Tariflohn Shk

Standardlohn Shk

Kollektivvertrag für studentische Hilfskräfte II (TV Stud II). 3,2% mehr Lohn und Gehalt Mehr als zweieinhalb Jahre nach Ablauf der vergangenen Kollektivverträge ist es her, dass in Bayern ein Tarifabschluss erreicht wurde. Die Gründe für dieses lange Vakuums sowie die Innovationen der vorliegenden Übereinkunft erklärt Erich Schulz, Vorstandsvorsitzender der SHK/Bayerischen Tariffkommission und zugleich Vize-Landeszunftmeister des Fachverbands Sanitär-, Heizungs- und Klimmatechnik Bayern.

Schulz: Im Gegensatz dazu waren wir in den letzten 30 Monate aktiver denn je: Die Tarifverhandlungen über den Tarifvertrag für den Tarifrahmen haben sich als problematisch erwiesen, und darauf werden wir sicherlich gleich noch zurückkommen. Schulz: Zum Stichtag des Jahres 1995 haben wir die Texte aller Kollektivverträge aktualisiert, aber neben der bemerkenswert flexibleren Gestaltung der Arbeitszeiten haben wir im Grunde den "acquis" unserer Mitarbeiter festgelegt.

Unglücklicherweise hat sich die wirtschaftliche Gesamtsituation in den 18 Monaten der Amtszeit, die auch die SHK-Gewerke in Bayern betraf, bekanntlich drastisch verschärft. Damit wir unsere Dienstleistungen am Absatzmarkt vermarkten können, sind wir verpflichtet, die selbst gemachten Lohnnebenkosten, d.h. die im Tarifvertrag vereinbarten Lohnnebenkosten, zu reduzieren. Deshalb haben wir die Kollektivverträge für Arbeiter und Angestellte sowie die Kollektivverträge für Montagearbeit, Vermögensbildungsleistungen und Weihnachten beendet.

Schulz: Nach den Tarifverträgen mit der IGM (Industriegewerkschaft Metall) und der CGM (Christliche Gewerkschafts Metall), mit denen wir seit langer Zeit gleiche Kollektivverträge geschlossen haben, haben wir zwar Gespräche begonnen, aber auf der Basis einer Liste von Forderungen der Arbeitgeber nach Kürzung von Kollektivleistungen, die zusätzlich zu den Bezügen gezahlt werden.

Außerdem hat uns während der Gespräche mit der IGM die Problematik der 80%igen Lohnfortzahlung durch Industriearbeiter getrennt. Der Vorsitzende der SHKI Bayern Kollektivverhandlungskommission, Erich Schulz. Schulz: Ich will nicht von einem Misserfolg reden, denn das Versagen der Tarifverhandlungen im Zollgeschäft ist eine ernste Angelegenheit. Schulz: Es ist verständlich, dass unsere Tarifverhandlungsempfehlung von 1997 bei den Sozialpartnern keine Zustimmung erregt hat.

Ein von der IGM in Gestalt von Listen von Auftragnehmern, die sich dem Kollektivvertrag angeschlossen haben, verursachter Störbrand ist jedoch ins Leere gelaufen. Laut einer Studie wurde die Tarifenempfehlung in den Mitgliedsunternehmen unterschiedlich implementiert. Das Spektrum erstreckte sich von der Vollumsetzung bis zur Bewilligung der geplanten Lohn- und Gehaltserhöhungen ohne Kürzung der tariflich vereinbarten Vorzüge.

Das Problem bestand sicherlich in der Implementierung individueller Betriebsvereinbarungen mit dem entsprechenden Mitarbeiter. Schulz: Im Rückblick würde ich vorschlagen, die Gespräche konsequent fortzusetzen, wenn auch mit unterschiedlichen Erfolgsaussichten. Die CGM war etwas mehr gesprächsbereit, aber das bedeutet nicht, dass die Gespräche weniger kompliziert waren und ein paar Mal abgebrochen werden mussten, aber am Ende führte eine Strategie der kleinen Fortschritte nach vielen Diskussionen in kleinen und großen Kreisen zum Durchbruch.

Es ist daher eine Tatsache, dass die IGM von den Beitrittsverhandlungen ausgeschlossen wurde, während neue Kollektivverträge mit CGM möglich waren. Schulz: Wir haben die IGM im Zusammenhang mit der Fragestellung nach dem Abschluss eines Folgearbeitsvertrages rechtzeitig über den Tarifvertrag mit der CGM informiert. Der IGM muss jedoch verstehen, dass der Wettbewerb mit CGM wahrscheinlich das Zollgeschäft stimulieren wird.

