Vergolder Beruf

Der Vergolderberuf

Die Vergolder führen verschiedene Arten der Vergoldung und Metallisierung durch. Das Vergolden selbst wird nach verschiedenen Techniken durchgeführt. Gold: Ob Spiegelrahmen oder Heiligenfigur: Etwas Gold veredelt jedes Objekt.

Mw-headline" id="Frühe_Quellen">Frühe QuellenFrühe Quellen[Edit | < edit source code]

Das Vergolderhandwerk ist aus dem Kunsthandwerk des Malers entstanden und beschäftigt sich mit der Vergoldung und Bronzierung von architektonischen, räumlichen und möblierungstechnischen Elementen, der Vergoldung von Skulpturen, der Oberflächendekoration sowie Werken der Aussenwerbung. Darüber hinaus beschäftigt sich das Kunsthandwerk mit der Vergoldung von Papieren, Pergamenten, Ledern, Textilwaren und Gläsern.

Bei der Ausübung des Berufs werden zwei Haupttechniken angewendet: Polimentgold und Öl. Chemische Vergoldungsverfahren, wie die Galvanik aus einer Gold-Salzlösung (siehe Galvaniktechnik) oder die Brandvergoldung durch Verdampfen des Quarziers aus einem aufgetragenen Gold-Amalgam, zählen in der Regelfall nicht zum Tätigkeitsfeld eines Goldplattierers. Im Ägyptischen Grab sind Särge, Mamas usw. noch heute gut erhalten.

Es gibt keine weiteren Überreste der antiken Vergoldung, aber es ist aus geschriebenen Dokumenten bekannt, dass die Vergoldung gängige Praxis war, z.B. in privaten und öffentlichen Gebäuden, in der Ornamentik, auf Skulpturen, etc. Plinius erzählt von den Römer-Verzierungen. Zum ersten Mal gibt er Auskunft über die Vergoldungstechnik in der Früh.

"â??Auf der Marmorplatte und den Objekten, die nicht geglÃ?ht werden können, wird das Metall mit dem WeiÃ? des Eiers fixiert, auf einem Holz mit einer Leim-Ã hnlichen Gemisch namens Leukophoron. Das folgende Beispiel zeigt, dass es sich um eine Polimentgoldung handele. In dieser Zeit war die Anwendung von Vergoldungen weit verbreitet, z.B. bei der Beleuchtung von Büchern.

Polimentvergoldungen oder auch Polimentglanzvergoldungen werden nur im Innenbereich eingesetzt, da ihre technologische Beschaffenheit keinen Feuchtigkeitsschutz bietet. Die Besonderheit dieser Art der Vergoldung besteht darin, dass ein viertausendstel Meter dickes Blattgold zur Herstellung von Flächen eingesetzt wird, die von Massivgold nicht zu unterscheiden sind. Am häufigsten wurde in der Anfangszeit die Dekoration von Altaeren und Christusfiguren eingesetzt, dann im Laufe der Zeit für aufwändige Gemälde.

Das erste Vergolden von Gemälden fand in der Gothik statt, als Ornamente auf dem Wasserschläger vergoldet wurden und in der Vergießung von prächtigen Louis XIII. Rahmen endeten. Unterstützt wird die Polimentgoldung durch eine Kreidebasis aus Champagnerkreide oder Bolognese, die mit Biokleber verbunden ist. Diese Kreidegrundlage wird in mehreren Lagen aufgebracht, in der Regel 4 bis 8 Lagen, manchmal auch bis zu 20.

Je nach weiterer Verarbeitung wird die Zahl der Lagen festgelegt. Das Poliervermögen steigt mit zunehmender Anwendung von Kreidegrund. Aber auch viele Kalkgründe sind notwendig, wenn nach Abschluss der Vergießarbeiten noch gelocht werden soll. Zu diesem Zweck wird ein dünner Boli von überwiegend rötlicher, gelbe oder grau-blauer Farbe verwendet. Diese Tonerde, nachdem sie mit venetischer Speiseseife (einer Speiseseife auf Olivenölbasis) und Bio-Kleber (meist Hautkleber) oder Protein hergestellt wurde, wird heute als Polyment bezeichnet.

Nach dem Auftragen und Trocknen des Polimentaufstrichs wird die zu vergoldende Fläche mit "Netzen" benetzt (Wasser und 15 bis 30 Prozent Äthanol in der Vergangenheit auch Brandy). Um Kalkablagerungen auf der fertiggestellten Goldauflage zu verhindern, sollte kohlensäurehaltiges Gießwasser eingesetzt werden. Die Goldauflage erfolgt mit dem Schützen oder "Schuss" früher mit dem Bilboquet an die mit Netzen angefeuchtete Position.

Daher wird es auch als "Schuss" oder "Schuss" oder "Schuss" bezeichnet, weil die Oberflächenspannung der Moskitonetze sehr niedrig ist und das Blattgold abrupt auf die Füllung aufschießt. Der Schütze ist eine Flachbürste. Bei der Blattverarbeitung bestehen sie in der Regel aus Eichhörnchenhaar, das zwischen zwei Kartonstreifen angebracht ist. Bei der Aufnahme von echtem Silber wird auch ein Schütze verwendet, allerdings mit viel dickerem Haar.

Die Schützen sind leicht eingefettet. Beim Blattgold ist es gängig, den Schützen durch Streicheln der Backe oder des Haupthaares leicht zu fetten; beim Blattgold wird mit Erdöl ein sehr gutes Resultat erzielt. Nach dem Vergolden und Trocknen der gesamten Oberfläche kann das Metall mit einem Poliersteinen auf hohen Glanz poliert werden.

Das Ölvergoldungsmaterial wird auf Naturstein, Metallen, Textilien und im Aussenbereich eingesetzt. Es kann nicht wie die Polimentgoldung geschliffen werden, ist aber im Unterschied dazu wetterfest. Das Vorbereiten des Bodens ist auf einen Ölbelag begrenzt, der mit der Zeit trocknet, bevor das Goldmaterial "geschossen" wird. Die weiteren Verfahren sind Mordvergoldung (Wachsbasis), Vergasung mit Protein und Gelee (Glasvergoldung).

Zu den verwendeten Materialien gehören unter anderem Metall, wie z. B. Metall, Farbgold, Kupfer, Messing, Silber und Kupfer. Die Handwerkskunst wird hauptsächlich bei der Restauration von alten Kunstwerken und architektonischen Teilen, bei der Produktion von Gemälden und bei der Ausstattung von Buch- und Werbeträger. Hochsprung Um den Meistertitel in Deutschland zu erlangen, sind auch die Anforderungen der Berufsbeschreibungsverordnung und die Prüfungsvoraussetzungen im Praxis- und Theorieteil der Masterprüfung für das Goldwesen (VergMstrV) vom 11. Januar 1990 (BGBl. I S. 283) zu berücksichtigen.

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