Technische Berufe für Frauen

Fachberufe für Frauen

Ökonomie und Verwaltung greifen und Jungen beginnen ihre Ausbildung im technischen Bereich. Es ist bekannt, dass es seit vielen Jahren Bemühungen gibt, Mädchen und Frauen für technische Berufe zu begeistern. Ein Studium an der Universität Rostock sucht nach Antworten auf die Frage, warum so wenige Frauen in technische Berufe eintreten wollen. Wir sind besonders interessiert an: Welche Stellenprofile gibt es?

Wie man Frauen für technische Berufe gewinnt.

Es ist bekannt, dass es seit vielen Jahren Bestrebungen gibt, Frauen und Frauen für technische Berufe zu interessieren. Noch immer sind Frauen sowohl in der kaufmännischen Lehre als auch in den klassisch ingenieurwissenschaftlichen Fächern der Fachhochschulen exotisch. Bekanntermaßen lügt die Statistik nie und beweist, dass alle Frauenförderprogramme bisher kaum einen nennenswerten Erfolg aufwiesen.

Doch warum setzen sich viele Frauen immer noch für schlecht entlohnte, typischerweise aber auch für Frauenberufe ein, anstatt eine Laufbahn in technisch orientierten Berufsfeldern einzuschlagen und ein wesentlich besseres Gehalt zu erzielen? Fachliche Kompetenzen werden von vielen Menschen immer noch als typischer "Mann" angesehen. Es überrascht daher nicht, dass technische Berufe nicht zwangsläufig attraktiv sind.

Das gilt insbesondere für Frauen und Jugendliche, die sich noch inmitten der Entfaltung ihrer Frauenidentität befinden und ihre Weiblichkeit aus der Abkehr von jeglicher Männlichkeit heraus entfalten, aber in diesem Lebensalter ihre berufliche Entscheidung fällen müssen. Wenn Sie Frauen für technische Berufe interessieren wollen oder als Personalverantwortlicher auf der Suche nach Mitarbeiterinnen für technische Berufe sind, dann gibt es nur einen Weg, viele Bewerber zu finden:

Geplante Frauenfotos in schmutzig blauem Arbeiteranzug, wie sie bedauerlicherweise allzu oft zu sehen sind, sind daher ziemlich unergieversetz. Vor allem, wenn sie, wie in den meisten FÃ?llen, ein Ã?bertriebenes Abbild des tatsÃ?chlich beworbenen Technikberufs vermitteln, der im XVI. Jh. in der Regel im BÃ?ro vor einem Rechner und in den meisten FÃ?llen nicht auf einer verschmutzten BaumaÃ?nahme erfolgt.

Weshalb sich die jungen Frauen kaum nach technischen Berufen sehnen?

Wissenschaftlerinnen und Forscher der Uni Rostock wollen wissen, warum sich so wenige Mädchen vor dem Hintergund des Mangels an qualifizierten Arbeitskräften für ein natürliches oder fachliches Studienfach ausgeben. Unter anderem werden 3.500 Schülerinnen und Schülern in drei Ländern über einen Zeitraum von drei Jahren hinweg betreut und nach ihren Beweggründen für die Berufsorientierung gefragt. Abschließend wird ein Leitbild für die Pädagogik ausgearbeitet.

Frauen-, Herren- und Herrenberufe - ist diese Differenzierung überhaupt noch vorhanden? Maenner sind in Kindertagesstaetten beschaeftigt, Frauen sitzen mit Schraubenschluesseln unter dem Wagen. Dennoch: Die Geschlechterverteilung der Arbeitsgruppen erscheint nach wie vor vorhanden, Ausnahmefälle werden die Regelung eher durchsetzen. Dies ist besonders für diejenigen Arbeitsgruppen schmerzlich, die auf der Suche nach Ingenieuren sind. Zwar locken die Karriereaussichten immer noch einige junge Menschen an, aber in der Zeit des Bevölkerungswandels mangelt es an Nachfolgern.

