Urlaubsanspruch Ausbildung

Ferienanspruch Training

Die Auszubildenden haben während ihrer Ausbildung einen gesetzlichen Anspruch auf Urlaub. Lehrlingsferien Der Feiertag ist immer das Jahr des Kalenders. Der Urlaubsgeldanspruch wird auf der Basis des Durchschnittsentgelts der vergangenen 13 Kalenderwochen vor Urlaubsantritt oder auf der Basis des Ausbildungsgeldes berechnet, das im Abrechnungszeitraum anfallen würde. Basis für die Urlaubsgewährung können das Jugendschutzgesetz, das Feiertagsgesetz oder ein branchenspezifischer Kollektivvertrag sein.

Der Trainer und der Praktikant haben im Trainingsvertrag vereinbaren, dass der Kollektivvertrag gilt. Für die Bewilligung des gesetzlich vorgeschriebenen Mindestruheurlaubs ist das Jugendbeschäftigungsschutzgesetz als rechtliche Grundlage zu beachten, wenn der Praktikant zu Jahresbeginn noch nicht das Alter von achtzehn Jahren erreicht hat und keine günstigeren Tarifverträge gelten. Die Altersstaffelung des Jahresurlaubs für junge Menschen richtet sich nach dem Alter zu Jahresbeginn nach 19 Abs. 2 des Jugendarbeitsschutzgesetzes: Unter 18-Jährige bekommen 25 Arbeitstage.

Für alle Mitarbeiter sowie für diejenigen in der beruflichen Bildung, die zu Jahresbeginn bereits das Alter von achtzehn Jahren erreicht haben, gelten die Bestimmungen des Bundesurlaubsgesetzes als Mindestvorschrift. Die jährliche Beurlaubung umfasst einen Zeitraum von 24 Werktagen (bzw. 20 Werktagen bei einer 5-Tage-Woche). Wenn der Übungsfirma ein Tarifvertrag als Grundlage dient, muss dieser angewendet werden.

Ist der Urlaubsanspruch von jungen Praktikanten nach dem Jugendbeschäftigungsschutzgesetz größer als der des Tarifvertrages, so ist die Bestimmung des Jugendbeschäftigungsschutzgesetzes anzuwenden. Die Ferien sind nach § 19 Abs. 3 des "Gesetzes zum Schutze der berufstätigen Jugend" (Jugendarbeitsschutzgesetz) in der Zeit der berufsbildenden Schulferien zu erteilen. Erfolgt dies nicht während der Ferien, so wird für jeden Tag der Berufsschule ein zusätzlicher Ferientag gewährt.

Der Zeitraum des Abwesens kann in Arbeitszeiten oder in Tagen angegeben werden. Arbeitstage sind alle Kalendartage, die keine Sonn- oder Feiertage sind ("6-Tage-Woche"). Wird der Feiertag in Werkttagen berechnet, wird die Ferienwoche von 6 Tagen auf den Feiertag angerechnet, auch wenn der Mitarbeiter eigentlich nur 5 Tage pro Kalenderwoche arbeitet.

Der Ferienwoche werden 5 Tage gutgeschrieben, auch wenn der Sonnabend ein Tag ist, an dem bereits Arbeiten durchgeführt wurden. Altersteilzeitanspruch zu Ausbildungsbeginn: Wenn das Ausbildungsjahr am 01.07. eines Jahrs oder später anfängt, soll der Urlaubsanspruch für dieses Jahr nach der zugrundeliegenden Vorschrift zwölftens betragen.

Tritt das Auszubildendeverhältnis vor dem 01.07. eines jeden Jahrs auf, ergibt sich ein vollständiger Urlaubsanspruch zumindest nach dem Bundesurlaubs- und Jugendschutzgesetz für das Jahr. Wenn Tarifverträge über den gesetzlich vorgeschriebenen Urlaubsanspruch hinausgehen, muss der Tarifurlaub gewährt werden. Altersteilzeitanspruch bei Kündigung des Ausbildungsverhältnisses: Wenn das Berufsbildungsverhältnis, z.B. durch Bestehen einer Klausur oder aufgrund einer tariflichen Absprache, bis längstens 30. Juni eines jeden Kalenderjahres ausläuft, ist der entsprechende Teilurlaub zu bestimmen und bis zu einem Zwölftel zu bewilligen.

Beendet das Lehrverhältnis am 01.07. oder später, hat der Praktikant einen vollständigen Urlaubsanspruch nach den geltenden Rechtsvorschriften. Wenn die Ausbildung am 01.07. eines Jahrs oder später beendet wird, muss zumindest der vollständige gesetzlich vorgeschriebene oder kollektive Urlaubsanspruch in den Ausbildungsverträgen eingetragen sein. Gleiches trifft auf einen individuellen Urlaubsanspruch zu, wenn dieser den gesetzlich oder tariflich festgelegten Urlaubsbetrag übersteigt.

Bruchzahlen von Abwesenheitstagen, die sich auf einen Mindestzeitraum von einem halben Tag belaufen, werden auf ganze Abwesenheitstage aufgerundet.

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