Umschulung Altenpflege Förderung

Weiterbildungsbetreuung für die Seniorenförderung

Vollständige Förderung der Umschulung zum Altenpfleger und Sozialassistenten Bedingt durch das noch geltende Recht (180 Abs. 4 S. 2 S. III) sind nur 2/3 der Mittel für Umschulungsmaßnahmen durch die Arbeitsagentur erstattungsfähig. Wir als staatliche und anerkannter Ersatzunterricht befürworten mit Nachdruck den Bundesratsbeschluss vom 18.

März 2016 zum Gesetzentwurf zur Verstärkung der Berufsausbildung und des Sozialversicherungsschutzes in der ALV (Arbeitslosenversicherungsschutz und Weiterbildungsstärkungsgesetz -AWStG).

Mit der vom Bund vorgeschlagenen Novelle des 180 Abs. 4 S. 2 SGB III wird nicht nur die Planbarkeit der Berufsschulen in den Gesundheits- und Krankenpflegeberufen verbessert, sondern auch dem dringenden Mangel an Fachkräften in diesen Berufsfeldern deutlich begegnet. Die Entscheidung des Bundesrats (Drucksache 65/16 vom 18. März 2016) schreibt den obigen Abs. "3. In Bezug auf Art. 1 Abs. 17 Buchst. c -eußlich - ( 180 Abs. 4 S. 2 SGB III) Der folgende Buchst. c ist in Art. 1 Abs. 17 einzufügen: "c) Abs. 4 S. 2 lautet: "Wird eine Kürzung um einen Mindestbetrag von einem Dr itteln der Einarbeitungszeit durch das Bundes- oder Landesgesetz unterbleiben, so ist die Geltungsdauer der Maßnah medauergerecht.

Mit dem Zuschlag soll der Bedarf an Fachkräften in den Gesundheits- und Pflegeberufen auch durch Förderung der Weiterqualifizierung von Berufsanfängern gedeckt werden, ohne dass das dritte Jahr - in der Regelfall - von den Ländern zu finanzieren ist, wie bisher in 180 Abs. 4 S. 2 S. 2 SGB III geregelt.

Im Sinne der Ausbildungsqualität darf die Ausbildungsdauer für die meisten Gesundheits- und Pflegeberufe nicht auf der Grundlage europäischer Vorschriften gekürzt werden, die in entsprechende Bundes- und Landesgesetze übernommen wurden. 180 Abs. 4 S. 1 S. 1 SGB III hält die Laufzeit einer Massnahme jedoch nur dann für sinnvoll, wenn sie um mind. ein Dritteln der Ausbildungsdauer im Vergleich zur jeweiligen beruflichen Bildung gekürzt wird.

Eine bürokratische Anforderung, die die Fortbildung von Berufsquereinsteigern in Gesundheits- und Pflegeberufen erheblich verlangsamt, ist die Bestimmung in 180 Abs. 4 S. 2 SGB III, wonach das dritte nicht von der BA geförderte Lehrjahr noch vor dem Inkrafttreten der Massnahme durch eine finanzielle Verpflichtung - in der Regelfall vom Land - abgedeckt sein muss.

Aufgrund der finanziellen Situation der Bundesländer und des fachlichen Mangels an Altenpflege kräften wurde diese Bestimmung des 180 SGB III daher mehrmals für einen begrenzten Zeitraum ausgesetzt, auch im Zuge der vom Bund eingeleiteten "Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive für die Altenpflege" (durch 131b SGB III, deren Begrenzung letztmalig bis einschließlich 2017 hinausgezögert wurde).

Der permanente Bedarf an einer Ausweitung dieser Ausnahmeregelung führt zu Planungsunsicherheiten in Ausbildungszentren und -einrichtungen und ist daher ein völlig unzulänglicher Fachkräftemangel in den Gesundheits- und Pflegeberufen. Auch die Weiterbildungsdauer, die aufgrund des europäischen Rechts und der bundes- oder landesrechtlichen Anforderungen nicht gekürzt werden darf, ist in ihrer ungekürzten Ausprägung " geeignet ".

Dies spart viel Verwaltungsaufwand, ermöglicht den seitlichen Einstieg in die sehr empfänglichen Gesundheits- und Pflegeberufe und trägt damit wesentlich zu den Zielsetzungen dieses Rechts bei, die Beteiligung an der Weiterbildung zu verstärken, die Permeabilität für einen Karrierefortschritt zu erhöhen, die Beteiligung am Erwerbsleben und an der Arbeitswelt zu erhoehen sowie die Förderregeln nach dem Dritten SGB an aktuelle und zukünftige Herausfor-derungen anzugleichen.

Mit der Aufnahme der Ziffer 11a wird die Novelle des § 180 Abs. 4 Satz 2 SGB III konsequent ergänzt, wodurch der § 131b SGB III entfällt".

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