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Sind Sie auf der Suche nach einer interessanten Ausbildung, die Sie herausfordert, Ihnen weiterhilft und Ihnen auch Spaß macht? Juni 2017: Tipps und Tools, die Ihnen bei der Suche nach einem Auszubildenden helfen. Vom Unterricht zur Arbeit - Welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es für junge Menschen?

Vom Unterricht zur Arbeit - Welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es für junge Menschen? Für die jungen Menschen haben sich die Vermittlungschancen erhöht - zum einen, weil die Zahl der Stellen gestiegen ist, zum anderen aber auch, weil der demografische Wandel dazu führt, dass die jungen Menschen bei der Stellenbewerbung weniger Wettbewerb zu haben.

Von Jahr zu Jahr nimmt die Anzahl der offenen Stellen zu (von 2015 bis 2016 waren es 4,5 Prozent); die Anzahl der neuen Stellen ist jedoch über die Jahre hinweg gleich geblieben. Der Anteil der neuen Stellen ist gestiegen. Immer mehr Lehrbetriebe beklagen sich darüber, dass sie ihre Lehrstellen nicht ausfüllen können. Im Jahr 2016 gaben beispielsweise 45 Prozentpunkte der Unternehmen an, dass sie keine oder nur einen Teil der Stellen ausgeschrieben haben.

Größtes Hindernis bei der Suche nach Ausbildungsplätzen ist heute das Passformproblem: Viele Betriebe suchen keine Praktikanten und einige Auszubildende suchen trotz vorhandener Ausbildungsplätze keine für sie sinnvollen Ausbildungsplätze. Dennoch konnte der DGB-Jugendausbildungsbericht feststellen, dass gut ein gutes Dritteln der Jugendlichen den gewünschten Beruf lernen konnte, mehr als 40 und mehr als 40 Prozentpunkte einen von mehreren für sie interessierenden Ausbildungsberufen und rund jeder fünfte eine nicht geplante Ausbildung aufnahm.

Mit über 70 Jahren ist die Mehrheit der Jugend mit dem Lehrstellenangebot einverstanden. Am beliebtesten ist bei den Mädchen die Bürokauffrau, während junge Männer zu Kfz-Mechatronikern ausgebildet werden. Mit 42% haben die meisten Praktikanten einen Hauptschulabschluss. Die Quote der Schulabgänger und Mittelschüler ist mit fast 28% etwa gleich hoch.

3 Prozentpunkte kommen ohne Hochschulabschluss in eine Ausbildung. Gemäß dem Auszubildendenbericht 2017 (Azubi-Report 2017) hat sich jeder Praktikant im Durchschnitt um 20 Anträge (Hauptschüler etwas mehr, Gymnasialschüler weniger) beworben, wurde zu zehn Interviews geladen und erhielt drei Bestätigungen. Wohin gehen die Jugendlichen bei der Suche nach ihrem Lehrplatz? Das Netz ist laut Praktikantenbericht die erste Adresse für junge Menschen auf der Suche nach einem Ausbildungsstellenangebot.

Rund jeder zweite Lehrling hat auf diese Weise einen Lehrplatz mitgenommen. Der andere Teil sucht über seine Angehörigen oder Freunde, die Arbeitsagentur, Sonderausbildungsmessen oder Aushänge. Für die Suche nach Ausbildungsplätzen gibt es viele Einsatzmöglichkeiten im Internet: entweder unmittelbar auf den Internetseiten der Betriebe oder auf diversen Berufs- und Ausbilderportalen.

Die Arbeitsagentur stellt vor allem jungen Menschen eine Kontaktstelle zur Verfügung, bei der sie sich zu verschiedenen Schwerpunktthemen wie Bewerbungen, Vorstellungsgesprächen, offenen Ausbildungsplätzen und schulischer Ausbildung erkundigen können. Außerdem hilft es bei der Entscheidung, welcher Lehrplatz der geeignete ist. Für die Karrierewahl ist, wie der Trainee Report 2017 zeigt, nicht das Entgelt ausschlaggebend, sondern das Berufsinteresse.

Doch nicht alle jungen Menschen wissen auf Anhieb, für welchen Ausbildungsberuf sie sich begeistern und welchen sie später lernen wollen. Auf den meisten Seiten, auf denen sich Ausbildungsstellen befinden, gibt es für junge Menschen zusätzliche Hinweise, wie sie einen Job finden können.

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