Verdienst Altenpfleger Nrw

Einkommen Altenpflegerin Nrw

Pflegegeld: Was verdienst du? Derjenige, der wo wie viel verdient? Geht es nicht darum, wie viel du verdienst? Altersschwester in der ambulanten Pflege. Die Publikationen im Bereich "Erträge und Ergebnisunterschiede" im Überblick.

Studierende der Altenpflege sprechen mit NRW-Politikern: Hoher Aufwand, geringe Erträge und Zukunftsunsicherheit

Die Seniorenpflege ist in Zeit des demografischen Umbruchs ein zentraler gesellschaftspolitischer Punkt. Die Moderatoren Tom Hegermann, Christian Heine-Göttelmann und Uwe Hildebrandt (von links nach rechts). Die Seniorenpflege ist ein gesellschaftliches Anliegen. Wo in Deutschland das Spektrum der Uhrminutenpflege immer noch auf das Wechseln und Stillen von Windeln beschränkt ist, sind zum Beispiel in Norwegen die Windeln schon ein paar Meter voraus und die soziale Anerkennung und Würdigung ist da.

Bei der FDP war Susanne Schneider vor Ort mit dabei und Mehrdad Mostofizadeh für Die Grün. Als Teil der allgemeinen Berufsausbildung in der Alten- und Pflegeberufe wäre es notwendig, die bisher vom Bundesland NRW unterstützten Schulen für Seniorenpflege zu refinanzieren. Unter generalistischer Bildung versteht man die Konsolidierung der drei bisher bestehenden Pflegeberufe Geriatrie, Gesundheit und Pflege sowie Gesundheits- und Kinderpflege.

Seniorenpflege würde in der Bevölkerung nicht als "Heilung" wahrgenommen, ebenso wenig wie z.B. die Pflege von Kranken. Sie betrachtet daher die von der Großen Coalition eingebrachte allgemeinbildende Bildung als problematisch, denn es ist zu befürchten, dass deutlich mehr Jugendliche eine Karriere in der Pflege als in der Seniorenpflege beginnen werden. Bei Susanne Schneider steht die Betreuung des Pflegepersonals im Vordergrund.

Um die Facharbeiter, die ihre Berufsausbildung nach drei Jahren abgeschlossen haben, zu erleichtern, plädiert sie für eine verstärkte einjährige Berufsausbildung zur Pflegehelferin für ältere Menschen. Auf die Tatsache, dass trotz aller Schwierigkeiten die Anzahl der Praktikanten in den Krankenpflegeberufen in den letzten Jahren stetig gestiegen ist, weist Mehrdad Mostofizadeh hin. Für ihn ist es aber auch von Bedeutung, dass die Ausbildungsfinanzierung umorganisiert wird.

Tom Hegermann von Radiosender 91. 2 stellt die einfache Frage: Wie findest du dein Training? Zweidrittel der Teilnehmer waren der Ansicht, dass ihre Bildung schlimmer war, als sie es sich erträumt hatten. Die mehrdadische Regierung ist damit einverstanden und plädiert für eine steuerliche Finanzierung durch den Bundes. In Bezug auf die generalistische Bildung ist Susanne Schneider der Ansicht, dass gleichwertige Bildung auch mit gleichem Lohn bezahlt werden sollte.

Eine zweite Fragestellung, die der Vortragende Tom Hegermann dem Auditorium stellte, war: Würdest du wieder mit der Krankenpflegeausbildung anfangen? Viele beklagten, dass ihre Berufsausbildung nicht als solche bezeichnet werden kann. In der Seniorenpflege ist neben dem Spezialwissen auch soziale Kompetenz gefragt. Laut Mehrdad Mostofizadeh bieten die Budgetüberschüsse von Bundes- und Landesregierungen genügend Mittel für mehr und gut ausgebildete Spezialisten.

Frau Susanne Schneider möchte die 1-jährige Berufsausbildung zur/m Altenpflegerin vorantreiben, denn diese verteilt sich perfekt, um viele Pflegeaktivitäten durchführen zu können. Der Wert des Arbeitsplatzes hängt für Nadja Lüders von der 1-jährigen Einarbeitung ab. Hegermann fragte das Auditorium zuletzt: Was benötigt die Betreuung? Sollten sich die Randbedingungen im Arbeitsfeld der Seniorenpflege in überschaubarer Zeit nicht verändern, würden 73 Prozentpunkte der Umfrageteilnehmer den Berufsstand tauschen.

Susanne Schneider tritt auch für Privatanleger ein, indem sie darauf hinweist, dass die Zufriedenheit der Mitarbeiter in den ertragsorientierten Unternehmen am größten ist. Weil es bereits Finanzregelungen gibt, verlässt sich Mehrdad Mostofizadeh auf verbesserte Kontrollmöglichkeiten, um die Versorgung erschwinglich zu machen und eine angemessene Vergütung zu erhalten. Besonders im Hinblick auf die generalistische Bildung, die sich in der Realität noch nicht bewährt hat, sind die Betreffenden sehr beunruhigt.

Es ist zu hoffen, dass Politiker und Bürgergesellschaft ihre Anliegen erkennen, angehen und ihnen endlich die soziale Verantwortung geben, die sie für ihre Arbeit haben.

Mehr zum Thema