Technische Ausbildungsberufe 2017

Auszubildende 2017 Technische Ausbildung

Neugeschlossene Ausbildungsverträge in zweijährigen Berufsausbildungen von 2004 bis 2016. Technische Ausbildung: Lernen Sie die Faszination der elektrotechnischen Welt in einem internationalen Industrieunternehmen kennen. Kaufmännische Ausbildung: Anteil der Frauen noch niedrig Das BIBB hat zum kommenden Girls' and Boys' Day am kommenden Donnerstag, den so genannten Girls' and Boys' Day, eine Studie über die Unterschiede zwischen Mann und Frau in Fachausbildungsberufen herausgegeben. Der Frauenanteil in Technikberufen betrug 2015 laut der Studie 12,4 Prozentpunkte und damit das gleiche Niveau wie 1993; trotz aller Unterstützungsmaßnahmen ist dieser Prozentsatz in den vergangenen 20 Jahren nicht gestiegen.

Die Auswertung des BIBB hat aber auch gezeigt, dass es einige wenige technische Berufsgruppen gibt, die für eine Frau ganz typisch sind. Als Beispiele für die BIBB-Analyse werden folgende Berufsgruppen genannt: Optiker (Frauenanteil: 72 Prozent), Biologielaborant (66 Prozent), Digital- und Printmediengestalter (60 Prozent), Zahntechniker (60 Prozent) und Hörgeräteakustiker (58 Prozent). Nach Ansicht der Studienautoren bevorzugt die Mehrheit der weiblichen Auszubildenden in technisch orientierten Berufen natürlich diejenigen mit einer gesundheitlichen oder gestalterischen Orientierung.

In der Produktion hingegen, zum Beispiel in den Berufsgruppen Land- und Baumaschinen-Mechatroniker, Elektroniker, Schlosser, Informationselektroniker und Kraftfahrzeug-Mechatroniker, bewegt sich der Frauenanteil noch zwischen 96 und 99 Pro-rata. Oftmals haben sie einen höheren Bildungsabschluss. So ist der Frauenanteil bei den neuen Ausbildungsabschlüssen auf 34 Prozentpunkte angestiegen, während er bei den MÃ??nnern auf 24 Prozentpunkte sank.

Im Bereich der Ingenieurberufe beträgt der Frauenanteil mit Hochschulreife bis zu 44 Prozentpunkte (Männer: 23 Prozentpunkte). In der doppelten beruflichen Bildung gibt es in der Regel mehr Menschen als eine Frau (rund 60 bis 40 Prozent). Das ist traditionsgemäß immer der Fall, denn hier sind gewerbliche und technische Berufsgruppen von großer Ausstrahlung. Im Gegensatz dazu entscheiden sich mehr als drei Viertel aller erwerbstätigen Mädchen in der Schulausbildung für einen Beruf im Gesundheits-, Bildungs- oder Sozialbereich.

Anteil der Frauen in technisch orientierten Lehrberufen stagnierend

Obwohl zahlreiche Massnahmen zur Foerderung der Berufsausbildung von versicherungstechnischen Fachkraeften ergriffen wurden, ist es in den vergangenen 20 Jahren nicht gelungen, ihren Marktanteil zu steigern. Nach einer aktuellen Untersuchung des BIBB über die Unterschiede zwischen Mann und Frau in Fachberufen hat sich gezeigt, dass der Quotient im Jahr 2015 mit 12,4 Prozentpunkten auf dem gleichen Stand wie 1993 liegt.

Nach Angaben des BIBB gibt es jedoch technische Berufe, die "typisch für Frauen" sind, auch wenn es nur wenige sind. Dazu gehören zum Beispiel Augenoptiker (Frauenanteil: 72 Prozent), Biologielaboranten (66 Prozent), Mediengestalter (Digital und Print) (60 Prozent), Zahntechniker (60 Prozent) und Hörgeräteakustiker (58 Prozent). "Vor allem der überwiegende Teil der weiblichen Beschäftigten in diesen Ausbildungsberufen zeigt, dass die Mehrheit der weiblichen Auszubildenden einen technisch orientierten Ausbildungsberuf bevorzugt mit gesundheitlicher oder kreativer Orientierung wählt", so das BIBB.

Im Gegensatz dazu kommen die vorwiegend "männlichen" technischen Berufe alle aus dem Produktionsbereich. Beispiele dafür sind der Land- und Baumaschinenmechatroniker, der Elektroniker, der Schlosser, der Informationselektroniker und der Kraftfahrzeugmechatroniker. Der Anteil der Männer in diesen Berufsgruppen beträgt zwischen 96 und 99 aufwärts. In der Auswertung des BIBB wird auch darauf hingewiesen, dass für den Frauenanteil ein "Bildungsvorteil" gegenüber dem Mann besteht, da der Anteil der Mädchen an der Schulbildung oft höher ist.

Während der Prozentsatz der Studienberechtigten derzeit 27,7 Prozentpunkte der Anzahl der im Rahmen des Systems dual geschlossenen neuen Lehrverträge beträgt, sind es bei geschlechtsspezifischer Differenzierung 34 Prozentpunkte für die Frau, während der Prozentsatz der männlichen Studierenden auf 24 Prozentpunkte abfällt. Berücksichtigt man nur die technisch orientierten Berufsgruppen, ist die Kluft zwischen Mann und Frau noch größer: Hier beträgt der Frauenanteil mit Hochschulreife 44 Prozentpunkte (Männer: 23 Prozentpunkte).

Traditionsgemäß gibt es in der doppelten Ausbildung mehr Menschen als Mütter (rund 60 bis 40 Prozent), "zumal hier gewerbliche und technische Berufsgruppen von großer Wichtigkeit sind", erklärte das IGE. Bei der schulischen Ausbildung in den Gesundheits-, Bildungs- und Sozialberufen gilt das Gegenteil: Sie wird in mehr als drei Vierteln aller Fällen von der Frau mitgenommen.

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