Top Berufe für Frauen

Top-Berufe für Frauen

Ingenieur oder Informatiker: Die Spitzenberufe für Frauen in Technologie und Informatik Diese werden von Männern öfter ausgewählt als von Frauen, weshalb es auch mehr Mitarbeiter in den jeweiligen Berufsgruppen gibt. Noch ein weiterer Anlass, sich mit den Gehältern von weiblichen Mitarbeitern mit einem Hochschulabschluss in diesen Bereichen zu befassen und die korrespondierenden Spitzenberufe hervorzuheben. Der zweite Preis ging an den Produktmanager (64.443 Euro) und der dritte an die Mitarbeiter der technologischen F&E (63.989 Prozent pro Jahr).

Die Aktuare (63.968 Euro) kamen auf dem vierten Rang nach. Die Karriere als Unternehmensberater ist auch für Frauen aus dem MINT-Sektor sehr lukrativ: Sie können dort rund 62.217 EUR pro Jahr verdienen. Die gut dotierten Frauenberufe in den Naturwissenschaften und Technik umfassen auch viele ingenieurwissenschaftliche Berufe.

Unter den weiteren Spitzenberufen für Frauen aus einem der MINT-Studiengänge ist der IT-Berater in der Analytik und Konzepterstellung. Es verfügt über ein jährliches Einkommen von etwas weniger als EUR 57.000. Der Regulary Affairs Manager bekommt jährlich rund 2000 EUR weniger. Eine Tätigkeit in pharmazeutischen und chemischen Unternehmen, bei der der Schwerpunkt auf der Erprobung und Zulassung von neuen Arzneimitteln und chemischen Produkten liegt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten hier rund 56.600 im Jahr. Die folgende Übersicht gibt einen Gesamtüberblick über die Top-Berufe für Frauen im technisch orientierten Umfeld. Am geringsten sind die Lücken bei den Aktuaren (2,2 Prozent) und bei der technologischen F&E (3,6 Prozent). Bei sechs der zehn befragten Berufe beträgt die Einkommensdifferenz 10 Prozentpunkte oder weniger.

Am größten ist die Lohndifferenz (17 Prozent) im Bereich "Produktmanager". Mitarbeiter, die zum Beispiel ein Physikstudium, ein Chemiestudium oder ein Biologiestudium absolviert haben, sind in jedem Bereich unter dem angegebenen Mittelwert. Das gilt sowohl für Männer als auch für Frauen.

Qualitäts-Barometer AMS - BEREICH _alt_20150702_Maschinen, Automobil und Metallindustrie

Dieses Berufsfeld wird klar von männlichen Mitarbeitern dominiert: 17% der Mitarbeiter sind Frauen. Im Jahr 2011 sind die Zahlen für Frauen um 2% und für MÄnner um rund 4% niedriger als die ersten Zahlen für 2008, in den Ausbildungsberufen sind der Anteil der Maenner klar ueberlegen. Lediglich 5% der Auszubildenden sind Frauen.

In dem Ausbildungsberuf mit der meisten Auszubildenden (Automobiltechnik) liegt der Anteil der Frauen unter 3%. Diesen Berufsstand erlernen jedoch 51 Menschen. In den zehn grössten Lehrstellen sind im Durchschnitt 4% der Auszubildenden Frauen. Auch die ersten beiden Berufe zählen zu den 25 am stärksten nachgefragten Berufsgruppen.

In diesem Berufsfeld ist die berufliche Dynamik viel positiver als in anderen Berufsfeldern: Tendenzen zu rückläufigen Tendenzen werden nur bei Automobiltechnikern, Landmaschinentechnikern und Produktionstechnikern aufkommen. Für alle anderen Berufe wurde von einer guten oder mindestens stabilen Beschäftigungstendenz auszugehen. Männer dominieren im Berufsfeld. Auch die Dominanz von Männern in diesem Beruf wird in den Gesprächen untermauert.

Nach Angaben der Befragten interessierten sich Frauen oft für klassische und handwerkliche Berufe in den Lehramt-Berufen, wie Goldschmiede oder Automechaniker. Über die Gründe für die männliche Dominanz im Beruf gibt es unterschiedliche Meinungen: Einige sehen die notwendige Schwerstarbeit, für die Menschen "besser geeignet" sind, und die Tätigkeit im Maschinenwesen wird zum Beispiel als "schmutzig" angesehen.

Sie werden für Lehrabsolventen relevanter sein als für Hochschulabsolventen. Dabei können auch kulturbedingte Vorstellungen eine Rolle spielen: Junge Frauen mit einem gewissen Migrationsrückstand gelten als missbilligt, wenn Frauen "schmutzig werden". Wegen der Dominanz von Männern im Maschinen- und Metallsektor waren weniger Frauen von den Auswirkungen der wirtschaftlichen Krise in diesem Sektor betroffen. Bei den Frauen waren die Auswirkungen der Krise sehr unterschiedlich.

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