der EU gerichtete Mediziner schlug ihm die Möglichkeit vor, Tarifverträge eine allgemeine Bindung an erklären zu ermoeglichen. Bereits im März hatte der bremische Pflegewissenschaftler Heinz Rothgang gesagt, dass es nicht leicht werden würde, das Projekt von flächendeckenden Tarifverträgen in der Krankenpflege umzustellen.

Weil die meisten der Heimträger ist freigemeinnützig ohne klassisches freigemeinnützig. Für einen Kollektivvertrag für, der im Allgemeinen an erklären gebunden ist, gilt jedoch müsse er müsse in der Regel in den meisten Betrieben.

Ausgeprägte Pflegekenntnisse Altenpflege - Susanne Andreae

Allianz für eine gerechte Vergütung in der Altenpflege

Im Diakonischen Amt Hamburg, in der Caritas, in der Paritätischen, ver. di und in der Firma Pfälzer & Wohnungsnen werden die Möglichkeiten eines allgemein verbindlichen Tarifvertrages in der Altenpflege diskutiert. Dazu benötigen wir eine gerechte Entlohnung in der Industrie, und deshalb arbeiten wir für einen allgemein verbindlichen Zölle. Bei den zur diakonischen Altenpflege gehörigen Institutionen erfolgt die Zahlung in der Regelfall nach dem tariflichen Verfahren.

Neben der Caritas sind wir der einzig große Verein in Hamburg, der noch immer bundesweit tarifliche Löhne zahlt. Mit Besorgnis stellen wir einen immer härter werdenden Preisstreit im Pflegebereich fest. Weil die Betreuungskosten im Wesentlichen durch die Kosten für das Personal geprägt sind, geht dieser Konflikt auf Kosten der Mitarbeiter. Erste Erfolge haben wir mit dem seit Beginn des Jahres 2016 gültigen Pflegestandard erzielt, der um 9,40 EUR über dem allgemeinen Minimallohn liegen soll.

In einem zweiten Arbeitsschritt wollen wir einen allgemein verbindlichen Kollektivvertrag unterzeichnen. Lange Zeit war dafür ein Kollektivvertrag allein von mehr als 50 Prozentpunkten aller Beschäftigungsverhältnisse in der Industrie erforderlich. Allerdings gibt es wesentlich weniger, da vor allem private Dienstleister oft nicht an Tarife gebunden sind. Ein Zusatz in 5 des Kollektivvertragsgesetzes besagt, dass eine sich anbahnende ökonomische Abweichung auch eine Grundvoraussetzung für die Feststellung der allgemeinen Anwendbarkeit eines Kollektivvertrags sein kann.

Unserer Ansicht nach besteht eine solche ökonomische Fehlentwicklung, weil wir in einigen Bereichen einen Wettbewerb erleben, der auf dem Rücken der Arbeitnehmer bekämpft wird. Von wem kann ein Kollektivvertrag für allgemein verbindlich erklärt werden, und was bedeutet das? Die Tarifvertragskommission eines Staates oder einer Bundesregierung, in dem Unternehmerverbände und -verbände tätig sind, kann nach dem Kollektivvertragsgesetz einen Kollektivvertrag für allgemein verbindlich erklärt.

Im Anschluss an eine solche Erklärung der allgemeinen Anwendbarkeit müssen alle Leistungserbringer der Industrie ihre Vergütung an diesen Kollektivvertrag anlehnen. Die examinierten Krankenschwestern der Altenpflege bekommen bereits Tariflöhne, in der Regelfall auch von privaten gewerblichen Trägern. Infolgedessen sind nichttarifäre Versorger insgesamt erheblich günstiger. Für ungeprüfte Krankenschwestern bezahlen wir in der Chakonie ein Erstgehalt von 11,44 EUR nach unseren aktuellen Sätzen, d.h. mehr als zwei EUR mehr als der Minimallohn.

Zum Diakoniewerk Hamburg zählen unter anderem Pflegeheime mit zusammen mehr als 5000 Mitarbeitern. Aus unserer Zugehörigkeit haben wir ein Stimmrecht für einen allgemein verbindlichen Kollektivvertrag. In den Entgeltverhandlungen mit den Kostentreibenden, der Krankenpflegeversicherung und der Sozialeinrichtung gibt es nun verschiedene Entgeltstufen für zollgebundene und nicht tarifgebundene Bieter.

Welche Erfolgsaussichten hat Ihre Eigeninitiative in Hamburg? In Hamburg sind die Signalverläufe bisher recht mäßig. Unabhängig davon, ob es sich um eine Profitmaximierung handelt oder ob sie sich dem Allgemeinwohl oder der Christianisierung verpflichte. Es gibt jedoch nur begrenzte Einsparmöglichkeiten, nicht nur im Personalbereich, und gerade das ist es, was zu der unerwünschten Entwicklung beiträgt, die wir jetzt angehen.

Es ist zu hoffen, dass der derzeit um den Award laufende Wettstreit in den nächsten Jahren zu einem Qualitätswettbewerb wird: im Sinne der Betreuungsbedürftigen, ihrer Verwandten und des Pflegepersonals. Was sollte der angestrebte allgemeingültige Zoll und damit eine bessere Entlohnung für alle Arbeitnehmer im Pflegebereich bewirken?

Die Erklärung der allgemeinen Anwendbarkeit würde die derzeitigen Wettbewerbsverzerrungen anerkennen und korrigieren. Das wäre auch ein Zeichen dafür, dass sich Politiker und Bürger mehr darüber im Klaren sind, welche bedeutende und verantwortungsbewusste Aufgabe das Pflegepersonal wahrnimmt. Es muss besser bekannt gemacht werden, wie vielfältig diese Tätigkeit ist, dass Facharbeiter gut entlohnt werden, dass sie ihre Qualifikationen erweitern und in der Krankenpflege arbeiten können.

Das Pflegepersonal verdient nach der Schulung bei uns 2600 EUR netto, ohne die Aufschläge. Es ist ein Einstiegsgehalt, das gut für die Körperpflege ist. Für Pflegekräfte, die sich weiterbilden wollen, besteht unter anderem die Chance auf ein duales Pflegestudium mit Bachelor-Abschluss.

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