Terrazzoboden

Bodenbelag aus Terrazzo

Schon in der griechischen und römischen Antike gab es Terrazzoböden, möglicherweise noch früher. Auf dieser Seite finden Sie alles, was Sie über die Verlegung von Terrazzoböden wissen müssen, inklusive spannender Informationen über Kosten und Preise. Die Terrazzo-Böden sind fugenlose, lokal aufgebrachte Bodenbeläge, die in der Regel in zwei Schichten hergestellt werden. Wenn Sie einen Terrazzoboden wünschen, dann sind Sie hier richtig, wir produzieren jede Art von Terrazzo. Die Produktinformationen, Hersteller- und Planungsdetails für Terrazzo-Böden, Terrazzo-Böden, Terrazzo-Böden, Terrazzo-Böden, Terrazzo-Böden.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Der seit der Frühzeit bekannte Fußbodenbelag mit dem Namen Cerrazzo stellt eine homogene Verbindung mit einem überwiegend zementgebundenen Estrichboden dar, indem er direkt mit dekorativen, oft farbigen Zuschlagstoffen versehen wird und nach dem Trocknen durch Abschleifen und Polieren seine abschließende, hochglänzende Oberflächlichkeit erhält. In der Regel wird er durch Abschleifen und Nachpolieren verfestigt. "Terrazzoplatten " ist ein Umgangssprache für Betonsteine, die in Fabriken als Formatplatten mit fertiger polierter Oberfl äche produziert und als Ganzes vor Ort verbaut oder nach den Bedingungen in einem Schüttbett geschnitten werden.

Die rationale Herstellungsweise eines Terrassenbodens ist heute die am weitesten verbreitet. Im Gegensatz dazu wird ein traditionsgemäß "lokal" produziertes, d.h. nahtlos gegossenes Territorium, wie es bis zur Hälfte des 19. Jh. üblich war, in der Fachwelt als "Ortsterrazzo" bezeichnet, im Volksmund auch als "Gussterrazzo". Schon in der Antike gab es Terrazzoböden,[3] möglicherweise noch früher.

In einigen Gebieten wurden in der Vergangenheit bereits Universalböden aus Verbundwerkstoffen verwendet. Durch den Bau von Kirchlein im mediterranen Raum wurde der Werkstoff in Mitteleuropa wieder verstärkt genutzt und im Zuge der Zeit auch in anderen gesellschaftlichen Einrichtungen als elastisches, funktionales und dekoratives Bauprodukt genutzt. Im Gründerzeitalter und um die Jahrtausendwende herum finden Terrassenböden ihren breitesten Einsatz, nicht nur in Wohngebäuden, sondern auch in staatlichen Bauten wie z. B. Kirchlein und Bahnhoefen.

Sehr oft wurden auch in der Rekonstruktion der deutschsprachigen Nachwendezeit Styroporböden gelegt, jetzt aber auch in Gestalt von sogenannten "Terrazzo-Platten". Der Werkstoff wurde nicht nur für flache Böden eingesetzt, sondern auch für Stufen, die entweder aus Guss oder aus fertiggestellten Terrazzotreppen gebaut wurden. Seit den 1960er Jahren verdrängen immer preiswertere, gewerblich gefertigte Erzeugnisse wie keramische Fliesen, Teppichböden und PVC[7] Terrazzo-Böden aus dem breiten Markt.

An manchen Stellen wurden auch vorhandene Terrassenböden mit "modernen" Bodenbelägen bedeckt, zum Teil weil das Wissen über die Behebung von Beschädigungen abhanden gekommen war. Seit kurzem ist der Werkstoff wieder für qualitativ hochwertigere Wohnräume entdeckt worden. In vielen denkmalgeschützten Gebäuden sind die Böden aus Terrazzoboden noch immer gut und in gutem Erhaltungszustand, was ihre Langlebigkeit beweist. So werden z.B. Klebstoff- und Mörtelreste, wie sie bei geklebten PVC-Böden oder Kacheln zurückbleiben, abgetragen und die Fläche nachpoliert.