Die jungen Frauen? Von den mehr als 1000 Studenten der Fakultätsgruppe Maschinenwesen und Meerestechnik Rostock sind weniger als zehn Prozentpunkte Frauen. Hans-Jürgen von Wensierski, Prof. für Erziehungswissenschaften in Rostock, der sich seit Jahren der Nachwuchsforschung verschrieben hat, will nun die Dunkelheit der beruflichen Motivation beleuchten. Mit Fragebögen ausgestattet, suchen Nachwuchsforscher aus Rostock zur Zeit an Oberschulen in Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Berlin nach Antworten: Warum werden so wenige Nachwuchsfrauen für den Ingenieurberuf gewonnen?

In den Jahrgangsstufen 7, 10 und 12 werden 3.500 Schüler zu ihrem Interesse an Technik gefragt. Der Studiengang "Bildungsziel Ingenieurin" hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem ESSF finanziert. "â??Wir wollen wissen, warum sich so wenige MÃ?dchen fÃ?r Naturwissenschaften oder Technik begeistern und welche Bedeutung die ganze Gastfamilie dabei hatâ??, sagt Prof. von Wensierski.

Auch die unterschiedlichen Entwicklungen von Studien- und Karriereinteressen zwischen MÃ??dchen und Knaben werden angesprochen. Initiiert wurde die Untersuchung vom Professorenkolleg Dirk Timmermann, Leiter der Fakultätsleitung der Universität Rostock für Computerwissenschaften und Elektrotechnik. Dabei handelt es sich um ein Forschungsprojekt. "Wir am Lehrstuhl für Mikroelektronik und Informationstechnik beschäftigen uns seit mehr als 10 Jahren sehr stark mit der Rekrutierung junger Menschen für die Ingenieurwissenschaften", sagt Birgit Krumpholz, selbst Dipl. Ing. und Leiterin des Schullabors am Lehrstuhl.

Zum einen werden im Schullabor für mobile Technik Aktionen durchgeführt, zum anderen aber auch durch Drittmittel-Projekte in den Themenbereichen Ausbildung und Berufsorientierung. "Die Analyse unserer Eventdaten zeigt, dass der Anteil der Studentinnen im Praktikum sehr niedrig ist, insbesondere in der elften und zwölften Klasse", sagt Krumpholz.

Ihrer Meinung nach kommt dem Studiengangswahlverhalten junger Menschen in den Natur- und Informatikwissenschaften durchaus eine Bedeutung zu. Dass das Thema Technologie im Gymnasium grundsätzlich nicht vorhanden ist, beklagt Birgit Krumpholz. "Eine frühzeitige Beschäftigung mit naturwissenschaftlichen und technischen Fragestellungen ist jedoch eine wesentliche Grundlage für eine relevante Studien- oder Berufswahl", sagt der Diplom-Ingenieur.

"Lehr- und Lernmöglichkeiten sowie die wenigen Frauenvorbilder aus dem Arbeitsleben haben dabei eine große Bedeutung", sagt sie. Jetzt wollen die aus Rostock stammenden Forscherinnen und Forscher experimentell fundierte Thesen darüber erarbeiten, wie talentierte MÃ??dchen sich fÃ?r technische Themen an Oberschulen interessieren können. "Zum Beispiel wollen wir herausfinden, wie das Interesse an Technik dargestellt wird und ob sich in der Nachwuchsphase Änderungen erkennen lassen", sagt Prof. von Wensierski.

Vor allem der außerunterrichtliche Einfluß der Technologie und die Auswirkungen auf die Karrierewahl werden erforscht. Auch eine biographische Analyse von weiblichen Studierenden, die sich für ein ingenieurwissenschaftliches Fach entscheiden, ist Teil des Studiums. Im Rahmen des Forschungsprojektes Rostock werden auch 25 der rund 100 in Deutschland bestehenden Schülerlabors erforscht. "â??Wir wollen wissen, welches das beste Schullaborkonzept ist, damit junge Menschen ein optimales technisches Potenzial habenâ??, sagt Prof. von Wensierski.

Mit seiner Arbeit schliesst er eine Forschungslücke in der experimentellen pädagogischen Forschung in Deutschland.

Mehr zum Thema