Tariferhöhung Baugewerbe 2016

Preiserhöhung Bau 2016

Baulohntarifvertrag aufgrund des Baubooms um 4,6 Prozent gestiegen. Ab dem 1. Januar 2015 wird auch der Bundestarifvertrag für die Bauwirtschaft (BRTV) um den Kilometerpreis ergänzt.

Baubeschäftigte erhalten mehr Gehalt

IG Metall und Bauarbeitgeber haben sich nun geeinigt: Im vierten Durchgang haben sich die Verhandlungspartner der Bauwirtschaft in Deutschland auf eine Tariferhöhung für die Mitarbeiter verständigt. Die Vereinbarung für rund 785.000 Mitarbeiter vorsieht eine Gesamtgehaltserhöhung von 4,6 Prozentpunkten im Westteil und 5,3 Prozentpunkten im East.

Dies gaben die Industriegewerkschaft Bauland -Agrar-Umwelt und die Unternehmer bekannt. "Herausgekommen ist ein Kompromiß, mit dem es sich keine Partei leicht gemacht hat", sagte der Stellvertreter der DSG BAU Bundesvorsitzender und Verhandler Dietmar Schäfers. Urspruenglich hatte die Union eine Lohnerhoehung von 5,9 Prozentpunkten durchgesetzt. Arbeitgeberverhandler Frank Dupré sagte: "Unsere Arbeitnehmer werden aufgrund der geringen Teuerungsrate und eines entsprechenden Anteils an der Entwicklung der Branche einen deutlichen Anstieg der Reallöhne durchsetzen.

Die Union war mit dem Deal einen langen Weg gegangen. Künftig bezahlen die Unternehmer die Übernachtungen auf einer Baustelle fernab der Firmenzentrale und es gibt eine Gastronomiepauschale von 24 EUR pro Werktag. Ein Vorschlag zu den Kampagnen in dieser Anzeige (von links nach rechts und von oben nach unten): Wenn Sie als Europäer Beschwerden über eine der Anzeigen haben, finden Sie unter folgendem Link detaillierte Informationen über den Inserenten.

Baurunde 2014 - was wird sich ändern?

Die Tarifparteien (Industriegewerkschaft BAU, Zentralkreis des Deutsche Baugeschäftes und Hauptband der Deutsche Bauindustrie) haben sich auf neue Kollektivverträge für Arbeitnehmer in der Bauwirtschaft vom 4. Juli 2014 geeinigt, die am 4. Dezember 2014 (als Nullrunde im Mai) bzw. am 4. Dezember 2014 in Geltung traten. Die weiteren Ergänzungen werden am oder erst am oder nach dem I. Jänner 2016 in kraft gesetzt.

Hervorzuheben ist die Änderung folgender Prioritäten: ab dem Jahr 2015 weitere 2,6% im Tarifgebiet West und 3,3% im Tarifgebiet Ost auf der Grundlage einer Ausgleichszahlung von 0,7%. Dies bedeutet, dass die Lohn- und Gehaltsentwicklungen langfristig vorgegeben sind, da die Vertragspartner den Vertrag nicht fristgerecht vor dem Stichtag des Stichtages kündigen können.

Die tarifliche Lohnfortzahlung für Arbeiter basiert auf dem Grundlohn. Sie entsprechen dem Standardstundenlohn (TL) der Tarifgruppe 4 (Facharbeiter/Baumaschinenführer). Ausgehend davon werden die tariflichen Löhne der anderen Tarifgruppen mit prozentualen Zu- und Abrechnungen berechnet. Der Baukostenzuschlag (BZ, immerhin 5,9 Prozent) wird auf den Standardstundenlohn aufgeschlagen. Der Grundlohn sollte ab dem Stichtag 31. Dezember 2014 in zwei Schritten erhöht werden:

Gehälter von stationären Mitarbeitern, jedoch ohne Bauzuschlag, Gehälter für Stuckateurinnen und Stuckateurinnen in den Tarifgruppen 3 und 4, Gehälter in den Tarifgruppen 3 und 4 in Unternehmen des Holz- und Bauschutzgewerbes. Sofern die Reisekostenvergütung für Meister und Angestellte relevant ist, werden die Kilometertarife ab dem Stichtag 31. Dezember 2015 auf dem gleichen Niveau wie für gewerbliche Mitarbeiter angewendet.

Auch im ostdeutschen Kollektivgebiet wird ab dem Jahr 2016 eine Betriebsrente eingerichtet. Die seit 1957 in der Tarifzone West existierende tarifliche Rente gilt dann auch in ganz Deutschland. In der Folge werden dann auch die Löhne der kaufmännischen Mitarbeiter für einen Teil der ZVK (0,6% des Bruttolohnes 2016 im östlichen Tarifgebiet) sowie ein absolut monatlicher Euro-Beitrag für die Mitarbeiter (25 pro Monat im östlichen Tarifgebiet 2016 ) und Auszubildende (20 Euro pro Monat im östlichen Tarifgebiet 2016) von den Sozialversicherungen (SoKa-Bau) erhoben.

Mehr zum Thema