Das Beheben von Unvollkommenheiten erfordert einige Erfahrungen, da die korrekte Wahl von Farbe und Zuschlagstoff so nah wie möglich an das Erscheinungsbild der Altabdeckung heranreichen muss. Neben den Ansprüchen des Monumentalschutzes lohnen sich auch die hohe Lebensdauer, die einfache Wartung und das Erscheinungsbild von Cerrazzo, das heute wieder geschätzt wird.

In der Regel hat der Werkstoff gegenüber anderen Bodenbelägen Vorzüge hinsichtlich der Belastbarkeit, der Nutzbarkeit und vor allem der Nutzungsdauer. Ähnlich wie bei Holzparkett kann die Fläche auch regelmäßig renoviert werden. Echtes, traditionelles Terrazzo auf der Baustelle aus Bindern und Zuschlägen (in der Regel ab 5 Millimeter Körnung) getrocknet, mit Kalk- oder Zementwasser und hydraulisch vermischt und auf das vorher produzierte Substrat oder die "Deckschicht" des Baugrundes ("Ortsterrazzo") aufgetragen.

Terrazzo-Böden können durch Zusatz von korrosionsbeständigen Metallchips oder Graphitzusätzen leitfähig gemacht werden. Terrazzo-Böden sind heute unter gewissen Voraussetzungen auch auf modernsten Substraten wie Isolierung oder Bodenheizung möglich. In der Antike wurden gemahlene Terrazzo-Böden mit einer Mischung aus Terrpentin und Bienenwachs einreiben. Diejenigen, die sich das kostbare Terrpentin nicht ertrugen, griffen auf Leinsamenöl zurück.

Die Terrazzos wurden mit Leinsamenöl eingeweicht, bis sie nichts mehr aufnehmen konnten und die Porositäten "eng" waren. Die Leinöle polymerisierten aus und härteten aus. Leinsamenöl kann verblassen, so dass es je nach Lichteinfall zu Farbwechseln kommen kann. Zur Reduzierung dieses Effekts wurde zuvor Leinsamenöl ausgebracht und über Monate dem Tageslicht ausgestoßen, was zu einer Eindickung und Bleaching führt.

Andererseits führt eine polymere Wischpflege oder Alkoholreinigung in der Praxis meist zu Beschlagen und gefährdet damit die Rutschfestigkeit bei nasser Witterung. Dank der Elektroschleifmaschinen wurden Terrazzo-Böden immer beliebter und wurden nicht mehr nur in anspruchsvollen Gebieten verwendet. Dabei waren die herkömmlichen Pflegemethoden meist zu kostspielig und wurden nach der Installation einfach mit Wasser und Wasser abgetupft.

In vielen Fällen ist es bekannt, dass eine dickere Gläserschicht mit einem Spatel abgetragen werden musste, bevor der Boden geschliffen werden konnte. Die übliche Pflege von Bodenwischtüchern kann das Aussehen in der Praxis in der Praxis nicht aufwerten. Denn im Allgemeinen verschmiert man sie mit Schaum. Gesundheitsschädlich war die Eigenproduktion des Wachsfluates durch die Terrazzo-Verarbeiter, wenn Waxkerzen in dem giftigen Thrichlorethylen kaltgestellt wurden.

In der Nachkriegszeit wurde Terrazzo als schlechterer Untergrund angesehen, aber in den vergangenen Jahren wurde es immer beliebter, auch wegen moderner errichteter Unterbauten, die es nicht zulassen, dass Feuchte "nach unten transportiert" wird. Für die "moderne" Pflege im privaten Bereich gibt es je nach Unterkonstruktion verschiedene Ansatz. Grundsätzlich sollte das Therrazzo vor der weiteren Behandlung vollständig getrocknet sein, um Folgeschäden zu verhindern.

