Tarifvertrag Bap

Kollektivvertrag Bap

Hintergrund zum BAP/DGB-Tarifvertrag Das Kürzel BAP/DGB ist ein Tarifvertrag, der von Leiharbeitsfirmen und Personaldienstleistungsunternehmen zusätzlich zum Tarifvertrag AMP/CGB verwendet wird. Der Bundesarbeitsgemeinschaft BAP/DGB ist heute zusammen mit dem AMP/CGB die Grundlage, auf der über 95% aller Zeitarbeitskräfte in Deutschland entlohnt werden. Im Jahr 2003 wurde der Tarifvertrag BAP/DGB zwischen dem BAP (Bundesverband Arbeit Personal-Dienstleistungen e. V.) und den Mitgliedsverbänden des DGB ( "Deutscher Gewerkschaftsbund") zum ersten Mal abgeschlossen.

Die Tarifbestimmungen für Leiharbeit regelt er in Deutschland. Inzwischen wurde der letztmals 2010 novellierte Tarifvertrag vom Bundesverband der Arbeitgeberverbände der Personaldienstleister aufgesetzt. Gegenwärtig sind gut 100.000 Leiharbeitnehmer der jeweils gültigen Version des BAP/DGB unterworfen. Der Tarifvertrag BAP/DGB umfasst drei Tarifverträge: einen Rahmentarifvertrag, einen Tarifrahmenvertrag und einen Tarifvertrag über das Entgelt.

Die allgemeinen Randbedingungen des Leiharbeitsverhältnisses sind im Tarifvertrag niedergelegt. Der Tarifvertrag enthält auch die Regelungen zur Sozialversicherungs- und Urlaubsverpflichtung sowie zur Lohnfortzahlung im Erkrankungsfall und zu den Verfahren und Verpflichtungen im Kündigungsfall. Allerdings ist die Vergütungshöhe nicht im Tarifvertrag festgeschrieben, sondern wird durch den Rahmenvertrag über die Vergütung und den Tarifvertrag über die Vergütung bestimmt.

Die Allgemeinen Tarifverträge und der Tarifvertrag des BAP/DGB sind Tarifverträge und legen die Mindestlöhne fest, auf die Zeitarbeitnehmer in Bezug auf ihre Qualifikation und ihren Tätigkeitsbereich ein Anrecht haben. Der Rahmenvertrag legt die unterschiedlichen Lohngruppen fest, in die Zeitarbeitnehmer nach der ihnen anvertrauten Beschäftigung eingeteilt werden. Dagegen wird im Tarifvertrag die genaue Summe der Mindestabgaben für jede Gebührengruppe für die neuen und älteren Länder gesondert festgelegt.

Sie beträgt mit dem in Kraft treten der dritten Mindestlohnverordnung für den Zeitarbeitssektor in den neuen Ländern 8,91 EUR und in den neuen Ländern 9,23 EUR. Der Tarifvertrag sieht darüber hinaus die Entlohnung von Zeitarbeitern vor, deren Wohn- und Arbeitsplatz nicht in der gleichen Lohngröße angesiedelt sind, oder die Auszahlung von Boni, die anfallen, wenn ein Zeitarbeiter dauerhaft im gleichen Betrieb beschäftigt ist.

Kollektivvertrag über Leiharbeit des BAP/DGB Kollektivvertrags über Tarifverhandlungen

Der Verhandlungsverband für Leiharbeit (VGZ), der sich aus den Vereinen BAP und cGZ zusammensetzt, und der DGB-Tarifverband haben sich im Herbst 2013 auf einen neuen Tarifvertrag für die Grund-, Rahmen- und Tarifverträge für Leiharbeit verständigt. Der Tarifvertrag wird seit dem I. Nov. 2013 geändert, die Gebührenstruktur ist vom I. Jänner 2014 bis zum I. Dez. 2019 gültig.

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