Unterschied zwischen Bildung und Ausbildung

Der Unterschied zwischen allgemeiner und beruflicher Bildung

Es gibt einen großen Unterschied zwischen "Bildung" und "Training". "Die Begriffe "Bildung" und "Ausbildung" sind nicht dasselbe. Was wir oft von "Bildung", "Bildungspolitik" oder "Weiterbildung" gehört haben - obwohl all dies wenig mit "Bildung" zu tun hat. Diese Begriffe werden ausschliesslich im Sinn von "Training" angewendet. Die Bildung dagegen trägt zu Wissen und Verstehen, zur Erkennung von Zusammenhängen, zu einem ganzheitlichen Blick auf die Welt bei.

Die Bildung birgt ein unabhängiges Denkvermögen, eben die Fähigkeiten, die in völlig autoritären Strukturen äußerst wünschenswert sind.

Man stelle sich eine Person vor, die an Hunderten von Lehrveranstaltungen an der Fakultät für Philosophie teilgenommen hat, nicht nur hundert von Büchern liest, sondern sie auch untersucht hat, die jahrzehntelange Erfahrung im Leben hat und auch einen IQ, der weit über dem Durchschnitt liegt. Welchen "Bildungsstand" würde ihm das Arbeitsministerium verleihen? Es geht nicht um Bildung, sondern um Ausbildung.

Wenn wir ein Lexikon zur Verfügung stellen, findet man die folgenden Abkürzungen für den englischsprachigen Ausdruck "Education": Bildung, Ausbildung, Bildung, Bildung, Bildung, Bildung, Ausbildung, Schulbildung, Training und vieles mehr. Ohne Zweifel haben diese Bezeichnungen Ähnlichkeiten, sind interaktiv, werden alle zusammen verwendet, um Menschen zu dem zu machen, was sie in den Jahren ihres Lebens sind.

Redet der Brite von einem "gebildeten Menschen", kann dies auf gute Bildung, gute Bildung oder Bildung hinweisen - drei grundsätzlich unterschiedliche Begriffe. Aber zwischen Potenzial und Endergebnis befindet sich etwas, das von aussen kontrolliert wird und ein gewisses Zielvorhaben hat, und zwar das, diesen Menschen zu dem werden zu läss.

Diesen Prozess nennt man "Bildung". Beginnen wir nun mit der weit verbreiteten Vermutung, dass das generelle Bildungsniveau der Menschen heute über dem der vergangenen Zeiten liegen könnte, in welchem der drei erwähnten Aspekte sinkt dieser Anstieg? Sie sind wissensdurstig, fressen sie in ihrer freien Zeit intelligentes Sachbuch zu den verschiedensten Inhalten?

Hat eine ganzheitliche Ausbildung und die Bereitstellung dieser Vielfalt an Informationen zu einer weit verbreiteten Sachlichkeit und einem unabhängigen kritischem Denkvermögen in den Bereichen Wissenschaft und Technik beigetragen? Lieber würde ich sagen, dass die heutige Volkswirtschaft nur über eine besser gebildete Arbeitskraft verfügt. Oftmals ist es ein spezifisches Training, das nur in einem sehr begrenzten Umfang eingesetzt werden kann.

Ist ein Anwalt, der in der Lage ist, alle denkbaren Entscheide des Obersten Gerichtshofs in möglichst kurzer Zeit aufzugraben, aber wer den Terminus Quantumphysik nur vom Gerüchten her kennt, ein gebildeter Mensch? Spezialwissen, das sich nur auf ein bestimmtes Berufsfeld erstreckt, wird jedoch sicherlich nicht durch das Konzept der Bildung abgedeckt.

Wer, abgesehen von der betreffenden Person selbst, könnte an der Förderung der Bildung mitwirken? Wird von einem Soldaten, der in der Army eingesetzt wird, verlangt, dass er am Abend über die Kulturgewohnheiten eines eventuellen feindlichen Gebietes spricht? Wir brauchen keine gebildete oder wissenshungrige Bevölkerung in der Ökonomie. Dazu benötigt sie hart arbeitende Mitarbeiter und engagierte Verbraucher.

Benötigt der Freistaat ein ausgebildetes Personal? Er benötigt folgsame Burschen. Wenn der neugierige Staatsbürger seine Werke überhaupt in Büchereien ausleiht, wird dieser Zustand gar für die Umsatzsteuer fallen. Die gebildeten Menschen sind also Schädlinge der Menschen, die weder der Ökonomie noch dem Zöllner dienen. Echte Bildung war schon immer einer Eliteklasse vorenthalten.

Die Differenz zur Vergangenheit kann darin bestehen, dass sich die Menschen früherer Zeiten dessen vielleicht bewußt waren. Aber es gibt noch einen viel grösseren Unterschied: Der Zugriff auf wissensbasierte Daten erfordert in der Antike oft lange Wege. Es gibt viele Jahre zwischen der Entwicklung des Drucks und dem eigentlichen Vertrieb von Bänden.

Aber heute, wie bereits eingangs gesagt, steht eine unendliche Menge an Informationen für jeden zur Verfüg. Zunächst einmal wird von ihm verlangt, dass er seine Ausbildung zusammen mit der Zeit in die Ökonomie einbringt. Aber ob der Rest der Stunde damit zugebracht wird, flache Vergnügungen zu genießen, einzukaufen oder vielleicht interessanten Dokumentarfilmen zu folgen und die dazugehörigen Lehrbücher zu lesen, liegt in der Hand des Individuums.

Auch wenn der vorgenannte Vorlesung von Vera F. Birkenbihl über "Viren des Geistes" von Konrad Hausner bereits anderweitig genutzt wurde, nütze ich die Möglichkeit, ihn aufgrund seiner Einmaligkeit unseren hochgeschätzten Leserinnen und Leser näher zu bringen:

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