Außerdem ist es mir zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich, mit der IGM und der CGM in Bayern verschiedene Kollektivverträge zu schließen. Schulz: Wenn man nur die bloßen Ziffern ansieht, mag es auf den ersten Blick so aussehen, aber das wird mit einem holistischen Ansatz rasch in die richtige Perspektive gebracht. Der Lohn- und Gehaltsanstieg von 3,2% umfasst eine Gesamtdauer von vier Jahren, bestehend aus 30 sogenannten Nullmonaten und 18 Monaten der neuen Zölle.

In den 3,2% ist unsere am Stichtag 31. Dezember 1997 abgegebene Zollempfehlung von 1,5% inbegriffen. Darüber hinaus kann der Wert von 3,2% je nach Unternehmensstruktur um einige Dezimalstellen nach unten korrigiert werden, da bei den tariflichen Lohnnebenkosten folgende Kürzungen vereinbart wurden: Zum einen wird das Urlaubszuschlaggeld für drei Jahre auf dem Niveau von 1998 fixiert, so dass es nicht an der Steigerung von 3,2% beteiligt ist.

Die Berechnungsgrundlage für alle Aufschläge ( "Überstundenzuschlag", "Härtezuschlag") oder sonstigen Forderungen wird nur aus dem Standardlohn berechnet. Schulz: Angesichts der Lohnanforderungen bei verschiedenen Verbänden, die wir in der Tageszeitung lesen können, kann man wohl behaupten, dass wir unsere Zölle " just in time " verwaltet haben. Erfahrungsgemäß kann der Leiter eines Verhandlungsausschusses sehr befriedigt sein, wenn er nicht von allen Parteien beleidigt wird.

Schulz: In den neuen Tarifverträgen wurden zwei bereits existierende Arbeitsmodelle zu einem zusammengefasst, von denen man mit Recht sagen kann, dass sie eine prominente Position im Rest der Kollektivverhandlungslandschaft einnehmen. So können Unternehmer jahreszeitlich bedingte Lastspitzen zum Wohle des Verbrauchers besser abfangen, ohne Mehrarbeitszuschläge zahlen zu müssen, während die Mitarbeiter als Gegenleistung für die geleistete Überstunden eine entsprechende Vergütung in bezahlte freie Zeit bekommen, die sie an anderer Stelle mitbringen können, um die Arbeitszeit zu reduzieren oder Urlaub zu verlängern.

Selbst bei unregelmäßiger Arbeitsteilung wird der Mitarbeiter auf der Grundlage von 38 69 Wochenstunden bezahlt. Schulz: Die neuen Kollektivverträge von 1999 für Gewerbetreibende, einschließlich Kaufleute und Angestellten, einschließlich kaufmännischer und technischer Lehrlinge, sind nicht allgemein verbindlich. Die Konsequenz daraus ist, dass sie keine direkte Normativkraft entwickeln, d.h. nicht alle Beschäftigungsverhältnisse im SHK-Bereich in Bayern abdecken.

Für das individuelle Beschäftigungsverhältnis gelten die neuen SHK-Tarifverträge nur dann direkt, wenn die Parteien des Arbeitsvertrags strukturiert sind, d.h. der Auftraggeber ist einer SHK-Innung angeschlossen und der Mitarbeiter ist einem CGM. Die Beschäftigungsverhältnisse mit IGM-Mitarbeitern fallen nicht unter die neuen Tarifverträge, die exklusiv mit CGM abgeschlossen wurden.

Hier findet entweder der letzte mit der IGM getroffene Kollektivvertrag (Stand 31.12.1995) in Gestalt einer Folgeerscheinung weiterhin Anwendung, oder es wird ein Betriebsvertrag, der die aufgelösten Kollektivverträge ersetzt oder ein individueller Vertrag zwischen Dienstgeber und Dienstnehmer abgeschlossen. Schulz: Die Tarifkommission der SHK/Bayern, deren Vorsitz ich innehabe, wird sich prinzipiell an den regionalen Kollektivvertrag halten.

Das Verhandeln selbst sollte in der Folgezeit keineswegs einfacher werden. Darüber hinaus müssen wir an viele Vorschriften denken, die seit langer Zeit in Kollektivverträgen verankert sind und die schon heute keinen Wert mehr haben.

Mehr zum Thema