Tariferhöhung Bau 2016

Preiserhöhung Bau 2016

Im Jahr 2016 haben wir auf ein kapitalgedecktes System umgestellt und es in der Tarifzone Ost eingeführt", sagte Dietmar Schäfers, stellvertretender Vorsitzender der IG BAU-Bundesgewerkschaft und Verhandlungsführer. Bauwirtschaft: Tarifparteien einigen sich auf Tariferhöhung Berlin/WIESBADEN, 18.05.2016 - In der vierten Runde der Tarifverhandlungen haben die Tarifvertragsparteien nach 14-stündigen harten Verhandlungssituationen ein Einigung für die Bauwirtschaft erlangt. Nach dem Plan wird der Lohn der rund 760.

000 Mitarbeiter über einen Zeitraum von 22 Jahren um 4,6 Prozentpunkte im Westteil und 5,3 Prozentpunkte im Ostteil steigen. Nach 14 -stündigen "extrem harten" Gesprächen in Wiesbaden zwischen den Vertretern der Gewerkschaft Bau, Landwirtschaft und Umwelt (IG BAU) und den beiden Arbeitgeberverbänden Zentralen Verband des Deutsche Baugewerbes nach ZDB und Hauptrepräsentant der Deutsche Bauindustrie nach HDB wurde nun der folgende Antrag eingereicht:

Für die neuen Bundesländer wird ein Anstieg der Einkommen um 2,4% in den neuen Ländern zum Zeitpunkt des Beitritts am Ende des Jahres 2016 und um 2,2% am Ende des Jahres 2017 sowie um 2,9% bzw. 2,4% erwartet. Insgesamt bedeutet dies einen Anstieg von 4,6 Prozentpunkten im Westteil und 5,3 Prozentpunkten im Ostteil mit einer Frist von 22 Jahren.

Der Auftraggeber stellt ab dem Jahr 2017 eine Unterkunft zur Verfügung. Die Ausbildungsbeihilfe für Auszubildende wird entsprechend den Ausbildungs-jahren zum Jahreswechsel 2016 und 2017 stufenweise angehoben. "Mit dieser Vereinbarung sind wir einen langen Weg gegangen, um den Bedürfnissen der Union gerecht zu werden", erklärten Frank Dupré, Chefunterhändler der Unternehmer und stellvertretender Vorsitzender des Hauptverbandes der Bauwirtschaft Deutschlands, und Andreas Schmieg, stellvertretender Vorsitzender des Verbandes der Bauwirtschaft Deutschlands, am Ende der Gespräche.

Nach Angaben der Union waren die Tarifverhandlungen mehrmals gescheitert.

Tarifverhandlungen im Baugewerbe

"â??Die langwierigen Kollektivverhandlungen Ã?ber vier Runden von anfangs MÃ?rz bis anfangs MÃ??rz 2014 haben sich ausgezahlt. Anstelle eines Hängespiels mit Vermittlungsverfahren verschiebt sich der in jeder Hinsicht ausgeglichene Zollvorschlag im Einklang mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingen und berücksichtigt auch die Unterschiede in den verschiedenen Regi -ten und Bausektoren. Für ihn war es auch ein Signal für die Kraft der Tarifverhandlungsautonomie und der Verhandlungsdisziplin der Gesprächspartner, dass nach den Vermittlungsrunden 2007, 2009 und 2011 in den Jahren 2013 und 2014 in frei verhandelbaren Räumen Vereinbarungen erzielt wurden.

Nach dem Kollektivvertrag erhöhen sich die Loehne, Gehaelter und Ausbildungsverguetungen ab dem Jahreswechsel 2014 um 3,1 und ab dem Jahreswechsel 2015 um weitere 2,6 auf 24 Monate im westdeutschen Tariffach. In den östlichen Tarifverhandlungen liegt sie um 0,7 %-Punkte höher. "Nach nur 13-monatiger Tarifvereinbarung in der Kollektivrunde 2013 gibt der vorgeschlagene 24-monatige Kollektivvertrag den Betrieben der Baubranche einen wichtigen Planungsschutz", erklärte er.

Das gilt auch für die baulichen Mindestlöhne, die bereits in der Kollektivrunde 2013 bis Ende 2017 beschlossen worden waren. Eine weitere zentrale Komponente des Tarifvertrages ist die flächendeckende Etablierung einer Kollektivrente für den Bau. Das bisher nur von den Unternehmern getragene und nur im westlichen Teil des Landes gültige Zusatzrentensystem für Arbeitnehmer des Arbeits- und Angestelltensektors wird ab Jänner 2016 in ein Kapitaldeckungsverfahren umgewandelt und im östlichen Tarifbereich eingefuehrt.

In den neuen Bundesländern wird der Anteil von 0,6 %-Punkten an der von den Arbeitgebern zu zahlenden Lohnkosten sukzessive an den Anteil im westlichen Tarifbereich nachgebessert. Für einen begrenzten Zeitraum in den Jahren 2016 und 2017 müssen sie 20 vom Hundert (5 Prozentpunkte) ihres zusätzl. Urlaubsgeldes in das neue Pflegesystem einzahlen. "â??Wir haben gemeinsam intensiv fÃ?r die EinfÃ?hrung der Zollrente im Ostteil gekämpft.

Anstelle der derzeit nur rund 89 EUR betragenden Summe können nun über 400 EUR pro Monat auskommen, wenn ein 20-Jähriger mit 67 Jahren in den Ruhestand geht", betonte er. Sie zeigt die gesellschaftspolitische Eigenverantwortung der Sozialpartner, die damit einen wesentlichen Anteil an der Pensionsversicherung leisten. Dies war jedoch nur durch die jahrelange, intensivere Vorbereitung der Tarifparteien und die vorübergehende Einbeziehung der Mitarbeiter möglich geworden.

Damit konnten die Praktikanten ihre Baukarriere bereits mit einer erheblichen Rentenkomponente beginnen, was sich aufgrund des jahrzehntelangen Zinseszinseffekts sehr günstig auf die später tariflich vereinbarte Altersversorgung auswirkt.

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