Darüber hinaus kann eine zu frühzeitige Pflege die Feuchtigkeits- und Kohlensäurebildung der Haut deutlich beeinflussen, was zu erhöhter Abrasion oder einem gefärbten "Tigerhautbild" führt. Aufgrund der unzureichenden Befestigung der Pflegebestandteile an einer getränkten Fläche ist es kaum möglich, die Spuren des Gebrauchs zu verdecken. Grundsätzlich muss die Dosis über der von nicht getränkten Oberflächen liegt.

Jedem Reinigungsfachmann ist das Problemfeld der so genannten "Schlieren" von Schuhen auf einer mit Wachs versehenen Fläche bekannt. Bei der Verwendung von Seife oder Polymertüchern kommt es in der Praxis meist zu Streifen auf einer mit Wachs versehenen Unterlage. Damit der Wunsch des Kunden nach einem hochglänzenden Terrazzoboden erfüllt wird, kann der Fußboden nach der kompletten Trocknung kristallisiert werden. Durch das klassische Kristallisationsverfahren mit (Magnesiumhexa-)Fluorsilikat kann durch eine katalytische Umsetzung zwischen dem Kristallisierungsmittel und dem Festgestein in einem vorgesandeten Therrazzo mit Kalkaggregaten eine normal geschlossene und strahlendere Oberflächenbeschaffenheit erreicht werden.

Dabei werden die in Wasser unlöslichen Magnesiumsäurefluoride, Calciumfluoride, Silikatgele (keine großen Quarzkristalle) und das leichtflüchtige Kohlenstoffdioxid nach der Gleichung gebildet: Die resultierende Fläche besteht aus Calciumfluorid (CaF2), Magnesiumfluorid (MgF2) und interkalierten Quarzquarzen (SiO2) und ist im Allgemeinen leicht durchlässig für Wasser. Bei einer pfleglichen Pflege werden in der Praxis in der Praxis meist Reinigungsstreifen verwendet.

Anstelle von Fluorosilikat wird in der Praxis meist "Kleesalz" als Reinigungsmittel verwendet. Das " Speisesalz ", das bereits in früheren Zeiten als Politurmittel verwendet wurde, erzeugt eine dünnschichtige, leuchtende Kalziumoxalatschicht auf der Oberflächen. Oliver Andream, Pim W.A. Metman: Het terrestroboek. Terrazzzo und Bodenfirmenverband, Den Haag, Niederlande 1989, ISBN 90-71860-01-9. für Balatiev: Beton-, Fliesen- und Terrazzowerke.

Der venezianische terrazzo orig. title: Published by Bernhard Friedrich Voigt, Leipzig 1922. Sigmund Lehner: Die artsteine. Doretta Davanzo Poli: Angwandte & dekorationelle Künste in Venedig orig. Titel: Le Arti Decorative a Venezia. Weitere Informationen zum Fraunhofer-Informationszentrum für Raumfahrt und Bauwesen finden Sie im A. Hartleben's Verlagshaus, Wien/Leipzig 1922.

Die DIN 18353 beim Dt. Normungsinstitut e. V., heruntergeladen am 26. Februar 2011. Die DIN 18353 unter www.baunormenlexikon. de, heruntergeladen am 24. Februar 2011. Die Terrazzogeschichte unter www.material-raum-form. com, zurückgeholt am 5. April 2017. ? Steinzeit-Terrazzo.

Aus dem Druckarchiv der damaligen Zeit am 16. September 2011 abrufbar. Aus Marketing-Zwecken wird in Deutschland seit einiger Zeit der Begriff Therrazzo alla Veneziana als Therrazzo alla Veneziana verwendet, obwohl es sich oft um eine epoxidharzgebundene Masse auszeichnet. Aus dem Druckarchiv der Zeit am 16. April 1956, abgeholt am 16. Dezember 2011.

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