Systemischer Therapeut

Körpertherapeutin

Überlegungen zu einer interkulturellen systemisch-ethnologischen Einstellung: Ergänzungsmittel für eine interkulturelle systemische Therapie. Grundlagen Systemische Therapien Die Systemtherapie ist ein medizinisch fundiertes Therapieverfahren, das sich auf den gesellschaftlichen Zusammenhang von psychischen Erkrankungen konzentriert. Der Wissenschaftliche Psychotherapiebeirat (WBP) hat im vergangenen Jahr auf der Grundlage seines evidenzbasierten Ansatzes die Systemtherapie als eine weltweit anerkannte Psychotherapiemethode sowohl für die Erwachsenenpsychotherapie als auch für die Kinder- und Jugendpsychotherapie klassifiziert. Die Systemtherapie erfolgt nicht nur als individuelle Behandlung, sondern oft auch als Mehrpersonentherapie, vor allem bei Kinder und Jugendliche, aber auch bei ausgewachsenen Erkrankten.

Oftmals werden Verwandte oder auch andere für den Betroffenen wichtige gesellschaftliche Kräfte in die Planung miteinbezogen. Mit der systemischen Psychotherapie soll der Patient ermutigt und ermutigt werden, rasch wieder auf die Beine zu kommen und sein eigenes Schicksal wieder in die eigenen Hände zu nehmen. Der Patient wird dabei unterstützt. Daher misst die Systemtherapie von Beginn an, oft schon in der ersten Session, dem Ermächtigen, der Aktivierung der Ressourcen und dem Lösungsfokus große Bedeutung bei.

Aufwand: Die Systemtherapie ist eine besonders kostengünstige Therapiemethode, da sie mit relativ wenigen Sessions in größeren Zeitabständen sehr gute Resultate erbringt. Impirische Untersuchungen und Reviews belegen, dass vor allem mittel- und langfristig der Einsatz von weiteren Gesundheitsleistungen nach systemischer Behandlung bei den ein- bis zweijährigen Katamnesen im Vergleich zu anderen, einseitig therapeutischen Therapien reduziert wird. Mit Hilfe der systemischen (Familien-)Therapie können auch sonst als schwierig zu behandelnde Erkrankungen wie z. B. schwerwiegende Sozialverhaltensstörungen, Jugendkriminalität, Sucht- und Psychosenerkrankungen mit Erfolg therapiert werden.

Darüber hinaus zeigt die Empirie, dass gerade die "Stiefkinder der psychotherapeutischen Versorgung" wie MigrantInnen, zeitlich physisch, seelisch und seelisch kranke Menschen, ältere Menschen sowie Menschen aus so genannten "Unterklassen-Milieus" oder "Mehrproblemfamilien" mit Hilfe der systemischen Therapien besonders gut zu erreichen sind. Die Systemtherapie misst der erfolgreichen Kooperation mit bedeutenden Medizinern, Physiotherapeuten und Sozial- oder Pflegediensten besondere Bedeutung bei.

Die Systemtherapie überbrückt so die Grenzen zwischen Gesundheitsversorgung, Jugendfürsorge, Schulen und Judikative. Die Systemtherapie wird in gewissen Fällen (Erstberatung, stagnierender Therapieverlauf oder in schweren Krisen) durch die gezielte Einbeziehung eines anderen Heilpraktikers in die Sitzung(en) effektiver. Sowohl die Verweildauer zwischen den einzelnen Sessions, die Sitzungsteilnehmer als auch die Anzahl der Sessions in der Systemtherapie sind eng an den "Befehlen" und den von den Pat. ten formulierten Bedürfnissen ausgerichtet.

Systemberatung, ein oder zwei Termine, oft als Doppelbesprechung, um den Behandlungsbedarf, die zu konsultierenden Menschen zu klären und erstmals Ressourcen und Lösungen zu aktivieren. Systematische Intervention bei Krisen, etwa fünf Einheiten, oft doppelte Einheiten in kurzer Zeit. Systembedingte "Kurzzeittherapie", etwa zehn Doppelstunden oder zwanzig Einzelstunden über etwa sechs bis neun Jahre.

Systembedingte "Langzeittherapie" bei schwerwiegenden und/oder schwerwiegenden Erkrankungen, ca. 20 bis 30 Doppel- oder 40 bis 60 Einzelbehandlungen über mehrere Jahre verteil. Die Systemtherapie für stark traumatisierte oder psychotische Patientinnen und Patientinnen erfolgt in der Psychiatrie oft in bis zu 30 Doppelstunden, die sich über mehrere Jahre erstrecken. Die Systemtherapie ist ein Evidenz-basiertes Psychotherapieverfahren.

Ergänzend zur derzeitigen Leitlinie Psychotherapie nach 92 SGB V wirkt die Körpertherapie mit einer niedrigeren Anzahl von Sitzungen, bindet mehr Menschen in die Versorgung ein und ist in den Rahmenbedingungen ein. Damit kann die Systemtherapie einen wichtigen Schritt zur Reduzierung des Problems der Wartezeit an Therapieplätzen leisten.

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