Umschulung Pflegeberufe Schweiz

Pflegeumschulung Schweiz

Daher ist die Schweiz aufgefordert, genügend Personal auszubilden. Eine Umschulung auf FAGE wollte ich machen. Ich lebe in der Welt der Arbeiten. Eine Sonneneinstrahlung fließt durch ein Sichtfenster ins Wohnraum des Pflegeheimes. Tödol Schartschoktsang bückt sich zu ihr und streichelt ihre Zunge.

"Ich arbeite wirklich gern mit den verrückten Menschen hier", sagt der Tibeter. Die 30-Jährige floh im Alter von 20 Jahren aus politischem Grund aus Tibet und machte einen Abstecher in die Schweiz.

In der Regel schließt sich ein Lehrgang für Pflegehelferinnen an, aber Tsdol Schartschoktsang wollte dringend einsteigen. Andererseits erkennt sie viel Verstand in ihrer Werk. "Das ist mein ganzes Arbeitsleben.

"Wenn sich in der unsicheren Lage nichts ändert, besteht die Gefahr einer Pflegekrise. "

Seit langem ist die Frage nach der Zukunftsperspektive der schweizerischen Krankenpflege ein politisches Thema. Bei der " People's Initiative for Strong Nursing Care " wurde nun über einen Lösungsansatz abgestimmt. Aber was denken die Betreuer über die aktuelle Lage und wie manifestiert sich der Versorgungsnotstand in ihrem täglichen Leben? Auch in der Schweiz besteht in der Tat ein grosser Bedarf an gut ausgebildeten Pflegekräften.

Wie das vorstehende Beispiel verdeutlicht, sind es gerade die qualifizierten Pflegekräfte, die nachgefragt werden. Vor allem in der Langzeitbetreuung, zum Beispiel in Altenpflegeheimen, ist die Lage besonders angespannt. Wenn sich die prekäre Lage nicht ändert, besteht die Gefahr eines Pflegenotfalls: ein Phänomen, bei dem die Versorgung durch entsprechend geschulte Krankenschwestern nicht mehr mithalten kann. Mit dem Ziel, dies zu vermeiden und die ohnehin schon kritische Lage zu entschärfen, hat der Schweizerische Fachverband der Pflegefachkräfte (SBK) die "Volksinitiative für eine leistungsfähige Krankenpflege" ins Leben gerufen.

Die Krankenschwestern verlangen die anerkanntermaßen wichtige Rolle der Versorgung im Gesundheitswesen und die Gewissheit, dass genügend qualifizierte Krankenschwestern zur VerfÃ?gung gestellt werden. Obwohl die Pflegedirektoren der betreffenden Häuser sehr offen waren, wurde die endgültige Entscheidung von den Direktoren getroffen. Im Falle eines Pflegeheims in der Gemeinde Bern wurde die Chefredaktion mit der Begründung abgelehnt, dass "keine Mittel zur Gewährleistung der vorgeschriebenen Unterstützung zur Verfugung standen".

Für das Pflegepersonal startet der Durchschnittstag mit dem Aufrufen. "Demnach unterscheidet sich die Arbeit der qualifizierten Pflegekräfte von der Arbeit der Angehörigen der Gesundheitsberufe: Während sich die ersteren vor allem mit der Organisation und Koordination sowie der Pflege von Schülern und Studenten befassen, üben die letzteren vor allem die Aktivitäten aus, die in direktem Zusammenhang mit den Patienten stehen.

Je nach Erreichbarkeit werden diese Aktivitäten auch von qualifiziertem Pflegepersonal durchgeführt. Die gelernte HF-Schwester ist in der Lehre und ist in einem Krankenhaus und einem Altersheim tätig. Oftmals - nur am Mittag oder in der Spätschicht - werden sie aus Zeitgründen ganz weggelassen, wie die folgenden Aussagen von Beatrice*, einer qualifizierten Krankenschwester aus dem Kreisspital Burg-dorf, zeigen:

Ungeachtet ungenutzter Unterbrechungen sind Mehrarbeit angesagt: Der Pflege-Notfall - ein Strukturproblem? Offensichtlich gibt es zu wenig Pflegekräfte, weshalb die oben genannten Bedingungen auftreten. Im Jahr 2016 wurde eine Untersuchung der marktwirtschaftlichen Denkfabrik Avenir Suisse durchgeführt, die der Volksmeinung entgegensteht, dass der Mangel an Fachkräften die Ursachen für die schwierige Pflegesituation in der Schweiz ist.

Laut ihr haben wir in Deutschland die größte Bevölkerungsdichte an Pflegekräften pro Einwohner im internationalen OECD-Raum: 17,4 Pflegekräfte pro 1000 Einwohner. Das liegt vor allem am dezentralen Schweizer Modell. Das bedeutet ganz klar, dass die Schweiz weniger, dafür aber größere Krankenhäuser und Wohnungen braucht. Nicht erwähnt wird in der Untersuchung jedoch bei all den Statistiken und Zahlenzitaten die Austrittsrate aus den Krankenpflegeberufen.

