Tariflohn Bau 2016

Kollektivlohnbau 2016

("TV Gehalt/West") vom 10. Juni 2016, zwischen dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V.,. Die neue Tarifvereinbarung für den Bau wurde unterzeichnet.

Vom Bau bis zum Büro gibt es ein klares Signal: "Daumen hoch für dieses Ergebnis!" ((18.5.2016) Nach 14 Stunden Tarifverhandlungen in Wiesbaden wurde für die rund 773.000 Beschäftigten in der Bauwirtschaft*) folgendes Ergebnis erzielt:

+4,6% im West und +5,3% im Ost mit einer Frist von 22 Monaten.

Nach 14 Stunden Kollektivverhandlungen in Wiesbaden wurde für die rund 773.000 Mitarbeiter in der Bauwirtschaft*) das folgende Resultat erzielt: Zum Gedächtnis: Die Gewerkschaft Bau der Industriegewerkschaft Bau wollte unter anderem für zwölf Kalendermonate eine Gehaltserhöhung von 5,9% (siehe Artikel vom 17. Januar 2016). Die Gegenofferte der Bauarbeitgeber lautete anfangs Juli doppelt so hoch wie 1,3% mehr Löhne oder Gehälter (siehe Einlage vom 5.4.2016).

Ab dem ersten Januar 2017 bieten die Unternehmer Unterkunft für Arbeiten auf externen Großbaustellen. Die Ausbildungsbeihilfe für Auszubildende wird entsprechend den Ausbildungs-jahren zum Jahreswechsel 2016 und 2017 stufenweise angehoben. Am Ende der Gespräche erklärten Frank Dupré, Chefunterhändler der Unternehmer und stellvertretender Vorsitzender des Hauptverbandes der Bauwirtschaft Deutschlands, und Andreas Schmieg, stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes der Bauwirtschaft: "Mit dieser Vereinbarung sind wir einen langen Weg gegangen, um den Bedürfnissen der Gewerkschaften gerecht zu werden.

Die Bau-Arbeitgeber reden von "rund 760.000 Arbeitnehmern in der Bauwirtschaft", geht die IG-Bau in ihrer Pressemitteilung von "rund 785.000 Arbeitnehmern im Bauwesen" aus. Weitere Angaben auch unter: Verband der Bauwirtschaft Deutschland e.V.

Mindestgehalt

Im Baugewerbe sind die Mindestloehne seit vielen Jahren durch Tarifverträge geregelt. So hat das Minimallohngesetz (das einen bundesweiten Minimallohn von 8,50 EUR pro Arbeitsstunde einführte) nur in wenigen Ausnahmefällen Einfluss auf die Arbeitsverhältnisse in der Bauindustrie. Das bedeutet, dass in Deutschland ab dem 01.01.2017 ein vereinheitlichter gesetzlich vorgeschriebener Mindestgehalt von 8,84 EUR pro Stunde gelten wird.

Bei der Überprüfung, ob der gesetzlich vorgeschriebene oder kollektive Mindestgehalt zu entrichten ist, sind die folgenden Aspekte zu beachten: Soll der Minimallohn nach dem Entsendegesetz/TV-Mindestlohn gezahlt werden, entfällt das MHG. Gibt es eine Abweichung vom personenbezogenen Umfang des TV-Mindestlohns nach 1 Abs. 3 TV-Mindestlohn (z.B. Schülerinnen und Schülern an allgemein bildenden Fachschulen mit Ausnahmen von Schülerinnen und Schülern an Abendgymnasien oder gewerblichem Reinigungskräfte, die für die Reinigung in Verwaltungs- und Gesellschaftsräumen des Unternehmens tätig sind)?

Ist dies nicht der Fall, ist der Mindestgehalt nach dem Entsendegesetz/TV-Mindestlohn zu entrichten. Fahren Sie in diesem Fall mit Punkt 4 fort. Gibt es eine Abweichung vom personenbezogenen Geltungsbereich nach 22 MG? Ist dies nicht der Fall, kommt der gesetzlich vorgeschriebene Mindestgehalt von aktuell 8,84 EUR zur Anwendung. In diesem Fall ist auch der gesetzlich vorgeschriebene Minimallohn nicht relevant (nur wenn es eine Ausnahmeregelung gemäß Punkt 2 gibt).

Neu ist auch, dass seit dem 01.01.2015 der gesetzlich vorgeschriebene Mindestgehalt nach dem Minimallohngesetz auch für die Mitarbeiter gilt. Die Verpflichtung entfällt, wenn das reguläre Monatsgehalt der Mitarbeiter 2.958 EUR beträgt oder wenn dem Mitarbeiter für 12 Monate bereits ein reguläres Monatsgehalt von mehr als 2.000 EUR erreicht wurde.

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