Stundenlohn Bäcker

Std. Lohn Bäcker

Als Bäcker einen Mindestgehalt bekommen - Arbeitsgesetz 2018 Alle Mitarbeiter haben seit dem Jahr 2017 in der Regelfall einen gesetzlich vorgeschriebenen Mindestgehalt von 8,84 EUR pro Zeiteinheit. Gemäß dem Minimallohngesetz werden Bäcker als Angestellte betrachtet und haben daher Anrecht auf den Minimallohn. Zeitarbeitskräfte in der Backstube bekommen zusätzlich den Minimallohn. Diese ist jedoch an spezifische Regeln gebunden.

Die Bäcker werden in der Regelsaison tariflich bezahlt, weshalb ihre Gehälter oft höher sind als der Mindesteinkommen. Es ist kein Zufall, dass es Ausnahmeregelungen für den Minimallohn gibt und nicht alle Unternehmer ihn einlösen. Zum Beispiel wird Auszubildenden, Praktikanten oder Langzeitarbeitslosen (zumindest für die ersten sechs Monate) kein Mindestgehalt gezahlt. Aber erhält der Bäcker tatsächlich den Mindestgehalt?

Minimallohn für Bäcker: Welche Regeln gibt es? Die Zahlung des Mindestlohns an einen Bäcker oder Konditor erfolgt seit Beginn des Jahres 2015. Das betrifft jedenfalls die Arbeiter, die das Backgewerbe betreiben. Eine etwas andere Regel ist für Praktika oder Leiharbeitnehmer anwendbar. Nur wenn das Praxissemester freiwillig ist und mehr als drei Monaten andauert, ist ein Mindestgehalt für ein Praxissemester zu zahlen.

In Bezug auf den Mindestgehalt wird es etwas komplizierter, wenn die Backstube von einem Zeitarbeiter mitfinanziert wird: Die Backstube: Im Falle von Leiharbeitnehmern bedeutet der Mindestgehalt in einer Backstube, dass ihr Auftraggeber den Arbeitsbeginn, die geleisteten Arbeitsunterbrechungen und das Ende der Arbeit in schriftlicher Form zu erfassen hat. Damit soll sichergestellt werden, dass der Minimallohn im Bäckerhandwerk tatsächlich an Leiharbeiter ausbezahlt wird.

Im Falle einer eventuellen Kontrolle sichert dieser Beweis den Auftraggeber auch vor erhöhten Bußgeldern, die bei Verletzung des Mindestlohns anfallen können. In dieser Hinsicht stellt der Minimallohn für Leihbäcker mehr Bürokratie dar als bisher. Mit einem Stundenlohn von 8,84 EUR müssen die Arbeitsstunden entsprechend reduziert werden. So können pro angefangenem Tag bis zu 50,90 Arbeitsstunden geleistet werden.

Was ändert sich der Mindestgehalt für etablierte Bäcker? Dagegen sind die Innovationen, die der Minimallohn für Leiharbeitnehmer im Backgewerbe mit sich bringt, bei festen Backern und Süßwarenhändlern kaum spürbar. Sie werden tariflich bezahlt und kommen daher nicht in den Genuss des Mindestlohns für Bäcker, wenn der Tariflohn höher ist als der Minimallohn.

Für eine Bäckerin werden daher die Regelungen zum Minimallohn weniger interessant sein. Sie verfügt über eine mehr als fünfjährige Praxiserfahrung und hat seit langem 11,37 EUR pro Arbeitsstunde eingenommen. Für die Bäcker hat der gesetzlich vorgeschriebene Mindestgehalt daher kaum eine Änderung bewirkt. Allerdings ist dies auch darauf zurückzuführen, dass der Preis höher ist als der gesetzlich vorgeschriebene Minimallohn einer Bäckerin.

Gleiches trifft auf den Minimallohn eines Konditors oder Konditors zu. Man kann also sagen, dass der Minimallohn für Bäcker an sich keine Differenzen hervorgerufen hat, obwohl die Unternehmer in diesem Beruf in der Regel mit einem größeren Arbeitsaufwand konfrontiert sind. Wenn der Nachweis, dass ein Leiharbeiter den Mindestgehalt bezieht, nicht eindeutig erbracht werden kann, sind nach dem Mindestarbeitsentgeltgesetz Bußgelder von bis zu 500.000 EUR möglich.

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