Tariflohn Shk Nrw

Standardlohn Shk Nrw

Der entsprechende Tarifvertrag zwischen der IG Metall und der SHK NRW ist abgeschlossen. Tarifvertrag in NRW: Moderate Lohn- und Gehaltssteigerung In den kommenden zwei Jahren haben sich der Facheinzelverband Sanierung Heizen Raum Nordrhein-Westfalen und die Industriegewerkschaft Industrie für eine allmähliche Steigerung der Löhnen, Gehältern und Ausbildungsbeihilfen im SHK-Gewerbe* ausgesprochen. Die Tarifvereinbarung sah für einen Zeitraum von zunächst 13 Monaten eine Lohn- und Gehaltserhöhung von 2,9% ab Jänner 2018 und eine Steigerung der Ausbildungsvergütung von 25 EUR vor.

Im zweiten Teil wurde für den Zeitraum ab Januar 2019 ein Tarifplus von 2,0% für Mitarbeiter und 15 EUR für Praktikanten verein-bar.

Tarifvertrag in NRW: Moderater Lohnanstieg und Planbarkeit bis Ende 2017

Die in der dritten Runde der Verhandlungen anfangs Dez. über einen Gesamtzeitraum von 24 Monten erzielten Tarifergebnisse sind nun von beiden Parteien amtlich bescheinigt worden. Die Tarifvereinbarung sah für einen anfänglichen Leistungszeitraum von 15 Jahren ab dem Jahr 2016 eine Lohnerhöhung von 2,9 Prozent und eine Anhebung der Ausbildungsbeihilfe von 30 EUR vor.

Im zweiten Teil wurde für den Zeitraum ab dem 1. Januar 2017 eine Tariferhöhung von 2,0% für die Mitarbeiter und 20 EUR für die Auszubildenden beschlossen. Damit konnte aus der Perspektive des Tarifausschusses des Bundes ein gemäßigter und angemessener Verhandlungsabschluss und ein gutes Resultat für den nordrhein-westfälischen SHK-Handel erzielt werden.

Ermutigt werden die Arbeitnehmervertreter in Nordrhein-Westfalen in dieser Hinsicht durch das gute Abstimmungsergebnis der Mitgliedsverbände, die dem Tarifvertrag in allen Bereichen fast einstimmig zustimmen.

Tarifverträge führen bundesweit zu einem Mehr an Handwerkskunst >

Die im Kollektivjahr 2015 einsetzende Aufwärtsentwicklung der Einkommen im Handwerk hat sich fortgesetzt: Allerdings ist die teilweise rückläufige Lohnverpflichtung der Unternehmen gegenüber den Arbeitgeberverbänden, die sie an Tarifverträge binden, nach wie vor ein Problem für die Tarifpolitik. Für die Mitarbeiter des Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnikhandwerks hat die Industriegewerkschaft NRW eine zweistufige Gehaltserhöhung umgesetzt. Die Honorare stiegen zum Stichtag 31. Dezember 2016 um 2,9 Prozentpunkte und zum Stichtag 31. Dezember 2017 um weitere 2 Prozentpunkte.

Das Ausbildungsgeld wird gleichzeitig um 30 und 20 EUR erhöht. Zusätzlich wurden eine Aufwandserhöhung für Geschäftsreisen und die Erweiterung des Tarifvertrages über vermögenswirksame Leistungen beschlossen. Carmen Schwarz, Verhandlungsführerin der Gewerkschaft Metall, war mit dem Kollektivvertrag zufrieden: "Die Industrie hat anerkannt, dass sie im Auszubildendenwettbewerb gute Lohn- und Ausbildungsverhältnisse anbieten muss.

Je nach Lehrjahr haben die Trainees ab dem Frühling 2017 bis zu 8,3 Prozentpunkte mehr Zeit. "Die Mitarbeiter im Schlüsseldienst in NRW bekommen in zwei Stufen 5,4 Prozentpunkte mehr Geldbeträge. Mit Wirkung zum ersten Tarifabschluss am I. Jänner 2016 stieg das Gehalt der rund 59.000 Mitarbeiter, deren Unternehmer tariflich anerkannt sind, um 3,4 vH.