Ausgehend von der strukturellen Befragung des Pflegepersonals durch das Schweizerische Gesundheitsobservatorium OBSAN geht hervor, dass 46% der Pflegekräfte 2013 ihren Berufsstand verlassen haben. Den geringsten Prozentsatz an Abbrüchen gibt es im Sektorwechsel, d.h. bei Pflegekräften, die als solche außerhalb des Gesundheitswesens weiterarbeiten. In den Pflegeberufen gibt es zwar keine Angaben zur Wiederbeschäftigung, aber auch ohne sie ist die Austrittsquote denkbar.

Selbst drei der von uns untersuchten Krankenschwestern erkennen ihre zukünftige Entwicklung in der Krankenpflege nicht mehr. "â??Ich seh mich höchstens noch ca. fÃ?nf Jahre in der Krippe, aber nicht mehr, wie die beiden Jungen HF-Studenten Anita und Jenny zu verstehen geben. Beatrice kann sich nicht lange in der Krankenpflege vorstellen: "In diesem Jahr werde ich in der Krankenpflege bleiben, aber ich suche bereits eine Weiterbildung außerhalb des Pflegeberufs.

"Sie begann ihre Ausbildung zur FaGe im Jahr 2011 und wurde dann zur Krankenschwester ausgebildet. "Jetzt bin ich seit anderthalb Jahren Krankenschwester und kann mir nicht mehr ausmalen, in diesem Berufsstand zu arbeiten", sagt sie, "es ist genau die Form der Betreuung, die oft nicht dem entspreche, was Krankenschwestern unter guter Betreuung auslegen.

Selbst in Altenpflegeheimen entspricht ihre Arbeit oft nicht dem Ideal: "Dort bleibt kaum Zeit für Unterhaltung oder Arbeit als Pflegekräfte, so dass oft nach Freiwilligen gefragt wird. "Neben unbefriedigender Betreuung gibt es hohen Stress und viel Stress: "Sie arbeiten, bis Sie müde und müde sind und es Ihnen schlecht geht.

Da diese Abwesenheiten nicht gedeckt werden können, leisten andere Mitarbeiter Doppelarbeit, bis es ihnen nicht mehr gut geht und sie abwesend sind. "â??Der groÃ?e Stress, sowie die mangelnde Betreuung fÃ?hrt dazu, dass sie die Geborgenheit nicht mehr teilweise bÃ??rgen kannâ??, erklÃ??rt Beatrice. "Im Moment kann ich nicht mitmachen, wie ich funktionieren muss.

Es ist mir ein großes Anliegen, dass auf diese Art und Weise schwere Irrtümer entstehen können. "Es ist nicht zufriedenstellend, den Patienten nicht angemessen begegnen zu können und nur eine gefahrbringende Versorgung anzubieten, sagt die examinierte Krankenschwester des Inselnspitals. Letztendlich spielen die Löhne auch eine wichtige Funktion bei der Entscheidungsfindung vieler, dem Pflegeunternehmen den Rücken zuzukehren.

An gut ausgebildeten Pflegekräften fehlt es, weshalb die bestehenden Pflegekräfte unter großem Stress stehend sind, große Gefahren tragen müssen und auch schlecht für ihre Leistungen entlohnt werden. Allerdings sind sich alle untersuchten Betreuer einig, dass dies nicht der einzige Faktor für die unsichere Lage in Krankenhäusern und Heime ist. Der Stellenwert der Versorgung wird verkannt.

Da im Sozialbereich in der Regel ein großer Sparzwang besteht, gibt es einen Crowd Out-Effekt, unter dem auch Krankenhäuser und Seniorenheime leidet. Der Zustand des Pflegenotstands ist im gesellschaftlichen Bewußtsein ein schattiges Dasein - das muss sich schnell umkehren. Die Krankenschwestern sind unter außerordentlichem Stress und werden nur unzureichend entlohnt. So ist es nicht verwunderlich, dass viele Fachkräfte dem Berufsstand schon nach wenigen Jahren den Rücken zukehren, und so ist es nicht verwunderlich, dass der Nachfrage nach gut ausgebildetem Fachpersonal in der Schweiz nicht nachgekommen werden kann.

Daher ist es für den lokalen Gesundheitswesen unerlässlich, weitere Krankenschwestern aus dem In- und Ausland zu beschäftigen. Der Mangel an Pflegepersonal ist jedoch ein weltweites Manifest. Bis 2030 werden laut SBK neun Mio. Krankenschwestern vermisst, weshalb die internationalen Verbände (darunter die WHO) die Aktion "Nursing Now" gestartet haben. Wir brauchen auf der ganzen Welt mehr Menschen, die sich für den Krankenpflegeberuf begeistern und vor allem auch nach ihrer Berufsausbildung in der Industrie verbleiben werden.

Andernfalls besteht die Risiko noch größerer Einsparungen und eines schlechteren Arbeitnehmerschutzes, und der Beruf des Pflegepersonals würde noch weniger attraktiv werden. Die " People's Initiative for Strong Care " wurde Ende Oktober gestartet und ruft zur Anerkennen und Fördern der Versorgung als wichtiger Baustein der gesundheitlichen Versorgung auf. Dies eröffnet die Möglichkeit eines Diskurses in der Bevölkerung, den die Krankenpflege einfordert.

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