Der zweite Tariferhöhung um 2 Prozentpunkte wird am I. Januar 2017 inkrafttreten. Je nach Lehrjahr erhöht sich die Ausbildungsvergütung um 42 bis 46 E. S. Die Geltungsdauer des Tarifvertrags läuft bis Ende Sept. 2017. Der Vertrag sieht eine 12-monatige Traineeprogrammierung vor. Die Hauptlohngewinner in diesem Jahr sind die Mitarbeiter des SHK in Schleswig-Holstein: Die noch junge Vereinbarung bringt den Mitgliedern der Gewerkschaft Metal im Monat Juni 2016 in zwei Etappen 7 Prozentpunkte mehr Lohn für 21 Monat.

Die Auszubildenden werden ab dem Monat Juli 2016 einen überproportionalen Anstieg zwischen 50 und 80 EUR pro Lehrjahr vorfinden. In den zwölf Jahren ohne Tarifverhandlungen im SHK-Handel in Norddeutschland war es der Gewerkschaft wieder einmal gelungen, einen pauschalen Tarifvertrag durchzusetzen. Auch in Niedersachsen und Bremen gibt es gute Lohnabschlüsse im SHK-Handel mit 2,9 Prozentpunkten mehr Lohn und in Hessen mit 3,2 Prozentpunkten.

Und nicht zu vergessen die Autofahrer, die 2016 im Durchschnitt 2,9 Prozentpunkte mehr Lohn im ganzen Land ausgeben werden. Im Saarland erhält der Metallbauer im metallverarbeitenden Gewerbe für 15 Jahre 3,4 Prozentpunkte und in Hessen 2,85 Prozentpunkte. Mit den Ende Oktober 2015 abgeschlossenen Tarifverträgen erhielten die Mitarbeiter im südwestlichen Raum in zwei Schritten 5,5 Prozentpunkte mehr Kapital und in NRW 5,4 Prozentpunkte mehr.

Elektroinstallateure in Hessen/Rheinland-Pfalz erhalten ab Juli 2016 eine weitere Gehaltserhöhung von 3 vH. Im Bereich der Gebäudetechnik bewegen sich die Aufträge für dieses Jahr in Hessen, Küsten, Niedersachsen und Baden-Württemberg zwischen 2,6 und 3,1 vH. Bedauerlicherweise wird das Tarifverhandlungsengagement auch im Handwerksbereich durch die jahrelange Flucht der Unternehmen vor den Tarifverbänden immer fragiler.

In Unternehmen ohne Tarifverträge haben sich die Einkommens- und Beschäftigungsbedingungen an manchen Stellen immer weiter verschlechtert. Insgesamt haben 40 Prozentpunkte der Mitarbeiter im West und 54 Prozentpunkte im Ostteil keinen Kollektivvertrag mehr. Die Folge: Ohne Kollektivvertrag erleiden die Mitarbeiter erhebliche Einkommensverluste - im Durchschnitt erzielen sie knapp ein Viertel weniger als die Mitarbeiter in einem tariflichen Unternehmen.

Laut Alwin Boekhoff, Tarifspezialist für das Kunsthandwerk im Vorstandsausschuss der Industriellenvereinigung für Metalle, könnte das vorliegende Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) ausreichen. Sie hat beschlossen, dass eine Mitgliedschaft ohne Tarifvertrag (OT) im Handwerksbereich nach der Gewerbeordnung (HWO) nicht zulässig ist. So ist es Handwerkszünften untersagt, Mitgliedsunternehmen ohne Kollektivvertrag (OT-Mitgliedschaften) zu betreiben. Danach sind Unternehmer und Zünfte gut daran getan, mit der Industriegewerkschaft Metal und anderen DGB-Gewerkschaften normale Kollektivverträge zu schließen.

Aber auch die Mitarbeiter selbst sind gefordert! Sollten sich die Mitarbeiter im Handwerksbereich in der Industrie besser strukturieren, wäre die Industriegewerkschaft Metal in der Lage, die Unternehmen mit den hohen Tarifen in die Tarifverbände zu "treiben", sagte Boekhoff.

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